02. Juli - Hier werden uns Selbständige und Veranstalter/Innen in Corona Zeiten eventuell geholfen. Unsere FB Berichte finden Sie am Ende unserer Homepage täglich.  10 % unserer Leser leben in den                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              USA - WELLCOME TO  OUR WEBSITE -. Bild

02. Juli - Hier werden uns Selbständige und Veranstalter/Innen in Corona Zeiten eventuell geholfen. Unsere FB Berichte finden Sie am Ende unserer Homepage täglich. 10 % unserer Leser leben in den USA - WELLCOME TO OUR WEBSITE -.


02. Juli


Ab dem 8. Juli  können die neuen Überbrückungshilfen  durch Ihren Steuerberater beantragt werden.


Er benötigt dafür mindestens die Fixkosten für April und Mai 20. Wenn möglich auch Juni. Dann kann er es genau ausrechnen und exakt beantragen ohne dass die Gefahr einer Rückforderung besteht.

Diesmal kann man es leider nicht selbst beantragen.

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Wirtschaft/corona_ueberbrueckungshilfe.html


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25. Mai NEU Finanzhilfen: https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html



https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien

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25. Mai 20


DEBATTE UM KONJUNKTURPAKET

Altmaier schlägt 25-Milliarden-Programm für Mittelstand vor
Von dpa

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlägt in der Corona-Krise weitere Hilfen für den Mittelstand im Umfang von mindestens 25 Milliarden Euro vor.

Bereits ab Juni sollten Firmen eine Überbrückungshilfe bekommen, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht. Es lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Zuerst hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ darüber berichtet.

Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollen demnach von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen können. Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen aus Branchen, die durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und sie so in der Existenz zu sichern.

Anträge sollen Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler stellen können. Ihre Umsätze müssen dafür im April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sein. Bei dem Programm soll es vor allem darum gehen, dass Firmen Fixkosten weiter zahlen können, wie zum Beispiel Mieten. Nach dem Eckpunktepapier sollen Firmen „geeignete Nachweise“ vorlegen. Unternehmen, die bereits Soforthilfen vom Bund oder von den Ländern bekommen, sollen weitere Unterstützung beantragen dürfen.

Altmaier will mit Hilfen nicht länger warten, bis die Koalition ein Konjunkturprogramm auflegt, beschlossen werden soll dies nach Pfingsten. Infolge der Corona-Krise wird in Deutschland die bislang schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte erwartet.

Wirtschaftsverbände hatten schnelle Hilfen gefordert. Die Arbeitgeber hatten einen „Überbrückungshilfefonds“ für Firmen vorgeschlagen. Die Politik hatte bereits umfassende Hilfsprogramme beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, das Ressort arbeite an einem Vorschlag für Corona-bedingte Überbrückungshilfen. Man sei dazu im Austausch mit dem Finanzministerium. Es seien in den vergangenen Wochen viele Beschränkungen graduell wieder gelockert worden. Dennoch sei bei zahlreichen Unternehmen der Geschäftsbetrieb aufgrund der Corona-Krise immer noch ganz oder teilweise eingeschränkt.

Altmaier hatte bereits schnelle weitere Hilfen für Firmen gefordert. „Manchen Unternehmen bleibt schlicht keine Zeit mehr“, hatte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur gesagt. „Ich habe deshalb Vorschläge vorgelegt, wie sie die nächsten Wochen überbrücken können.“ Er sei dazu im Gespräch mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

„Es gibt verschiedene Branchen, die trotz der Lockerungen weiterhin mit Umsatzeinbußen rechnen müssen, weil Abstandsregelungen einzuhalten sind oder nur Teilbereiche wieder öffnen können“, hatte Altmaier gesagt. „Gaststätten, Hotels, Reisebüros, Messebetreiber oder verschiedene Veranstalter im Kulturbereich sind Bereiche, die noch einige Zeit kämpfen werden. Die lassen wir nicht allein, hier werden wir Hilfe leisten. Wir brauchen keinen Überbietungswettbewerb an Wohltaten, sondern passgenaue Angebote, die zeitlich befristet sein müssen.“

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25. Mai 

DEHOGA: Rettungsfonds ist überfällig

Dramatischer Umsatzeinbruch im März von 45,4 Prozent

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für das Gastgewerbe sind verheerend. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab, brachen die Umsätze im März um fast die Hälfte ein.

