Hier unsere Standgeldpreise.  Wofür DAS denn fragt Ihr? Wir antworten! Verbesserung der Überbrückungshilfen. Bild

Hier unsere Standgeldpreise. Wofür DAS denn fragt Ihr? Wir antworten! Verbesserung der Überbrückungshilfen.

14.05.21


NEU 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2021/210511_Corona-BekaempfungsVO.html;jsessionid=EFF044DDA511DF7F9EEF9BD981241319.delivery1-replication

Überbrückungshilfe III 

 
Durch Pressemitteilungen des BMWi und des BMF wurde angekündigt, die Überbrückungshilfe III zu verbessern, die Umsetzung steht derzeit noch aus. Diese Verbesserungen betreffen  Detailverbesserungen im Rahmen der bisherigen Regelungen, insb. − wird klargestellt, dass Soloselbständige ein nachträgliches Wahlrecht zwischen der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe erhalten. 

  − wird klargestellt, dass auch „junge“ Unternehmen (Gründungsdatum bis zum 31.10.2020) und Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften antragsberechtigt sind.                    
  
 -  wird Antragstellern in begründeten Ausnahmefällen die Möglichkeit eingeräumt statt des jeweiligen Vergleichsmonats 2019 u. U. auch den Durch-schnittsumsatz des ganzen Jahres 2019 oder eines Quartals in 2019 heranzuziehen. Diese begründeten Härtefälle müssen aber detailliert dargelegt werden. 

  − wird voraussichtlich klargestellt, dass auch die Aufrüstung der Kassensystem zur Erfüllung der formalen Fiskalanforderungen als begünstigte Fixkosten gelten, 

− gibt es Verbesserungen bei den Abschreibungsregelungen für verderbliche und Saisonware. Diese werden auf Hersteller und Großhändler sowie auch für sog. professionelle Verwender (als Beispiele werden der Verkauf von Produkten in Kosmetikstudios oder Frisörsalons genannt) ausgeweitet. 

  − gibt es Verbesserungen bei den Sonderregelungen für die Pyrotechnik- , die Reise- und die Veranstaltungsbranche. Bei Unternehmen der Reise- und Ver-anstaltungsbranche soll zusätzlich zu der bisher schon ansetzbaren Personalkostenpauschale eine weitere Pauschale von 20% der Lohnsumme des ent-sprechenden Monats 2019 angesetzt werden können. Darüber hinaus können Unternehmen der Veranstaltungsbranche bestimmet Ausfall- und Vorberei-tungskosten ansetzen. 
                   
 die Einführung eines sog. Eigenkapitalzuschusses. Es wurde immer wieder kritisiert, dass „nur“ Teile der Fixkosten bezuschusst werden, aber damit Unternehmer, z. B. Einzelunternehmer, keinerlei Möglichkeit haben, aus Gewinnen den Lebensunterhalt zu bestreiten. Diesem will man nun wohl mit dem sog. EK-Zuschuss begegnen. Dieser soll als pauschaler Zuschlag zu den bezuschussten Fixkosten ausgestaltet werden. Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% in mindestens 3 Monaten im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021. Der Zuschuss beträgt dann: 

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent  | Höhe des Zuschlags
 
1. und 2. Monat  | Kein Zuschlag 

für den 3. Monat  | 25 Prozent
 
 für den 4. Monat  | 35 Prozent

 für den 5. und jeden weiteren Monat  | 40 Prozent 
 
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Standgeld für 3 Tage / für das Wochenende



Bleiben wir zuversichtlich!
 

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       60,00 € pro lfd. Meter     
      180,00 € für 3 Meter
 +   18,00 € Nachtwache
 =  198,00 € insgesamt für drei Markttage
 
  +   35,00 € Stromanschluss (nur bei Bedarf zu zahlen)

 +   19 % MwSt.

Handel + Spezialitäten  70,00 € pro lfd. Meter
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Die Standgelder für unsere Trittauer Märkte entnehmen Sie bitte den Verträgen.

