02.04. Hier gibt es Geld in der Corona Krise für Kleinunternehmer, Händler, Kunsthandwerker, Kulturschaffende und Freiberuflicher. Bild

02.04. Hier gibt es Geld in der Corona Krise für Kleinunternehmer, Händler, Kunsthandwerker, Kulturschaffende und Freiberuflicher.


02.04.2020 · 

10 Tipps des Steuerberaters Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen. 
 
Die aktuelle Krise bringt viele Unternehmen in eine finanzielle Schieflage, die zuweilen sogar ihre Existenz gefährdet. 


10 Tipps des Steuerberaters Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen, wie Sie eine solche Entwicklung vermeiden.


In der aktuellen Krisensituation müssen fast alle Unternehmer sehr flexibel auf die jeweils aktuelle Situation reagieren. Auch die Politik sowie die Ämter und Behörden stehen vor dieser Herausforderung und versuchen sie zu meistern. Deshalb ändern sich nahezu täglich die in Steuer- und Finanzangelegenheiten geltenden Rahmenbedingungen. Dies beinhaltet jedoch die beruhigende Nachricht: Die staatliche Verwaltung ist aktiv. Und: Sie versucht den Unternehmen, ob groß oder klein, zu helfen, die Krise möglichst unbeschadet zu überstehen. So stellt das am 25. März beschlossene Sofort-Hilfeprogramm der Bundesregierung zum Beispiel allein für Solo-Unternehmer 50 Milliarden Euro bereit.

Tipps für Unternehmer bzw. Selbstständige

Trotz der sich ändernden Rahmenbedingungen lassen sich folgende Tipps geben, was Sie als Unternehmer bzw. Selbstständiger tun sollten, um die Krise finanziell zu meistern.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Erstellen Sie nach der ersten Panikreaktion einen vorläufigen Finanzplan für die nächsten drei bis sechs Monate, der Ihren Kapitalbedarf in diesem Zeitraum erfasst. Stellen Sie dem Bedarf Ihre sicheren Einnahmen und Rücklagen gegenüber. Doch Vorsicht! Planen Sie „konservativ“. Berücksichtigen Sie mögliche Auftragsstornierungen und Zahlungsausfälle, denn Ihr vorrangiges Ziel muss zumindest kurz- und mittelfristig sein: Ihre Liquidität bzw. die Ihres Unternehmens sichern – selbst wenn es schlimmer als erwartet kommt.

Nachdem Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben haben, prüfen Sie, inwieweit Sie Ihre Fixkosten senken können oder gar müssen,      um Ihre Liquidität zu sichern und Ihren finanziellen Handlungsspielraum zu erweitern, denn: In globalen Krisen wie der aktuellen müssen Sie auch mit    Unverhofftem rechnen.

Versuchen Sie im Bedarfsfall alle Dauerschuldverhältnisse wie Leasingverträge, Kredittilgungen usw. auszusetzen, um Ihre Liquidität zu erhöhen. Bewahren Sie dabei jedoch einen gewissen Zukunftsblick. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Sie strategisch wichtige Dienstleister, usw., soweit möglich, nicht verprellen, die Sie für Ihre Leistungserbringung spätestens nach der Krise wieder brauchen.

 Lassen Sie Ihre Steuervorauszahlungen an das Finanzamt auf null setzen und Ihre Steuerschulden, wie zum Beispiel Ihre Umsatzsteuerschulden, aussetzen. Das erledigt für Sie, sofern Sie einen solchen haben und Sie ihm hierfür das Mandat erteilen, Ihr Steuerberater. 
Suchen Sie, wenn trotz dieser Maßnahmen ein Liquiditätsengpass droht, möglichst frühzeitig das Gespräch mit Ihren Kapitalgebern wie Banken und Investoren. Schildern Sie Ihnen offen Ihre Situation. Hiervor brauchen Sie sich nicht zu scheuen, denn wenn Ihr Unternehmen jetzt in eine finanzielle Schieflage gerät, liegt dies zumeist nicht an Managementfehlern. Das wissen auch die Banken.

