"WER sind WIR ? " Hier stellt die Organisatorin Elke Baum in loser Reihenfolge ihre Helden wie Künstler,  Kunsthandwerker, Händler und Schausteller ihrer Kunsthandwerker- und Creativ-Märkte vor.  Bild

"WER sind WIR ? " Hier stellt die Organisatorin Elke Baum in loser Reihenfolge ihre Helden wie Künstler, Kunsthandwerker, Händler und Schausteller ihrer Kunsthandwerker- und Creativ-Märkte vor.



15. Mai
 

der erste Markt für unsere Aussteller in diesem Jahr.


Husumer Pfingstmarkt
„mit LiebeGemacht“
auf dem Marktplatz
Husum
23. – 25. Mai
11- 18.00 Uhr

Maskenpflicht

.... auch die Marktbesucher sollten geimpft, genesen oder getestet sein.

Liebe Freunde,

Amanda - Modelle werden von Nicole und Claas Paessens (Claas hier auf dem Foto) selber entworfen und ausgearbeitet. Sogar die Stoffe aus 100% feinster Baumwolle, als auch die Borten werden größtenteils von ihnen designed und exklusiv für sie gefertigt und gefärbt.
Sämtliche Farben lassen Claas und Nicole Paessens im Labor untersuchen und sind daher Schadstoff-geprüft. Auch die Knöpfe aus Holz oder Metall werden


 

speziell für sie hergestellt.
Claas Paessens aus Boitze mit Naturmode.jpg 2.08 MB
Alle Modelle sind zudem maschinenwaschbar. Alle Kleidungsstücke aus Wolle sind sogar einzigartige Unikate.
Lange war Indien ihr zuhause. Doch seit ein paar Jahren leben, arbeiten und wohnt die Amanda – Familie wieder in Norddeutschland.
Wir kennen uns gefühlt über 20 Jahre.  Für Nicole und Claas waren unsere Märkte die ersten die sie überhaupt in ihren Urlauben aus Indien in Deutschland probierten, bevor sie auch die großen Märkte und Messen in Deutschland besuchten.
Heute wohnt die Amanda Familie in Husby und freut sich gemeinsam mit uns auf den ersten Pfingstmarkt in der Theodor Storm Stadt Husum. 
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15. Mai

„Mir fehlen meine sozialen Kontakte, unsere schönen Ausstellungen, meine Märkte, meine Ausstellerfreunde, meine lieben Stammkunden ......ach einfach ALLES ..........

Nun .....es kommt sicher alles wieder ........irgendwann .....ich hoffe es so sehr ...........und wünsche es uns allen ......
Bis dahin bleiben wir einfach gesund ....und gut iss ““ 

schreibt die Modedesignerin Marion Eggert aus Lüdinghausen auf ihrer Website.

Marion Eggert aus Lüdinghausen mit Textilien aus eigener Werkstatt.jpg 1.08 MB


Man muss sich ernsthaft zu Gemüte führen, dass alles, was uns ausmacht, wofür wir gelebt und gearbeitet haben auf unbestimmte Zeit durch Einschränkungen verboten wurde. Da zerbrechen nicht nur Existenzen, da entsteht Liebesentzug. Wir sind nicht mehr die die wir einmal waren. Und so wie uns, geht es Kindern, Jugendlichen und vielen, vielen anderen Menschen in diesen Zeiten auch. 

Der Husumer Pfingstmarkt  wird der emotionalste den ich in meinen 40 Jahren Marktgeschichte organisiert habe. Wir alle sind die ersten Aussteller nach der dritten Corona Welle auf einem Markt.

Wir können unseren Kollegen live berichten, wie sich das angefühlt hat. Wenn wir abbauen, wissen wir wieder, wer wir sind, was wir wollen und dass wir eine neue andere Marktzukunft haben werden.

Selbst wenn uns das kühle kalte Nass den Rücken rauf und runter kriechen sollte, wenn die Einnahmen gerade mal die Ausgaben decken, haben wir UNS ALLE WIEDER. Unsere gemeinsame Marktliebe kommt zurück. Das werden wir auch mit unseren Besuchern und Kunden auf eine ganz besondere Art und Weise gemeinsam erleben und eilen. Denn auch sie sind nicht mehr die Gleichen.

Diesen Husumer Pfingstmarkt werden wir nie wieder vergessen, denn mit ihm geht ein emotionaler Viren Krieg zu Ende.

So wird Marion Eggert (hier auf dem Foto) ihre legere Mode wieder in wunderschönen Farben auf dem Husumer Pfingstmarkt präsentieren und genau erfahren, was ihre Kunden wünschen.

Mehr geht für uns Pfingsten nicht!



04. April


WER SIND UNSERE MARKTHELDEN ?