Wir haben unsere Verträge neu überarbeitet. Unsere Standgelder werden 2021 nicht erhöht.
Für unsere Aussteller werden wir statt Stornogebühren nur noch eine Bearbeitungsgebühr
von 20,00 €  + MwSt. nehmen,  falls ein genehmigter Markt
seitens unserer Aussteller oder Behörden wieder abgesagt wird.

Eintrittsgelder werden wir nicht nehmen.

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"Und wofür nehmt Ihr unser Standgeld? " fragen einige von Euch.


Wir antworten:


Wenn Ihr Euren Platz von uns als Veranstalter/innen zugewiesen bekommt, Euren Stromanschluss und Informationen wie: Wo kann ich parken? Wo zur Toilette gehen? ist unsere Arbeit eigentlich getan. 

Dann geht es nur noch um die geforderte Marktaufsicht seitens der Ordnungsämter. Ab und zu kassieren wir am Ende eines Marktes noch bei wenigen Ausstellern Standgelder. Da steht schon bei dem einen oder anderen auf der Stirn geschrieben: „Die haben es gut. Gehen spazieren und kassieren.“ Aber warum sollte man nicht so denken? 

Jeder möchte doch genau wissen, wofür er sein Geld/ Standgeld ausgibt und was er dafür bekommt. Woher sollte das ein neuer Aussteller denn auch so genau wissen? Deshalb werde ich Euch einmal detailliert berichten, wo Euer Standgeld bleibt. 

Als erstes brauchen wir von der Behörde eine Festsetzung, damit Ihr auch am Sonntag verkaufen dürft. Hier ist sie. 

Festsetzung von Märkten, Messen, Ausstellungen


Die Festsetzung von Messen, Ausstellungen und Märkten (Wochenmarkt, Jahrmarkt, Spezialmarkt) erfolgt auf Antrag des Veranstalters bei der zuständigen Behörde. Die Voraussetzungen für diese Veranstaltungen und deren Festsetzung sind in Titel IV der Gewerbeordnung geregelt.

Zuständige Behörde
 Die Festsetzung von Märkten erfolgt durch einen schriftlichen Bescheid der örtlich zuständigen Stadt- oder Gemeinde- bzw. Samtgemeindeverwaltung, in deren Bezirk die Veranstaltung stattfindet.

Antrag auf Festsetzung
Veranstalter und damit Antragsteller ist diejenige natürliche oder juristische Person, die eine solche Veranstaltung ausrichtet, entsprechende Rechte und Pflichten eingeht, so z. B. mit den Anbietern (Verträge für die Überlassung von Standflächen und mit den Teilnehmern der Veranstaltung (Aussteller, Marktteilnehmer).

Der Antragsteller hat der Behörde insbesondere folgende Angaben zu übermitteln:
Angaben über die zugelassenen Waren, Zeitraum und Öffnungszeiten, voraussichtliche Zahl und Zusammensetzung der Aussteller (z. B. vorläufiges Ausstellerverzeichnis) oder Anbieter, Unterscheidung nach gewerblichen und privaten Anbietern Teilnahmebestimmungen / Marktordnung, Führungszeugnis und Auszug aus dem Gewerbezentralregister für den Veranstalter und die mit der Veranstaltung beauftragten Personen soweit erforderlich: Lagepläne,  Angaben zum Versicherer und weitere zum Schutz der Veranstalter und Besucher oder der öffentlichen Ordnung und Sicherheit dienenden Angaben. Diese Angaben dienen zur Beurteilung der Art und der sicheren Durchführung der Veranstaltung.

Festsetzung eines Marktes
Märkte sind dann festsetzungsfähig, wenn sie die in der Gewerbeordnung festgelegten Voraussetzungen erfüllen bzw. mit dem Feiertagsgesetz konform sind. Liegen die Voraussetzungen vor, besteht Rechtsanspruch auf Festsetzung. Die Festsetzung erfolgt nach Gegenstand, Zeit, Ort der Veranstaltung und Öffnungszeiten.

Stehen Gründe des öffentlichen Interesses nicht entgegen, können auf Antrag Wochenmärkte, Spezialmärkte und Jahrmärkte für einen längeren Zeitraum oder auf Dauer festgesetzt werden, Messen und Ausstellungen für die innerhalb von zwei Jahren vorgesehenen Veranstaltungen.