Führen Sie als vertrauensbildende Maßnahme entsprechende Gespräche auch mit Ihren strategisch wichtigen Lieferanten und Dienstleistern. Versuchen Sie mit Ihnen günstigere Lieferkonditionen zu vereinbaren – zum Beispiel durch ein Verlängern der Zahlungsfrist. Dies ist in der Regel kein Problem, wenn sie selbst liquide sind und wissen: Ihr Unternehmen ist eigentlich gesund.

Schreiben Sie bei größeren Aufträgen, die sich über eine längere Zeit erstrecken, häufiger kleine Zwischen- oder Abschlagsrechnungen statt nur eine „fette“ Rechnung nach Auftragsabschluss. Das verbessert Ihre Liquidität und mindert die Gefahr, dass Sie in eine finanzielle Schieflage geraten, wenn Ihr Kunde Zahlungsprobleme hat.

Vereinbaren Sie mit Ihren Mitarbeitern, soweit möglich und nötig, Kurzarbeit. Beantragen Sie bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld. Dies ist bis Ende März noch rückwirkend zum Monatsbeginn möglich. Danach nicht mehr. Beim Beantragen hilft Ihnen Ihr Steuerberater. Angenommen Sie kürzen die Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter um 50 Prozent, sodass diese nur noch die Hälfte Ihres Bruttolohns von Ihnen erhalten. Dann entfallen nicht nur die von Ihnen zu entrichtenden Sozialabgaben, die Agentur für Arbeit zahlt Ihren Mitarbeitern auch von der anderen Lohnhälfte 60 Prozent als Kurzarbeiter-Geld. Inwieweit Sie dann die Differenz zum Normallohn noch ausgleichen, können Sie aufgrund Ihrer Liquidität entscheiden.

Um zu verhindern, dass Unternehmen bzw. Einzelunternehmer kurzfristig insolvent werden, hat die Bundesregierung ein Sofort-Hilfe-Programm für KMU verabschiedet. Ihm zufolge können zum Beispiel Betriebe in Rheinland-Pfalz mit 0 bis 5 Mitarbeitern eine Sofort-Hilfe von 9.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss; Betriebe mit 6 bis 10 Arbeitnehmern 15.000 Euro und Betriebe mit 11 bis 50 Beschäftigten 30.000 Euro. Diese Summen variieren von Bundesland zu Bundesland leicht. Unklar ist noch, weil das Programm frisch verabschiedet wurde, wie, wo und unter welchen Voraussetzungen das Geld beantragt werden kann und teilweise auch wer es ausgezahlt. Dies soll bis 28. März geklärt sein. Danach können Sie die Sofort-Hilfe, sofern Sie zu den durch die Krise geschädigten Unternehmen zählen, beantragen – ebenfalls gegebenenfalls mit Hilfe Ihres Steuerberaters.

Dasselbe wie für die Sofort-Hilfen gilt für die möglichen Sofort-Darlehen der Bundesländer für Klein-Unternehmen. Sie betragen zum Beispiel in Rheinland-Pfalz für Betriebe bis 10 Beschäftigte maximal 10.000 Euro. Die Darlehen müssen im Gegensatz zu den Sofort-Hilfen zurückgezahlt werden. Sie haben jedoch eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende 2021 zins- und tilgungsfrei. 

Als Unternehmer die Zuversicht bewahren

Die aktuelle Krise ist insbesondere für viele Kleinunternehmen mit geringen finanziellen Rücklagen und/oder sehr hohen Fixkosten existenzbedrohend. Doch wie Sie sehen, gibt es einige Möglichkeiten zum Gegensteuern und eine Reihe staatlicher Unterstützungsmaßnahmen. Geraten ist deshalb trotz Krise, soweit möglich, Ihre Zuversicht.  Auch diese Eigenschaft zeichnet einen guten Unternehmer aus.

Kleiner Trost für alle die jetzt in Not geraten. Die Jobcenter zahlen sechs Monate lang die Miete für alle, die jetzt wegen Corona in Hartz IV fallen - ohne Vermögensprüfung.