Bis unsere Märkte wieder beginnen dürfen, werden wir unsere Künstler, Kunsthandwerker, Marktkaufleute und Schausteller -  in loser Reihenfolge vorstellen. Denn gemeinsam sind wir stark und besonders! 


In dieser Woche stelle ich Euch Künstlerin und Autorin Marion Bartz aus Berlin vor.


Marion Bartz ist Lehrerin, hat aber vor 20 Jahren ihren Beruf für die Kunst aufgegeben und sich damit den Traum erfüllt, ihre Kunst zu entwickeln und selbst bestimmt zu leben und zu arbeiten.

„Einfach sei die Arbeit auf den Kunsthandwerkermärkten nicht,“ findet sie. Sie legt jährlich tausende von Kilometern zurück, um von Berlin in den Norden zu pendeln. Das lange Stehen strengt sie an, doch ihr Mann Klaus steht ihr immer gerne zur Seite. 

Schön finden beide den Kontakt mit den Kunden, vor allem den Austausch über das Malen. Marion Bartz erstaunt es immer wieder, wie viele Menschen, so wie sie, das Malen in der Natur unter freiem Himmel lieben. Also die Pleinairmalerei, wo man das Wetter und die Umstände hinnimmt bei natürlichen Licht- und Schattenverhältnissen und naturgegebener Farbigkeit der jeweiligen Landschaft darstellt. Da wo das Gelingen eines Bildes  auch immer ein bisschen dem Zufall überlassen bleibt.

Marion Bartz aus Berlin mit Lesemagneten...jpg 2.56 MB

 
Die Corona-Krise hat Marion wie alle anderen Kunsthandwerker und Künstler auch sehr stark betroffen. Durch den Wegfall der Kunsthandwerkermärkte ist es quasi unmöglich geworden, ihr Geschäft aufrecht zu erhalten.

Marion Bartz entwickelte vor 10 Jahren Lesemagnete. Das sind kleine magnetische Clips zum Markieren von Buchseiten. Sie sind wie geschaffen für ihre Motive, die sie kleinformatig mit malt und nun als reproduzierte Miniaturen mit einem praktischen Nutzen verkauft.

Den Kopf will Marion Bartz trotz der diesjährigen schwierigen Lage nicht in den Sand stecken. Im Jahr 2020 war sie kreativ nicht nur beim Malen. Marion schrieb ein neues Buch mit dem Titel „Lust am Malen. 21 Bilder erzählen ihre Geschichte“. 

Bei unserem letzten Treffen vor kurzem erzählte sie mir über ihre Pläne für 2021. Inzwischenbeginnt sie mit ihrem neuen Buchprojekt mit dem vielversprechenden Titel 'Lebenslust'. 

Die Recherche dazu findet sie spannend. Wie sie festgestellt hat, versteht jeder, den sie fragte, darunter etwas anderes.
Marion Bartz stellte auch mir diese Frage. Heute werde ich ihr diese beantworten.

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ab hier stehen uns die Fotos leider nicht mehr zur Verfügung.

Hier stelle ich Euch unseren Gürtelmacher Holger Radtke aus Stolzenau vor.





Wir müssen trotz Pandemie Verantwortung für unser Leben übernehmen. Wir sind keine Opfer, wir sind keine Täter, und wir sind auch mit unseren Problemen nicht alleine.


Deshalb brauchen wir ein großes Netzwerk in dem wir uns gegenseitig helfen und unterstützen. Man sagt: „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“. Dafür, dass wir nicht vergessen werden, müssen wir allerdings alleine sorgen und wir als Veranstalter im Besonderen -  für alle mit. Bleibt uns bitte treu!!!


22. Februar


Holly unser "Ledermann" mit Lederwerkstatt bucht seit ca. 20 Jahren unsere Märke. Seine Kunden lieben seine urige Lederwerkstatt mit individuellen Ledergürtelanfertigungen nach Maß aus feinstem Leder und ihn als Typ. Auch seine Gürtelschnallen sindder Hit.
Holly hat wie so viele Aussteller Abitur, kommt aus einer wohlhabenden Familie und hat sich für einen freieren Lebensstil entschieden.
Ein intelligenter und sensibler Mensch dem mal ganz oben, aber auch mal ganz unten das Leben um die Ohren geflogen ist.

09. Februar


Michaela Fedeschin, 51Jahre alt, im ersten Beruf Metallbauerin Fachrichtung Konstruktionsmechanik, ist seit über 20 Jahren im Bürstenhandwerk tätig. Die ersten vier Jahre selbständig mit einem ehemaligen Lebensgefährten, dann im Lohn für einen Bürstenmacher im Donnersbergkreis.  So erwarb sie ihre Kenntnisse bezüglich Material, Verarbeitung, Qualität und Handel. 