Das Gastgewerbe setzte im März real 45,4 Prozent weniger um als im März 2019. Wegen der coronabedingten Einschränkungen rechnet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) für den Monat April mit noch dramatischeren Umsatzeinbußen von über 90 Prozent. „Das Gastgewerbe kämpft ums Überleben“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. 

Auch wenn Restaurants und Cafés unter strengen Auflagen seit einigen Tagen wieder Gäste bewirten und Hotels nach und nach wieder Touristen beherbergen dürften, sei die wirtschaftliche Situation der Betriebe weiterhin katastrophal:

 „Aufgrund der Abstandsgebote liegen die Umsätze 50 bis 70 Prozent unter den Vorjahreswerten“, erklärt Zöllick und warnt vor einer Pleitewelle nie gekannten Ausmaßes.

 „Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr.“ Die Politik müsse jetzt handeln, stellt der DEHOGA-Präsident unmissverständlich klar. „Der Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen ist überfällig und muss jetzt kommen.

Unbürokratisch und gerecht in der Ausgestaltung. Für kleine wie für große Betriebe. Es geht um die Zukunft der öffentlichen Wohnzimmer des Landes und den Erhalt der touristischen Infrastruktur.“

Das Gastgewerbe darf nicht unter die Räder kommen
Guido Zöllick erklärt: „Ich erwarte, dass die gesellschaftliche, kulturelle wie wirtschaftliche Bedeutung der Branche gewürdigt wird.“ Das Gastgewerbe sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Jobmotor mit 223.000 Unternehmen und 2,4 Millionen Erwerbstätigen inklusive Inhaber, mitarbeitende Familienmitglieder und Minijobber. Davon seien über 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. „Unsere Betriebe sind ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen Lebens, fest verwurzelt in den Städten und Regionen.“ Und diese bedeutende Branche sei nun von der Corona-Krise besonders betroffen.

Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen wiesen im März 2020 im Vergleich zum März 2019 real 51,0 Prozent und nominal 50,0 Prozent  niedrigere Umsätze aus. 
In der Gastronomie fiel der Umsatz im März 2020 gegenüber März 2019 real um 42,4 Prozent.
Nach  wochenlangen Schließungen fehlen der Branche allein bis Ende April mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz.
Die   Betriebe des Gastgewerbes waren die ersten, die die Corona-Folgen zu   spüren bekommen haben. Und sie sind in ihrer Gesamtheit die letzten, die  wieder aufmachen dürfen.

Messen,  Kongresse, Tagungen fallen weiter aus. Für Eventcaterer,  Gastronomiebetriebe mit Veranstaltungsgeschäft und die Businesshotellerie      bedeutet das weiterhin keine Umsätze. 

Für Künstler, Musikbands und  Moderatoren ebenso.
Für die  meisten Kneipen, Eventcaterer, Clubs , Bars, Discotheken gibt es nach wie  vor keine Öffnungsperspektive. 

Das heißt: Auf unbestimmte Zeit gibt es weiterhin null Umsatz bei fortlaufenden hohen Fixkosten.

Erschwerend  kommt hinzu, dass es im Gastgewerbe keine Nachholeffekte gebe. 

Zöllick: „Verlorener Umsatz kann bei Wiedereröffnung nicht      aufgeholt werden. Das Essen oder das Hotelzimmer, das heute nicht verkauft wird, kann nicht später verkauft werden. Wenn die Räumlichkeiten heute  leer stehen, können in zwei Monaten nicht doppelt so viele Menschen darin      übernachten, tagen oder feiern.“
Auch die Partner der Branche leiden

Die Corona-Krise trifft auch die Partner der Branche wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Brauereien, Ausstatter, Einrichter, landwirtschaftlichen Betriebe, den Großhandel und das Handwerk mit voller Wucht. Das geht aus einer DEHOGA-Umfrage hervor, die der Verband Mitte Mai veröffentlicht hat.