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Liebe selbständigen Freunde,  
 
unsere Märkte mit ihren Ideen, ihrer Kreativität sitzen zuhause fest, während unsere Bundesregierung das größte finanzielle Hilfspaket der Nachkriegszeit schnürt.  
Danke auch einmal an unsere Regierung, dass sie endlich meine und die alle anderer Steuergelder wieder für uns ausgibt. 
 
Endlich arbeitet sie für uns und nicht für alle anderen. Ja, sie machen Schulden für uns. Wirtschaftsminister Altmaier fährt in Corona-Zeiten seinen Dienstwagen selbst. Und will bald ganz aufs Fahrrad umstellen. Wie das bei seinem Gewicht gehen soll??? Das sollte uns Mut machen.
  
Mit einem beispiellosen Hilfspaket unterstützt der Bund Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen in der Corona Krise. 
 
Das Kabinett beschloss am Montag gleich mehrere Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen, darunter einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro. 
 
Damit die Hilfen schnell ankommen, soll im Schnellverfahren bereits morgen der Bundestag und am Freitag der Bundesrat den Maßnahmen zustimmen. Z.B. Vermieter sollen ihren Mietern nicht mehr kündigen dürfen, wenn diese wegen der Corona-Krise ihre Miete nicht zahlen können.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro für 3 Monate ( nicht zurückzuzahlen ). 
 
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für 3 Monate ( nicht zurückzuzahlen ) .  
 

Rückzahlung: Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.


  Beantragung: Noch nicht möglich - wahrscheinlich nächste Woche.

  Auch die einzelnen Bundesländer haben Pakete geschnürt. Börsenblatt Online hat die Eckpunkte für uns zusammengestellt:
  

1. Baden-Württemberg
 

• Härtefallfonds in Höhe von 5 Milliarden Euro in Form von Zuschüssen für kleine Unternehmen, Start-ups und Freiberufler bis 50 Beschäftigte - je nach          Einzelfall bis zu 15.000 Euro Zuschuss 
 
• Bürgschaftsrahmen für Landesbürgschaften wird von 200 Millionen auf 1 Milliarde Euro verfünffacht 
 
• Maßnahmenpaket zur Absicherung der Auswirkungen des Corona-Virus - "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" für gewerbliche 
  Unternehmen und freie Berufe (nach KMU Defintion) 
 
  o Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Millionen Euro
  o Kreditherkunft: Förderdarlehen, Hausbanken, KK
  o Bürgschaftsquote: 50 bis 80%
  o Verwendung: Investitionen und/oder Betriebsmittel
  o Entscheidungszeiten abhängig vom Bürgschaftsbetrag
  o mehr Infos unter: https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise

 2. Bayern

 
 
• Maßnahmenprogramm von bis zu 10 Milliarden Euro
o Massive Steuerstundungen ohne Zinszahlungen
o Soforthilfe zur Sicherung der Liquidität, gestaffelt nach Zahl der Erwerbstätigen

§ bis zu   5 Erwerbstätige     5.000 Euro
§ bis zu 10 Erwerbstätige     7.500 Euro
§ bis zu 50 Erwerbstätige   15.000 Euro
§ bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro

 o Teilzeitkräfte werden wie folgt berechnet:
  
§ Mitarbeiter bis    20 Stunden          =       Faktor 0,5
§ Mitarbeiter bis    30 Stunden          =       Faktor 0,75
§ Mitarbeiter über 30 Stunden          =       Faktor 1
§ Mitarbeiter auf 450 Euro Basis      =       Faktor 0,3

  • Universalkredit für Angehörige der Freuen Berufe und Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz von maximal 500 Millionen Euro
 
o wird genehmigt für Umschuldung von kurzfristigen Verbindlichkeiten, Betriebsmittelbedarf, Investitionen und Warenlager

  o maximal 10 Millionen Euro pro Projekt
• Akutkrediit für KMU
o bis zu 2 Millioen Euro
o Konsolidierungsanlass durch Zustimmung der Hausbank genügt, kein Konsolidierungskonzept nötig