Seit dem 1.03.2017 ist Hannover ihre neue Heimatstadt und seither betrieb sie erfolgreich einen eigenen Stand auf dem Historischen Weihnachtsmarkt von Roncalli auf dem Rathausplatz in Hamburg und seit 2018 auch in Hannover.  Sie blickt auf zwei erfolgreiche und schöne Marktjahre 2018/2019 mit Standplätzen auf Kunsthandwerkermärkten und Gartenfestivals zurück.

Auch 2020 brachte nicht nur Negatives, sondern Positives, einiges brach weg, viele schöne Märkte fielen aus, andere wurden nachgeholt. Sommer und Herbst waren dann doch noch ein voller Erfolg. 

In diesem Jahr entstand nun auch ein Online Shop. Unter www.buersten-atelier.de findet Ihr nahezu alle Produkte. Es gibt auch allerhand Informationen über Rohstoffe, Herstellung und Markttermine. In diesem Jahr gibt es leider keine Weihnachtsmärkte, dafür findet Ihr Michaela auf einigen Wochenmärkten in Hannover und eben online. 

Ihr Sortiment im Allgemeinen umfasst ein reichhaltiges Angebot an hochwertigen Bürsten und Besen, welche zu einem großen Teil im traditionellen Handeinzugsverfahren hergestellt werden.
 
Verwendet werden ausschließlich reine Naturmaterialien, heimische Hölzer, Ross-Stutzhaar (reines Schweifhaar, die kräftigste und teuerste Qualität, wird für den Handeinzug selten verwendet), gesplisstes, bzw. geschliffenes Rosshaar (hier werden die Spitzen hochwertiger Haares geschliffen und weich), Ziegenhaar, Wildschwein- und Naturborste, sowie verschiedene Pflanzenfasern.




Michaela verbindet ästhetisches Kunsthandwerk mit dem Nützlichem für den Alltag.

Dank ihrer jahrelangen Erfahrung mit den Materialien und der Produktion ist sie kompetente Ansprechpartnerin  in Sachen Beratung und für individuelle Herstellung.
 
Erwähnenswert sind an dieser Stelle vor allem auch die außergewöhnlichen und vielfältigen Muster der von Hand eingezogenen Produkte. Wobei das aufgeführte Repertoire im Laufe der Zeit erweitert, bzw. verändert wird. Das heißt, das Sortiment an Handeinzug wird ständig weiterentwickelt und z.B. durch Edelholzbürstenkörper weiter veredelt.

Michaela Fedeschin, 51Jahre alt, im ersten Beruf Metallbauerin Fachrichtung Konstruktionsmechanik, seit über 20 Jahren im Bürstenhandwerk tätig. Die ersten vier Jahre selbständig mit meinem ehemaligen Lebensgefährten, dann im Lohn für einen Bürstenmacher im Donnersbergkreis. So erwarb ich meine Kenntnisse bezüglich Material, Verarbeitung, Qualität und Handel. 

Michaela Fedeschin packt an. Sie stellt nicht nur ihre Bürsten von Hand selber her, sondern koppelt auch nach zwei anstrengenden Markttagen ihre sieben Meter lange Werkstatt an das Fahrzeug und fährt dann nach zwei anstrengenden Markttagen selber wieder zurück nach Hannover. 

Wir müssen trotz Pandemie Verantwortung für unser Leben übernehmen. Wir sind keine Opfer, wir sind keine Täter, und wir sind auch mit unseren Problemen nicht alleine. Wir brauchen ein großes Netzwerk in dem wir uns gegenseitig helfen und unterstützen. Man sagt: „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“. Dafür, dass wir nicht vergessen werden, müssen wir allerdings alleine sorgen.

Und wer denkt ich in säße auf unseren kleinen Märkten nur herum, der irrt! Sie liefern den Stoff aus dem meine Beiträge werden.



03. Februar


In dieser Woche unser Glasbläser Hans Harder aus Petershagen.


Hans Harder gehört mit seiner mobilen Glaswerkstatt zu den Publikumsmagneten unserer Märkte. Er arbeitet seit 2001 als selbständiger Glaskünstler. 
 
Mit seiner mobilen Glaserwerkstatt bereist er unterschiedliche Kunsthandwerkermärkte und führt am Ofen die Kunst des Glasblasens vor.
 
Jugendliche und Kinder dürfen auch am Herstellen von Glasobjekten teilnehmen und ihre Glasobjekte mit nach Hause nehmen. Sie sammeln sich mit ihren Eltern auf unseren Märkten um den warm brennenden Ofen und schauen gespannt in die heiße Schmelze. Sie entdecken die Geschichte der Glaskunst, sehen eine kunsthandwerkliche Show und können auch selbst ihr ganz eigenes Glas blasen und mit nach Hause nehmen. Die Bewunderung der Zuschauer am Ende ist ihnen sicher.