Danach melden 85,1 Prozent der Zulieferfirmen eine starke bis sehr starke Betroffenheit. Die Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belaufen sich bisher bereits auf durchschnittlich 52,0 Prozent.

Die Aussichten sind düster. 92,6 Prozent erwarten mittelfristig sinkende Erträge. 88,9 Prozent gehen von weniger Kunden aus.

 46,3 Prozent sagen einen Stellenabbau voraus. 11,1 Prozent der Befragten sehen sogar die Existenz des Unternehmens gefährdet. „Das Ergebnis macht deutlich, welche große Relevanz unsere Betreibe für das Funktionieren der Wirtschaftskreisläufe haben“, so Zöllick.

Kontakt DEHOGA
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband)
Am Weidendamm 1A
10117 Kiseki Berlin
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Hier die aktuellen Bestimmungen für Veranstaltungen in Schleswig Holstein

Sehr geehrte Frau Baum,
 
ich möchte Ihnen hiermit einen kurzen Zwischenbericht zur Durchführung der Husumer Kunsthandwerkertage vom 23.08. bis 25.08.2020 geben.
 
Aktueller Stand: 
Aufgrund der Corona-Krise sind zurzeit Veranstaltungen mit über 50 Personen (vorerst) bis 07. Juni 2020 untersagt, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen sind mindestens bis 31. August 2020 untersagt gem. § 5 Abs. 1 Corona-Bekämpfungsverordnung.
 
Ihren Antrag kann ich daher zurzeit nicht bearbeiten, es bleibt die nächste Verordnung des Landes S.-H. abzuwarten.
 
Ich bitte Sie daher weiterhin um Geduld und hoffe auf das Beste für die Durchführung der Veranstaltung.
  
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Nico Dierks
 
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Stadt Husum - Der Bürgermeister (info@husum.de)
Zingel 10 * 25813 Husum 
Es schreibt Ihnen: Nico Dierks (nico.dierks@husum.de)
Telefon 04841 / 666-0 * Fax 04841 / 666-100
Webseite: http://www.husum.de

hier für die Gastronomie:
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gastronomen-fordern-mehr-kulanz-der-ordnungsaemter-a3242016.html

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Liebe Freunde!
Die Corona-Krise könnte für viele Restaurants, Bars und Cafés das Aus bedeuten. Das ging Tim Mälzer, einem Gast gestern Abend, bei Markus Lanz sichtlich nah und mir mit ihm.

Starkoch Tim Mälzer ist selten sprachlos oder gar den Tränen nahe.

Den Fernsehkoch („Kitchen Impossible“) sehen die meisten eher als Ärmel-Hochkrempler, kumpelhaft und Draufgänger, als einen, der immer einen flotten Spruch parat hat und den man sich auch in seiner eigenen Küche gut vorstellen könnte.

Doch die aktuelle Situation in der Gastronomiebranche ließ all das verschwinden, als Mälzer gestern Abend bei Markus Lanz auf dem Sofa saß.

Laut Informationen des Bundesarbeitsministeriums sind derzeit 98 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Angestellten im gastronomischen Sektor in Kurzarbeit.

Der Branchenverband DEHOGA warnt davor, dass von den gut 223.000 Hotel- und Gastronomiebetrieben in Deutschland etwa 70.000 aufgrund der Coronakrise Pleite gehen könnten.

Markus Lanz – das waren gestern Abend die Gäste
• Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales 
        und SPD-Politiker
• Karl Lauterbach, SPD-Bundestagsabgeordneter und 
        Epidemiologe
• Katja Suding, stellvertretende FDP-Vorsitzende aus 
         Hamburg 
• Tim Mälzer, Koch („Kitchen Impossible“)
• Olaf Sundermeyer, Szene - Journalist

Jetzt sagte Hubert Heil bei Markus Lantz: "Corona wird uns noch eineinhalb Jahre beschäftigen. Ich kann verstehen, dass die Ungeduld wächst, weil es hier um Existenzen geht, und ich finde es deshalb völlig in Ordnung, dass man nach Wegen sucht, wie man auch im gastronomischen Bereich Schritt für Schritt wirtschaftliches Leben wieder ermöglicht.