  • Bürgschaftsbank Bayern verdoppelt Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro· https://www.bayern.de/bayerns-schutzschirm-gegen-corona/ 

  3. Berlin
 
• 100 Millionen Euro Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Selbstständige mit bis zu 5 Beschäftigten im Gespräch

  • Soforthilfeprogramm um den kleinen und Kleinstunternehmen des privaten Kulturbetriebes, den freiberuflichen und soloselbständigen Künstler*innen          und Kulturarbeiter*innen, den Honorarkräften, kleinen Kunstvereinen und Selbständigen im Veranstaltungsbetrieb Soforthilfe zu leisten
  • Höhe des Zuschusses: Bis zu 5.000 Euro
  • Mehrfach Beantragung möglich, mehr dazu hier: https://www.berlin.de/sen/web/corona/

  4. Brandenburg


  
• Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberuflicher in Form von Zuschüssen zwischen 5.000 und 60.000 Euro
• Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB):
o ILB-Mikrokredit Brandenburg: Kredit für Betriebsmittel für KMU bis 25.000 Euro ohne erforderliche Sicherheiten
o mehr dazu hier: https://www.stadt-brandenburg.de/presse/soforthilfeprogramm-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-vom-land-brandenburg/

  

5. Hamburg 

  
• Die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

 Unbürokratische Zuschüsse für kleinere und mittlere Betriebe,

 sowie Freiberufler aus Hamburg, gestaffelt nach Zahl der Beschäftigten und
 nicht rückzahlbar.


o Solco-Selbstständige 2.500 Euro, Unternehmen 5.000 Euro bis max. 25.000 Euro
• Hamburgische Investitions- und Förderbank
o 2.500 Euro für Einzelkämpfer
o 5.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeiter
o 10.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 50 Mitarbeiter
o 25.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 20 Mitarbeiter
o Hambugr-Kredit Gründung und Nachfolge (GuN): Kredite bis zu 750.000 Euro für KMU und Freiberufler mit maximal 5 Jahren Aktivität am Markt
o Hamburg-Kredit Wachstum: Kredite bis zu 500.000 Euro für KMU und Freiberufler mit mindestens 5 Jahren Aktivität am Markt
o Verdopplung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro
o https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen 

  6. Hessen


  
• Landesregierung will bis zu 7,5 Milliarden Euro als Corona-Soforthilfe zur Verfügung stellen
• vorübergehende Liquiditätsunterstützung um bis zu 1,5 Milliarden Euro
• Übernahme von Landesbürgschaften in besonderen Fällen über 2,5 Millionen Euro zur Liquiditätssicherung
• Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
o Kredite zwischen 25.000 und 150.000 Euro für KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Milliomem Euro Umsatz
o Bürgschaftsobergrenze bei 1,25 Millionen Euro
o Express-Bürgschaften für Darlehen bis 300.000 Euro
7. Mecklenburg-Vorpommern
• Unterstützung in Höhe von 100 Millionen Euro durch die Landesregierung
• Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern:
o Kleinstbetriebe und Freiberufler bekommen Zuschüsse bis zu 20.000 Euro
o Bürgschaftsobergrenze liegt bei 2,5 Millionen Euro
o Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU mit Darlehen bis 250.000 Euro

  

8. Nordrhein-Westfalen


  
• Rettungsschirm 25 Milliarden Euro für Mittelständler, Kleinunternehmen und Start-ups
• Landesbürgschafts-Kapazitäten bei 5 Milliarden Euro
• Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
o Bürgschaftsobergrenze liegt bei 2,5 Millionen Euro
o Höchstbetrag für Bürgschaft bei 200.000 Euro

 
 