 
Aufgrund der Hygienemaßnahmen und Abstandsvorschriften konnten wir Hans Harder in diesem Jahr leider nicht zu unseren Märkten einladen. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass sich das schnell wieder ändern wird.
 
Traditionsreiches Handwerk lebt Hans Harder aber auch in seiner kleinen Werkstatt in Petershagen an der Weser aus. Auf packende und authentische Art, mit Liebe zum Detail und einer ordentlichen Portion Individualität übt er ein nur noch selten anzutreffendes Kunsthandwerk aus.
Ist ein Glas in der Hand kühl und fest, so muss es jedoch auf dem Weg dorthin viele Etappen, heiß und fluid, durchlaufen. Wir wollen das Glaskunsthandwerk auf unseren Märkten für unsere Besucher erreichbar und erfahrbar machen.
 
Auf unseren Trittauer Märkten sind Hans Harders wunderschöne bunte Eisvögel der Renner. Immer wenn ich unsere Vogelhäuser im Garten mit Vogelfutter fülle, gehe ich an ihnen vorbei. Dann nicke ich ihnen zu und sage „Hans, 2021 wird alles besser.“

Spannung, Überraschung und Faszination, Freude an Farbe, Emotion und Form - verbindet Hans unter dem Firmennamen Feuerhauch in Petershagen. 
Übrigens hat Hans mit seiner Frau sechs Kinder groß gezogen. Sie alle haben studiert. Das soll ihm erst einmal einer als Kunsthandwerker nach machen.
Ich gehe wie der Historiker Christopher Clark davon aus, dass die Wirtschaft nach Überwindung des Virus das jetzt Entbehrte in Deutschland schnell wieder aufholen wird und wir auf den Märkten einen neuen Boom erleben. Darauf freue ich mich jetzt schon.
 


25. Januar


Nirgendwo haben wir so gute Chancen wie auf den Märkten Menschen kennen zu lernen und ein Netzwerk aufzubauen. Wer meine Berichte verfolgt, wird feststellen, dass mich die Aussteller auf unseren Märkten interessieren, egal, wie viele Märkte sie bei uns im Jahr buchen oder auch nicht.
 
Nähe und Unverbindlichkeit gehen für ein Wochenende Hand in Hand.
 
Märkte entwickeln ihre Eigendynamik mit geballter Kraft. Man kann sie spüren. Und dann liefert sie uns das was wir am meisten brauchen. Nämlich Input
 ( = alle Stoffe oder Mittel, die in den Produktionsprozess eingeführt werden ) , Ideen und Strategien. Nirgendwo liegen Erfolg und Enttäuschung so dicht beieinander wie auf einem Markt. Und schon wird eine neue Strategie für das nächste Wochenende ausgemacht.   
 

Hier stelle ich Euch Filzerin Nanette Mende vor.

 
Nanettes Motto „Filz & Strick, Schönes aus Wolle“. 
 
Eigentlich hatte Nanette Mende ursprünglich einmal Geschichte und Anglistik studiert. Doch dann hat sie vor über einem Jahrzehnt ihr Hobby Wolle zum
Beruf gemacht und beschäftigt sich seitdem mit Wolle.




Seit einigen Jahren lebt sie an der Nordsee auf der Halbinsel Nordstrand. Hier, mit größerer Werkstatt, bietet sie selber Workshops an und hat einen kleinen Hofladen mit ihren angefertigten Produkten. Im Hofladen können ihre Kunden ihre Filzprodukte vor Ort ansehen und kaufen.

Nachdem sie schon als Kind angefangen hatte zu stricken, begegnete sie im Jahr 2000 auf einer Reise nach Kirgistan zum ersten Mal dem Nassfilzen per Handarbeit.

Wieder in Deutschland hat sie über Bücher, Workshops und viel autodidaktisches Probieren selber filzen gelernt. Bis heute nimmt sie regelmäßig an Filz-Workshops teil, weil es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Denn sie lebt von ihrem Filzhandwerk. Da ist Kreativität die halbe Miete.

Während vor Jahren der Filzboom begann und von vielen Filzerinnen später mehr oder weniger wieder aufgegeben wurde, spornte es Nanette geradezu an weiter zu machen und durchzuhalten. Gar nicht so einfach für eine junge Frau mit Haus, Galerie, Hofladen, Werkstatt und Tieren. 
Wie entstehen Filzunikate?

Nassfilzen ist eine der ältesten Textiltechniken der Menschheit. Wirklich benötigt werden Wasser, Wolle und Hände. Alles andere sind Hilfsmittel. Bei Nanette Mende findet man verschiedene von ihr entworfene und hergestellte Produkte. Handpuppen in verschiedenen Größen, Fingerpuppen und in einem Stück gefilzte Figuren.
 