Die Festsetzung eines Wochenmarktes, Jahrmarktes oder Spezialmarktes verpflichtet den Veranstalter zur Durchführung. Der Veranstalter muss die Behörde informieren, wenn eine festgesetzte Messe oder Ausstellung nicht oder nicht mehr durchgeführt wird.

Festsetzungsanträge muss die Behörde ablehnen, wenn
die Veranstaltung nicht den jeweiligen Bedingungen entspricht
Antragsteller oder beauftragte Person nicht die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen,
die Durchführung der Veranstaltung dem öffentlichen Interesse widerspricht oder Schutzinteressen der Veranstaltungsteilnehmer oder die öffentliche
Ordnung und Sicherheit nicht gewahrt sind, Spezialmarkt oder Jahrmarkt ganz oder teilweise in Ladengeschäften abgehalten werden.
Antragsfristen:  Gesetzlich ist dies nicht festgelegt. Eine rechtzeitige Antragstellung ist jedem Veranstalter anzuraten (möglichst 4 Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin).

Eintrittsgelder
Bei Wochenmärkten und Jahrmärkten dürfen die Veranstalter von den Besuchern keine Eintrittsgelder verlangen.

Vergütung für Veranstalter
Der Veranstalter kann von den Ausstellern bzw. Anbietern Vergütung für Raumüberlassung, Versorgungseinrichtungen- und Leitungen, Abfallbeseitigung und die Kosten der Werbung verlangen.

Veranstaltungsteilnehmer
Zur Teilnahme an einer festgesetzten Veranstaltung ist jedermann berechtigt, der zum Teilnehmerkreis gehört. Der Veranstalter kann zur Erreichung des Veranstaltungszweckes die Teilnahme auf bestimmte Ausstellergruppen, Anbietergruppen und Besuchergruppen (z. B. nur gewerbliche) beschränken oder, wenn sachlich gerechtfertigt, z. B. aus Platzgründen, einzelne Aussteller, Anbieter oder Besucher ausschließen.

Marktprivilegien
Festgesetzte Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte und Spezialmärkte unterliegen nicht den Bestimmungen über die Ladenöffnungszeiten des  Gesetzes über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten. Bei diesen Veranstaltungen gelten die Öffnungszeiten aus dem Festsetzungsbescheid.

Sie dürfen unter entsprechender Rücksichtnahme auf kirchliche Belange auch an Sonn- und Feiertagen durchgeführt werden. Davon ausgenommen werden jedoch die so genannten stillen Feiertage (Karfreitag, Volkstrauertag, Totensonntag).

Bei der Durchführung von Messen, Ausstellungen und Märkten ist keine Reisegewerbekarte erforderlich.

Messe - § 64 GewO
zeitlich begrenzte Veranstaltung,
Vorhandensein einer "Vielzahl" von Ausstellern,
wesentliches Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige,
ausgestellte Waren werden "überwiegend nach Muster" vertrieben
 (Leistungen werden überwiegend nach Leistungsbeschreibung, Katalogen und Modellen angeboten),
Waren und Leistungen werden gewerblichen Wiederverkäufern, gewerblichen Verbrauchern und Großabnehmern angeboten,
Letztverbraucher kann der Veranstalter in beschränktem Umfang an einzelnen Tagen während der Öffnungszeiten zum Kauf zulassen.
Ausstellung - § 65 GewO

zeitlich begrenzte Veranstaltung,
Vorhandensein einer "Vielzahl" von Ausstellern,
repräsentatives Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige oder Wirtschaftsgebiete,
geringere Anforderungen als bei Messe, bei welcher das "wesentliche Angebot" vertreten sein muss,
wenden sich regelmäßig auch an Letztverbraucher,
dienen dem Vertrieb von Waren oder Leistungen oder der Information zum Zweck der Absatzförderung.