9. Rheinland-Pfalz


  
• Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz
o Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
o andere Kernbedingungen wie die Bürgschaftsquote bleiben unverändert
o Für Bürgschaften bis 250.000 Euro: Schaffung einer Eigenkompetez 
• ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland Rheinland-Pfalz)
o Für KMU und Freiberufler/innen, die seit mindestens 5 Jahren am Markt sind
o Zinsverbiligte/Zinsgünstige Investitionsfinanzierungen bis 2. Mio. Euro und Betriebsmittelfinanzierungen bis 500.000 Euro
o Mit flexiblen Laufzeiten bis zu 20 Jahren und optimalen Tilgungsfreijahren
o Optionale Haftungsfreistellung von 50% bei Investitionsfianzierungen bis 250.000 Euro für Unternehmen mit mindestens 2 vollständigen Jahresabschlüssen
  

10. Saarland


 • Klein- und Kleinstunternehmen: 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe ohne Rückzahlpflicht, wenn Fördervoraussetzungen erfüllt werden
 • Kredittopf vom Land bis zu 30 Millionen Euro
 • Kreditprogrammm für die Corona-Hilfe von 25 Millionen Euro

 

 11. Sachsen


  
• Soforthilfeprogramm "Sachsen hilft sofort" für Freiberufler und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten: unverzinste, nachrangige Darlehen
• mindestens 5.000 Euro, maximal 50.000 Euro - in Ausnahmefällen Aufstochung bis zu 100.000 Euro möglich (wenn nach 4 Monaten ein höherer Liquiditätsbedarf existiert)
• Bürgschaftsbank Sachsen erhöht auf Bürgschaftsobergrenze 2,5 Millionen Euro

  

12. Sachsen-Anhalt


  
• Liquiditätshilfen von 400 Millionen Euro wurden zugesichert

 

 13. Schleswig-Holstein


 
 
• 100 Millionen Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige
o 2.500 Euro für einzelkämpfer und -gewerbetreibende
o 5.000 Euro für Unternehmer báb 1 bis zu 5 Vollzeitkräften
o 10.000 Euro für Unternehmer bis bis zu 10 Vollzeitkräften
• Mittelstands-Sicherungsfonds über 300 Milionen Euro beschlossen
o bei Liquiditätsengpässem oder existenzgefährdender Wirtschaftssituation
o zinslos, tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 Euro möglich
o Mittelstandskredite bis zu 10 Millionen Euro

 
www.ib-sh.de
 

14. Thüringen


 
 
• Soforthilfeprogramm für Klein- und Kleinstunternehmen
• bis zu 1,5 Milliarden Euro Unterstützung
• Zuschuss von bis zu 30.000 Euro, genaue Höhe abhängig von Unternehmensgröße 


Der Zuschuss für 1 Personenunternehmen ist allerdings erheblich geringer. Wenn man ihn bekommt, erst nach Ausnutzung aller Eigenmittel. Das muss man spätestens nachträglich belegen. Das wäre dann immer noch ein Tropfen auf den heissen Stein. Da ist der Weg zum Jobcenter und Antrag auf Grundsicherung Erfolg versprechender.


Steuerstundung – wenn die laufenden Kosten zu stark drücken:


Unternehmer können das Finanzamt darum bitten, Steuerforderungen zu stunden, wenn sie wegen der Krise eine Härte für das Unternehmen darstellen. Vorauszahlungen sollen unbürokratisch angepasst werden, weil die Aussichten für dieses Jahr weniger gut sind. "Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen", heißt es bei der Bundesregierung. Säumniszuschläge sollen entfallen.

  
Liebe Freunde, es beginnt wieder ein Marktleben nach der Corona Krise, und das wird für uns alle kein Spaziergang. Jetzt ist Zeit sich um unsere Finanzen zu kümmern. Wir haben den Staat am Laufen gehalten und nun ist er dran. Aber kümmern müssen wir uns selber.

 ch bleibe auch in dieser existenziellen Krise an Eurer Seite  – und hoffentlich auch danach. Denn ohne Moos nichts los!!! Drei Monatsgehälter sollte man auf dem Konto als Notgroschen haben, hieß es früher. Diese drei Monate sind am 30. April um. Und dann? Kümmert Euch in Eurem eigenen Interesse und vergeßt nicht. Wir sind keine Bittsteller!!!