Zum Wärmen und Schmücken bietet sie Stirnbänder, Mützen und Schals aus Seide und Wolle kombiniert an. 
Außerdem gibt es auch praktische Dinge wie Topflappen, Eierwärmer, umfilzte Wärmflaschen, um nur ein paar Beispiele hier zu nennen.
Das Garn ist ausschließlich von Nanette per Hand gefärbt worden. Sie arbeitet so oft wie möglich mit Regenwasser. Bei der Farbe handelt es sich um synthetische Farben, die mit Hilfe von Essig und Hitze fixiert werden und licht- und farbecht sind. Im Sortiment befinden sich sowohl Garne mit einem Anteil von 25% Polyamid (auch für Socken geeignet) als auch Garne aus reiner Schurwolle. Oft hat sie auch eine überschaubare Menge an handgesponnenem Garn vorrätig.

Sie ist auf unterschiedlichen Kunsthandwerkermärkten zu finden. Viele Kundinnen aus Nordfriesland warten schon auf sie, wenn sie auf den Märkten wieder ihre Wolle und gefilzten Unikate anbietet. Sie treffen Nanette Mende auf unseren Kunsthandwerkermärkten in Husum auf dem Marktplatz.

Aktuelle weiteren  Informationen und einen Online-Shop finden Sie unter www.filzundstrick.de. 

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18. Januar 


Strickdesinerin  Meike Tietz aus Hannover




 
haben dazu keine Zeit während der Marktzeiten. Sie müssen sich ihre Märkte alleine erkämpfen. Sie packen das Auto, fahren weite Strecken, kommen an, bauen ihren Stand auf und arbeiten auch in verkaufsarmen Marktzeiten in ihrem Stand an ihrer neusten Kollektion.  
 
Es gibt ein ganz altmodisches Wort für alleinstehende Ausstellerinnen. Sie schlagen sich „tapfer“ durchs Leben und auf unseren Kunsthandwerkermärkten.
 
„Mach dies, mach das, reiche mir mal die Stange, ich brauche noch das weiße Regal,“ oder „nun stell Dich doch nicht so an. Gib mir den Karton X und nicht Y. Nun fahr‘ doch endlich unser Auto weg. Du siehst doch, die meckert schon. Sieh zu und mach endlich  hinne …… u.s.w.“ 
 
Nein, Meike Tietz  muss alleine „hinne machen“. Sie näht, häkelt und strickt ihre eigenen Kollektionen und steht auch alleine ihre Märkte bei Wind und Wetter durch. So wie ihr geht es vielen anderen alleinstehenden Ausstellerinnen ebenso. Sie sind zu bewundern!

Alle ihre Kollektionen häkelt oder strickt sie von Hand aus feinster Wolle.
 
Meike Tietz hat im letzten Jahr mehrere Märkte unter strengen Hygienemaßnahmen erlebt die vom Umsatz besser waren als vor Corona. Das lässt für dieses Jahr hoffen.
 
Trotzdem hat sie nicht lange gezögert und eine Anstellung in einem Versandhandel angenommen. Die sichert ihre Miete. Ohne zu jammern und ohne zu klagen. Meike Tietz, eine Frau eben die ihren Mann steht!  
 
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11. Januar 


Naturpädagoge Dag Wixforth


wird von vielen Besuchern und Fans auf unseren Märkten erwartet. Manche Familien reisen ihm mit ihren Kindern von Markt zu Markt hinterher. Das einzige Mal, wo sein Auto den Geist unterwegs ins Hamburger Alstertal zum Kunsthandwerkermarkt am Samstag aufgab, grenzte fast an Fassungslosigkeit seiner Anhänger.

Sie riefen bei Dag an, sie riefen mich an und waren dann sehr erleichtert, als er versprach am Sonntag mit einem geliehenen Auto zu kommen, um mit ihren Kindern auf dem Kunsthandwerkermarkt an der Wohldorfer Mühle zu drechseln.
 
Auf unseren Märkten bringt Dag für die Kinder und Jugendlichen vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit. Und auf denen können sie wie im Mittelalter, oft auch zusammen mit Vater oder Mutter, mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln. 

Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespaltet, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Manchmal müssen die einen auch auf die anderen warten und werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Da gab es schon Situationen auf dem Husumer Marktplatz, wo die Großväter mit südländischem Temperament beinahe auf einander losgegangen wären, weil jeder meinte, sein Enkel sei vor dem anderen dran.

Dag ist ein Typ. Typen kann man nicht kopieren, selbst wenn andere das Gleiche täten. Ich kenne niemanden der so gut mit Kindern umgehen kann wie er.

 


Seine Gelassenheit, Ruhe und Freundlichkeit tut auch unserer Marktkultur insgesamt gut.
 
Hinter seiner Gelassenheit steckt ein intelligenter Mensch der trotz Abitur einen total anderen Weg als seine Familie, die auf höchster Ebene in der Finanzwelt arbeitet, eingeschlagen hat.