Wochenmarkt - § 67 GewO
zeitlich begrenzte Veranstaltung, welche regelmäßig (z. B. an bestimmten Wochentagen oder an einem bestimmten Wochentag im Monat) stattfindet. "Vielzahl" von Anbietern erforderlich (je nach Einzugsbereich, jahreszeitlich begrenztem Angebot und Umfang der Warenarten kann die Anbieterzahl unterschiedlich sein)
Waren, die Gegenstand des Wochenmarktes sein können, sind in § 67 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 GewO geregelt (Frischemarkt) Darüber hinaus dürfen weitere Waren des täglichen Bedarfs durch Rechtsverordnung zugelassen werden.

Spezialmarkt - § 68 Absatz 1 GewO (ganz überwiegend nicht gewerbliche Anbieter).  Das sind unsere Märkte:
gewerblich organisierte Märkte mit ganz überwiegend privaten Anbietern (mindestens 75 Prozent nicht gewerbliche Anbieter)
Feilbieten ausschließlich von Waren, die keine Neuwaren sind oder die die Anbieter selbst hergestellt haben.
Teilnahme von Schaustellern möglich, doch Anzahl der Warenanbieter muss überwiegen.
An Sonn- und Feiertagen: maximal zwölf Märkte im Jahr in einem Ort bzw. Ortsteil, zeitlicher Mindestabstand: etwa ein Monat 
Spezialmarkt - § 68 Abs. 1 GewO (gewerbliche Anbieter)

Im Allgemeinen regelmäßig in größeren Abständen wiederkehrende, zeitlich begrenzte Veranstaltung,
mit einer Vielzahl von Anbietern (mindestens 12 gewerbliche Anbieter),Feilbieten mit bestimmten Waren (z. B. Töpferwaren, Antiquitäten, Münzen, Briefmarken, Weihnachtsartikel, Kleintiermarkt),
Teilnahme von Schaustellern möglich, doch Anzahl der Warenanbieter muss überwiegen. An Sonn- und Feiertagen: maximal vier gewerbliche Märkte (Jahr- oder Spezialmärkte) pro Jahr in einem Ort bzw. Ortsteil, zeitlicher Mindestabstand: durchschnittlich alle drei Monate

​​​​​​​​​​​​​​Jahrmarkt - § 68 Absatz 2 GewO 
Im Allgemeinen regelmäßig in größeren Abständen wiederkehrende, zeitlich begrenzte Veranstaltung,mit einer Vielzahl von Anbietern (mindestens 12 gewerbliche Anbieter),
Anbieten von Waren aller Art,
Verkauf von Waren zur sofortigen Mitnahme (nicht Bestellung oder Verkauf nach Muster, keine bloße Werbung),an Sonn- und Feiertagen: maximal vier gewerbliche Märkte (Jahr- oder Spezialmärkte) pro Jahr in einem Ort bzw. Ortsteil, zeitlicher Mindestabstand: durchschnittlich alle drei Monate

Trödel-, Floh- oder Krammarkt
Unter den Begriff des "Trödels" fallen alte oder gebrauchte Gegenstände, aber auch wertlose oder gering geschätzte Neuwaren. Zum Trödel können daher grundsätzlich alle Warenarten zählen, von Neu- über Gebrauchtwaren bis hin zu Raritäten, Kunstgegenständen, Antiquitäten und dem nicht mehr oder kaum noch handelsfähigen Abfall. Da Trödelwaren damit keine derart abgrenzbare Typik haben, dass sie unter den Begriff des Spezialmarkts mit dem Angebot "bestimmter Waren" fallen, werden sie im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim als Jahrmärkte festgesetzt. Beim Trödelmarkt ist zu berücksichtigen, dass das Neuwarenangebot ca. 1/4 bis 1/5 des gesamten Warenangebotes nicht überschreiten darf. Neue Handelswaren, die zum normalen Sortiment des Einzelhandels zählen, dürfen auf einem "Trödel-, Floh- oder Krammarkt" nicht verkauft werden. 