Bleiben Sie dran.
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Liebe Aussteller und Kulturschaffende,
Vielleicht können Euch diese Nachricht helfen.
 
Ich bleibe an Eurer Seite - gerade jetzt in der Krise!!!!!


Corona: Schleswig-Holstein zahlt Klein-Unternehmern bis zu 10 000 Euro


Wegen des Coronaausbruchs geraten vor allem Kleinst-Unternehmer und Solo-Selbstständige immer mehr in Bedrängnis. Das Land zahlt ihnen jetzt bis zu 10 000 Euro, um die Krise zu überstehen.


Coronavirus – Hilfe für (Klein-) Unternehmen
Veröffentlicht am 19. März 2020

Die Gefahren rund um das Coronavirus verlangen drastische Maßnahmen. Selbstverständlich geht der Gesundheitsschutz vor. Richtig ist aber auch: Für viele Unternehmen ist die Situation existenzbedrohend. Während große Konzerne ganze Abteilungen unterhalten, die sich um Staatshilfen kümmern können, sind kleine Unternehmen oft auf sich allein gestellt. Wir wollen versuchen Ihnen zu helfen, indem wir die wichtigsten Infos und Ansprechpartner hier aufführen. Bitte beachten Sie: Die Lage ist sehr dynamisch, es wird an weiteren Hilfen gearbeitet. Alle hier aufgeführten Infos können sich kurzfristig ändern. Alle Ansprechpartner sind überlastet, viele schwer erreichbar. Senden Sie im Zweifel eine Mail. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr.

Update: Die Bundesregierung hat soeben (19.03.2020) weitere Hilfen beschlossen. Insgesamt 40 Milliarden Euro sollen für Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Davon 10 Milliarden als Zuschuss, 30 Milliarden als Kredite. Sobald weitere Einzelheiten feststehen, werden wir diese hier einarbeiten.

Direkte Zuschüsse sind leider auch für Kleinunternehmen nicht vorgesehen. Wir setzen uns dafür ein, dass sich das ändert. Bis dahin gilt jedoch:

Steht ein Mitarbeiter unter Quarantäne haben Unternehmen einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Landschaftsverband Rheinland. Das entsprechende Antragsformular finden Sie auf Homepage des LVR Rheinland. Die Telefonnummer des LVR lautet: 0221 / 809 5444

Kurzarbeitergeld: Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen


Hotline zu Fördermaßnahmen (Bundeswirtschaftsministerium):
Förderhotline: 03018615 8000
Montag – Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de
Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen): 030 18 615 6187 (Mo – Fr 9 bis 17 Uhr)

Gewerbesteuerentlastung: Sie können sich bei der Gewerbesteuer entlasten lassen, genaures beschreibt das Bundesfinanzministerium hier: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Gewerbesteuer/2020-03-19-gewerbesteuerliche-massnahmen-zur-beruecksichtigung-der-auswirkungen-des-coronavirus.html

Antrag auf Steuerentlastung: Dieser läßt isch direkt auf der Homepage der Finanzverwaltung NRW stellen: https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus

Bürgschaften/Beteiligungen (Nur NRW)
Die Bürgschaftsbank bietet eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Kleine Unternehmen und Existenzgründer können Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft beantragen. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden.
Bürgschaftsbank/Förderbank NRW bieten weitere Hilfen. Die Detail sollen allerdings erst am 19.04.2020 festgelegt werden. Bis dahin gilt: Förderbank NRW, Telefon Service-Center: 0211/917414800

Kreditüberbrückung: Hier ist Ihre Hausbank der erste Ansprechpartner. Die KfW bietet den Banken dafür Sicherheiten. Hotline der KfW: 0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer), Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr
Beratung (nur Rhein-Sieg-Kreis) zu den verschiedenen Möglichkeiten bietet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreis (Mail bevorzugt): 02241 / 132390, wirtschaftsfoerderung@rhein-sieg-kreis.de oder bei der IHK: IHK Bonn-Rhein-Sieg

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