Geld bedeutet ihm nur so viel, als das man im Einklang mit sich und der Natur leben kann. 

Sein idyllischer Hof liegt im Norden Schleswig-Holsteins, in der Landschaft Angeln.

Er gilt als Ort der Begegnung, an dem Tradition und Kreativität seinen Platz hat. Historische Handwerkstechniken zu entdecken, zu bewahren und weiterzugeben ist eines der Ziele von Dag. 

So könnte man seinem Kind eine Geburtstagsfeier auf Dags Hof schenken, egal zu welcher Jahreszeit! Bis zu zwölf Kindern ab acht Jahren können sie den Nachmittag auf seinem Hof erleben, drechseln und schnitzen, Tiere streicheln, toben, Verstecken spielen, am Feuerplatz grillen oder Pfannkuchen backen.
Oder man organisiert einen Betriebsausflug zu ihm?

Entspannen vom Alltag! Die Ruhe auf seinem Hof genießen und historische Handwerkstechniken ausprobieren. Drechseln an der Wippdrehbank und andere Techniken zur Grünholzbearbeitung führen Euch in eine Zeit ohne elektrische Maschinen. Es besteht auch die Möglichkeit, am offenen Feuer zu kochen oder zu grillen.

Für viele Werkstücke und Arbeitstechniken wird trockenes Holz verwendet, das zu Bohlen gesägt wurde. Die Verwendung von Grünholz ist in bestimmten Fällen von Vorteil. So lassen sich Möbelteile, kleine Haushaltsgeräte und Werkzeuge leichter und besser herstellen.
Ihr kennt kein Grünholz?

Grünholz nennt man im Saft stehendes Holz. Es wurde vor der Verarbeitung frisch geschlagen oder am Trocknen gehindert.
Der große Vorteil des Grünholzes liegt darin, dass es viel einfacher zu bearbeiten ist. Das liegt daran, dass die Zellen des Holzes viel Flüssigkeit enthalten und dadurch weicher und geschmeidiger sind. Der Kraftaufwand beim Schneiden des Holzes wird dadurch erheblich geringer.


Grünholz wird wenig gesägt, sondern eher gespalten. Die Fasern des feuchten Holzes lassen sich mit entsprechendem Werkzeug leicht in Längsrichtung voneinander trennen. Dadurch bleiben die Fasern ganz, und das fertige Werkstück erhält eine höhere Festigkeit.


Die Arbeit mit Grünholz ist ganzheitlich - jeder Schritt vom Baum zum fertigen Werkstück kann erlebt und nachvollzogen werden.
Die Arbeit mit Grünholz ist umweltschonend - es wird weitgehend auf die Nutzung motorbetriebener Werkzeuge verzichtet. 

Viele Jahre begleitete Dag unsere Märkte mit seinen Wippdrehbänken. In letzten Jahr war diese Nähe wegen der Hygieneabstände lt. Landesverordnung SH leider verboten.

Er ist mein Freund, und ich habe ihn vermisst. Freunde erhalten ihre Freundschaft.

Deshalb, sobald es die Corona Situation erlaubt, wird er unsere Märkte wieder mitfahren. Versprochen!!

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04. Januar 


Künstler, Kunsthandwerker, Händler und einige Schaustellerfamilien wie Hans Kalb mit Söhnen aus München, Vespermanns aus Lübeck, Sabine und Torsten Belli aus Lübeck oder Matthias Böttger aus Rehm gehören auch zu unserer Marktfamilie.

Insgesamt gehören sie alle zu einer großen kollektiven Gemeinschaft,  die Märkte und Events am Laufen halten.  

Beginnen wir 2021 mit den Schaustellerfamilien, die im Moment verzweifelt fragen: „Zurück ins Leben, aber wann?“


 
Rechtlich gelten in Deutschland als „Schausteller“ die Betreiber von Jahrmarkt- und Kirmesvergnügungen, das heißt Betreiber von Fahrgeschäften wie Karussells, Riesenrädern, Achterbahnen, Autoskootern oder Attraktionen wie Wurf- und Schießbuden oder von mobilen Schausteller/innen betriebene Fahr- und Verkaufsgeschäfte, Ausschänke, Imbiss-, Schieß- oder Los Buden auf Volksfesten, Jahrmärkten, Schützenfesten oder Kirchweihen. Gastronomie- und Verkaufsbetrieben (Fliegenden Bauten). 