Rolle der IHK
Vor der Festsetzung wird die Industrie- und Handelskammer in der Regel angehört. Diese gibt daraufhin, falls erforderlich, gegenüber der jeweils zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung eine Stellungnahme zu dem Festsetzungsantrag ab.
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Diese Auflagen müssen wir als Veranstalter erst einmal erfüllen bevor wir mit der eigentlichen Organisation des Marktes beginnen und eine Gebühr für die Festsetzung für Euch bezahlen, auch dafür dass Ihr auch am Sonntag verkaufen dürft. Wir Veranstalter unterschreiben auch für alle Markt - Teilnehmer, dass diese behördlichen Marktauflagen von allen eingehalten werden.

Auch für die Anmietung der Marktflächen werden die unterschiedlichsten Flächennutzungsgebühren berechnet. In Hamburg Wohldorf/Ohlstedt haben wir z.B. 5.000,00 € für die Flächen zahlen müssen. Nicht alle Flächen sind sie so teuer.

Dann müssen in einigen Orten die Verkehrsschilder umgestellt oder neue zusätzlich aufgestellt werden, wie z.B. in Wohldorf/Ohlstedt ( ca. 850,00 €) oder in Trittau (540,00 €). 

Es müssen zusätzliche Schaltkästen auf den Marktflächen mit entsprechenden Anschlüssen von Elektrofirmen gestellt und installiert werden. Von dort aus werden die Kabel für Euch verteilt und Kabelbrücken über die Kabel gelegt. Das machen wir selber.  Auf vielen Märkten müsse diese Arbeiten an Firmen bezahlt werden. Auf unseren Trittauer Märkten werden 900 Meter Elektrokabel verlegt. 

Wenn fließend Wasser gebraucht wird, muss ein Standrohr von den Stadtwerken geholt und eingesetzt werden. Also Flächennutzungsgebühren, Schaltkästen und ein Standrohr für fließendes Wasser bei Bedarf/Gastronomie ( es fallen Kosen für Wasser und Abwasser an) werden gefordert. Manchmal werden auch noch Müllcontainer vorgeschrieben. Die Anlieferung und Entleerung muss bezahlt werden. Es müssen Toiletten bestellt, Zwischenreinigung und Sanitärpersonal wie in Trittau mit mehreren Personen vor Ort bezahlt werden.

In Corona Zeiten Hygienepoints, eventuell Einzäunung der Marktflächen z.B. in Dahme oder in Trittau, Toiletten zusätzlich auf dem Marktplatz mit zusätzlichem Sanitärpersonal und mehrere Marktorder für eine bestimmte Besucherzahl (im letzten Jahr galt für 25 Besucher ein Marktordner in Corona Zeiten), Stundenlohn einer professionellen Marktaufsicht 22,50 € die Stunde. Zusätzlich eine oder zwei Nachtwachen zum gleichen Stundensatz.

Der größte Posten sind aber Werbung wie Plakatierung: (Plakate müssen auf Pappschildern geklebt werden, gehängt, abgehängt, sauber gemacht und gelagert werden). Entweder man vergibt diese Arbeit an Firmen oder man plakatiert selber. Auch für das Hängen der Plakate müssen  pro Tag Gebühren gezahlt werden. Beim Ordnungsamt angemeldet wird vorgeschrieben wie viele Plakate gehängt werden dürfen oder man riskiert Strafen. Auch die Plakate an den Litfaßsäulen werden von einer Firma geklebt und mit Gebühren berechnet. Dazu kommen Werbekosten für Banner und Flyer.

Eine Anzeige in einem Magazin ist einmal gleich  keinmal. Rechnen wir für eine Anzeige einen günstigen Mittelwert von 250,00 - 300,00 €. Dazu die unterschiedlichsten Wochenblätter mit Anzeigen.

Nach der Verkaufszeit am Sonntag wird der Markt abgebaut und der gesamte Marktplatz gereinigt. Entweder von einem selber oder man bezahlt eine Hilfskraft. Es sei denn alle Aussteller reinigen ihren Standplatz anschließend und es werden keine kleinen Hinterlassenschaften entsorgt in der Hoffnung keiner sieht es.