Solche wie die Familie Hans Kalb mit Söhnen die einen wunderschönen Kettenflieger bereits in der 3. und 4. Generation betreibt. Er wurde 1919 in der Berliner Firma Gundelwein und Fischer für den Urgroßvater Karl Johann Kalb gebaut. Die klassischen Malereien mit Landschaftsmotiven und Frauenabbildungen wurde von dem bekannten Schaustellermaler Konrad Ochs ausgeführt und befindet sich noch immer im Originalzustand. „ Bäumchen, komm vorbei wenn Du in München bist. Ich habe dort eine Eigentumswohnung. In der kannst Du dann wohnen“. Sein großes Haus interessiert ihn nicht


mehr seit seine Frau Maria an Krebs gestorben ist. Er fühlt sich im Wohnwagen geborgener.


Wie man auch lesen konnte, begeistert ein Schausteller wie Max Eberhard mit seiner "Wilden Maus" auf dem Hamburger Dom Kinder und Erwachsene an 150 Spieltagen im Jahr. Dadurch konnte der Schausteller mit Einnahmen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro rechnen. Doch nun musste seine "Wilde Maus" im Lager bleiben, wodurch nahezu alle Einnahmen wegfallen. Zwar erhielt Eberhardt für sein Unternehmen eine Soforthilfe vom Staat, "das Problem ist nur, diese Summe, die reichen vielleicht für einen Monat, oder im Höchstfall zwei Monate", so Max Eberhard.
Seine 20 Festangestellten musste der Schausteller bereits in Kurzarbeit schicken. Aus die Maus. Nur damit Ihr eine Vorstellung habt um welche Summen es manchmal bei den Schaustellern geht.

Wann sind Schausteller glücklich? Eigentlich wenn sie mit ihren Geschäften auf den Märkten Geld verdienen und ihre Familie ernähren können. Mit Familien sind aber nicht Vater, Mutter mit Kindern gemeint. Nein, Familie bedeutet für Schausteller Vater, Mutter, Kinder, Eltern mütterlicherseits und väterlicherseits, das Personal das bei ihnen auch wohnt und beköstigt werden muss. Dazu gehören manchmal 200 – 300 weitläufig lockere Verwandte wie Onkel, Tanten und mehrere hundert Cousinen. und Cousins. Eigentlich sind sie immer mit irgendwem verwandt.
 
Natürlich gibt es auch hier wie überall untereinander Verwandte die sich nicht familiär verbunden fühlen. Aber das Wunderbare ist, sie helfen sich trotzdem immer untereinander. Und eines habe ich auch von ihnen gelernt. Niemals gibt ein Schausteller seinen Platz auf, auf dem er Geld verdient hat oder dem er eine besondere Bedeutung beimisst. Ihre Verzweiflung „wir die Vergessenen" mögen jetzt in Corona Zeiten ihre Berechtigung haben. Gar keine Frage. Im Moment möchte keiner in ihrer Situation sein.
 
Andererseits die Werte in ihren Geschäften kennt niemand so genau. Auch wenn sie im Wohnwagen wohnen, besitzen viele von ihnen Häuser, große eigene Hallen, Karussells, Zugmaschinen, – da würde so mancher staunen, was da für Werte über Generationen zusammen gekommen sind. Ein großes Karussell kann 1 Million Euro kosten. Wer weiß das schon so genau.
 
Für Schausteller könnte das Geschäft immer noch besser sein. Da unterscheiden sie sich nicht von den Kunsthandwerkern. Nur eines: Ich kenne kein Gewerk auf den Märkten, das so hart körperlich arbeitet wie sie. Sie sind Schausteller mit Herz und Seele, und ihr Glück sind ihre großen Jahrmärkte wie für Hans Kalb das Münchner Oktoberfest und für viele hier im Norden der Hamburger Dom. 

Ihr Blick fällt immer um die Ecke, ob nicht hier oder dort noch eine Idee oder ein Geschäft steckt das sie neu verwirklichen könnten. Auch wenn ihre kleinen Jahrmärkte nicht mehr laufen, sie lassen sich nicht so schnell entmutigen. Denn ohne sie gäbe es gar keine Weihnachtsmärkte. Sie arbeiten bis in die Nacht und manchmal sogar Tag und Nacht. Ihre Frauen sind die Seele ihrer Familien. Manche haben in ihrer Schatulle eine Rolex Uhr für schlechte Zeiten. Doch dafür fahren manche große Zugmaschinen und arbeiten rund um die Uhr. Ihnen bedeuten ihre Familien alles – samt allen entfernten Verwandten die dazu gehören.
 
Einmal Schausteller immer Schausteller gilt für ihre Kinder nicht mehr unbedingt:

Aminata Belli die Tochter von Sabine Belli aus Lübeck sagt:
 
“Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe noch immer Glück, aber es kommt auch nicht von ungefähr. Ich habe dazu beigetragen. Ich habe dafür gearbeitet.”