Wir beginnen bereits einen Tag vor der Veranstaltung mit dem Aufbau – sind also mindestens vier Tage vor Ort – manchmal auch noch einen Tag später. Diese Zeit fehlt mir im Büro. Legt man sie nur mit 10,00 € Std. um sind das locker 40 Stunden – 50 Stunden = 400,00 – 500,00 € plus Hotelkosten und einen Mann für eventuelle Stromausfälle vor Ort ohne Berechnung. Im Standgeld sind die Büroarbeiten in der Woche mit einer Teilzeitzeitangestellten wie Auftragsbearbeitung und Rechnungen schreiben noch nicht enthalten.  

Wer Konzerte zusätzlich oder eine Beschallung anbietet, hat nicht nur die Band sondern auch GEMA Gebühren zu leisten. Die GEMA Gebühren richten sich nach der Besucherzahl und Größe der Veranstaltungsfläche..

Wenn dem Veranstalter dann bei ca. 30 – 40 Ausstellern noch etwas vom Standgeld übrig bleibt, muss der Bruttogewinn mit mindestens 30 % versteuert werden. Übrigens gehört auch Ausstellerpflege zu unseren Aufgaben. 
 
Kleine Märkte mit 30 – 40 Ausstellern rechnen sich für die Veranstalter nicht wirklich. Mit 80 Ausstellern sieht die Marktwelt natürlich besser aus, wenn man z.B. aus einer eigenen Gastronomie noch Einnahmen erwirtschaften kann oder die Plakatierung selber leistet. Wenn man dann aber wie wir Hamburger Gebühren in Wohldorf für die Fläche 5.000,00 € zu zahlen hat, geht man auch bei 80 Austellern so gut wie leer aus, wenn man kaufmännisch rechnen kann. Deshalb bieten wir in diesem Jahr auch keinen Kunsthandwerkermarkt in Wohldorf/Ohlstedt an.

Nur eines: Ich habe mir die Marktorganisation ausgesucht und ich liebe meine Arbeit. Ich möchte Euch zu Markthelden und Heldinnen machen.  Denn ich weiß genau, was Ihr als Aussteller leisten müsst, um auf unseren Märkten Geld zu verdienen. 

Wir sollten nicht vergessen: Wir waren erfolgreich bis Corona kam und ausgebremst wurden. Wir sind immer noch die Gleichen wie vor Corona. Deshalb gebe ich Euch nicht auf. Ihr könnt noch alle unsere Marktorte buchen. Ihr wisst ja jetzt, wo Euer Standgeld bleibt.
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AKTUELLER STAND


 
http://zeitung.shz.de/husumernachrichten/2622/article/1298763/7/3/render/?
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Weitere Öffnungen, neue Ziel-Inzidenz

Erst wenn eine "stabile" Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen erreicht ist, sollen weitere Öffnungen durch die Länder folgen. Stabil heiße, dass die Inzidenz mindestens drei Tage bei diesem Wert liege, sagte Merkel. Dann sollen der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können. Für Lockerungen in Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe wollen Bund und Länder eine "sichere und gerechte Öffnungsstrategie" weiterentwickeln. In Ländern und Landkreisen, wo es binnen sieben Tagen weiterhin mindestens 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gibt, sollen gegebenenfalls weiter härtere Auflagen gelten. Bund und Länder wollen am 3. März erneut beraten.

Hier spricht auch aus Boston der israelische Chefmediziner des US Pharmaunternehmens Moderna, zugeschaltet in der Sendung Maischberger am 10.02.
Zu sehen unter:
https://www.daserste.de/.../maischberger-die-woche-video...

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Die Tourismusbüros rechnen mit einem noch höheren Besucheraufkommen an der Ostseeküste als im letzten Jahr.
Alle unsere genannten Markttermine 2021 sind von den jeweiligen Tourismusbüros für uns reserviert.

Allerdings wissen wir  noch nicht, ab wann wieder unsere kleinen Spezialmärkte möglich sein werden.
Genehmigungen seitens der Behörden werden zurzeit noch nicht erteilt.

Wir freuen uns auf unsere Märkte 2021 mit Ihnen/Euch. Unsere Geduld wird in den nächsten Monaten noch auf eine harte Probe gestellt.
Doch dann geht es gemeinsam wieder bergauf. Wir bleiben auf jeden Fall an Euer/Ihrer Seite.