In Bad Oldesloe geboren, wuchs Aminata in der Schaustellerfamilie Belli auf. Aminata Belli arbeitet als Reporterin, aktuell an vier Formaten für MTV, macht Reportagen für Funk, ein Interior-Format für OTTO, ist auf Paneltalks, um über Rassismus zu informieren und die Gesellschaft zu sensibilisieren, hat ihren eigenen Lippenstift gemeinsam mit Maybelline kreiert, dreht für die AOK, moderiert auf Festivals und wurde in einer Umfrage auf RosaMag auf den ersten Platz, der afrodeutschen Frauen gewählt, die eine wichtige Stimme für die Schwarze Community ist. Kurzum: Aminata Belli ist big im Business. Sie hat mit ihren 27 Jahren Gipfel erklommen, die sich viele noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können. Aminata Belli ist eine selbstbewusste, ehrgeizige Frau, die zu ihren Erfolgen steht und sie auch feiert, die sich aber dem Preis und Schattenseiten bewusst ist. So erzählte sie vor einem Monat in der NDR Talkshow DAS über die Menschen und Familien um den Jahrmarkt herum. Sie waren ihre Community, eine Gemeinschaft. “Ich bin mit meinen Freundinnen aufgewachsen, die auch auf den gleichen Jahrmärkten lebten und bin mit denen heute immer noch befreundet. Es gab auch mal eine Woche, wo meine Freundin auf Fehmarn war und ich in Kiel. Es ist eine große Gemeinschaft, die zusammenkommt. Eine große Familie.”

Aminata Belli aufgewachsen zwischen Dosenwerfen, Zuckerwatte und Leuchtreklamen, moderiert neu mit Rapper MoTrip die Talk Show „Deep und Deutlich“. https://images.app.goo.gl/5m5QYiSAg4yuemCt6

„Ich bin als Schaustellerkind im Wohnwagen aufgewachsen, daher fühle ich mich naturgemäß auf kleinem Raum sehr wohl”, erklärte die Moderatorin im Gespräch mit „myhomebook“.

Aminata Belli hat das Strahlen ihrer Mutter Sabine Belli geerbt. Wie muss Sabine Belli (hier auf dem Foto) auch mit 27 Jahren ausgesehen haben.



Frau Belli begleitet ihre Tochter oft zu Shootings oder Aufnahmen in Berlin. Aminata ist 
ihr großer Stolz – und das mit Recht!

Warum ich das alles schreibe? Es sind die besonderen Menschen auf unseren Märkten die oft von Besuchern und Kollegen und Kolleginnen unterschätzt werden.

Als ich 2002 die historische Kutsche von Matthias Böttger auf dem Krokusblüenfest in Husum auf dem Schlosshof sah, wusste ich: „Die ist es! Koste es was es wolle“. Man kann nicht sagen, dass es gleich geklappt hätte. Doch wenn es sich lohnt, kann ich sehr hartnäckig überzeugen. Auch Matthias hatte schnell realisiert, welchen Schatz er bis dahin fast achtlos auf seinem Gelände stehen hatte. Seine Kutsche wurde zu einer geschätzten Einnahmequelle über ein Jahrzehnt und verführt heute noch auf unseren Trittauer Märkten unsere Gäste.



                                                                       bei uns dreht es sich alles um SIE - die historische Kutsche von Matthias Böttger

Auch Walter, einer seiner Söhne, hat studiert. Trotzdem und gerade deswegen sieht man ihn immer wieder bei seinen Eltern im Imbiss oder Ausschank helfen. Und auch Aminata Belli dreht ab und zu noch Crepes im Geschäft ihrer Eltern. Beide werden emotional von riesigen Schaustellerfamilie getragen. Daran wird kein Studium und keine Talkshow etwas ändern.

Alle Schaustellerfamilien stehen hier auch für die vielen anderen nicht genannten. Im Moment, liebe Leser, brauchen sie unsere Solidarität. Und wenn Ihr durch die großen Städte und Einkaufspassagen schlendert und hier und dort eine Bude mit Mandeln, Liebesäpfeln und Lebkuchenherzen seht, dann bleibt bitte gefälligst stehen und geizt nicht.
 
Dann werden auch am Jahresende wieder alle Weihnachtsmärkte stattfinden. Und ich möchte nicht wissen, was dann abgeht. 
Wenn es einer schafft, dann sind sie es.

Denn sie helfen nicht nur ihren Kollegen, sondern auch uns auf unseren Märkten, wenn wir Hilfe brauchen. 
Ein wenig fühlen auch wir uns mit ihnen familiär - Cousins mäßig - verbunden.

 „Die Schausteller können handwerklich einfach alles. Unglaublich!“ bewundert sie der „Mann an meiner Seite“, und es ist ein Ritterschlag aus seinem Mund.
 
Und was sagen unsere Schausteller? „Ich glaube es wird Zeit, dass ein FI Schalter rausspringt, damit Otto zum Zug kommt.“ Und dann sehen wir uns alle an und lachen. Ja, so ist es in Familien, wenn man sich mag.