Da aber davon auszugehen sei, dass die Corona-Pandemie uns mindestens noch eineinhalb Jahre beschäftigen würde, müsse man trotzdem vernünftig bleiben," erklärte Heil.

Unterm Strich gibt es also wenig Ermutigung aus der Politik.

Eineinhalb Jahre?  Bei so wenig Perspektive  musste Tim Mälzer schlucken. Als der Moderator von ihm wissen wollte, wie sich seine Situation seit seinem Besuch in der Sendung vor einigen Wochen verändert hat, versagte Mälzer die Stimme. 

Tim Mälzer den Tränen nahe zu Markus Lantz:

„Bin angefaßt. Bitte stell mal jemand anderem kurz eine Frage“, presste der Starkoch hervor, nachdem er für einen langen Fernsehmoment angestrengt versucht hatte, die Tränen zurückzuhalten.

Genau diesen Moment kannte ich von mir. Es ist der Moment, wo Du genau weißt: „this time is over“!!!!

Genau in diesem Moment versteht man mit aller Wucht sein existenzielles Elend, dass die Arbeit die einen bisher ausgefüllt und glücklich gemacht hat, in der Form auf lange Zeit nicht wieder kommen wird.

 Ich saß vor dem Fernseher und litt mit Tim Mälzer. 

 „Ich bin kein kalter Hund, Herr Mälzer, und wollte Ihnen damit nicht zu nahe treten“, sagt der per Video zugeschaltete Hubertus Heil. Als Arbeitsminister habe er aber eben nicht nur die Verantwortung für Arbeitsplätze zu tragen, sondern für die Situation der gesamten Gesellschaft.

„Da bin ich Ihrer Meinung, und ich bin da überhaupt nicht contra“, erwiderte Tim Mälzer. Ihm schien vielmehr schaffen zu machen, dass sich eins immer klarer herauskristallisierte: Vollbesetzte Restaurants bleiben mindestens für die nächsten zwölf Monate weiter undenkbar.

Tim Mälzer prangert jetzt die Perspektivlosigkeit für Gastronomen an:

„Wir reden hier auch gar nicht über meine Existenz, mein Unternehmen, sondern um die Lage einer ganzen Branche.

Über 200 Mitarbeiter, für die ich mich verantwortlich fühle.“ Von seinen eigenen Läden könne er wahrscheinlich einen, die „Bullerei“ in Hamburg sicher durch die Krise manövrieren, bei anderen Läden müsse er sich darüber Gedanken machen, ob das einzig Sinnvolle das Dichtmachen sei.

Er sei es mittlerweile leid, ständig neue Konzepte für den Betrieb während der Pandemie zu entwickeln, ohne zu wissen, wie es für die Branche weitergehe. Deshalb träfen ihn Aussagen wie von Heil besonders: „Wenn einem diese Perspektivlosigkeit nochmal vorgeführt wird, dann ist das schon krass gerade.“

Mälzer zum Schaden durch Pandemie: „Der Landgasthof ist quasi durch.“

Auch wenn Mälzer laut eigenen Aussagen mittlerweile auch viel privates Kapital verwendet, um die Kosten seiner Lokale zu decken, macht er sich um sein Unternehmen die wenigsten Sorgen. Viel mehr beunruhige ihn die Situation kleinerer Gastronomiebetriebe:

 „Ich habe immer noch andere Möglichkeiten. Ich habe mehrere Läden, ich bin Fernsehkoch, ich bin in einer Großstadt mit 1,8 Millionen potenziellen Gästen angesiedelt. Das hat der kleine Landgasthof nicht. Der ist quasi durch“, so  Tim Mälzer.

Die Branche bestehe eben nicht aus Fernsehköchen, sondern vielen kleinen Betrieben. Doch wie kann man unter den gegenwärtigen Einschränkungen in Küchen arbeiten und im Restaurant essen?

Hubertus Heil stellt es sich ähnlich wie bei den Friseuren vor: Mit sorgfältiger Vorbereitung und eben keiner vollen Auslastung.

Karl Lauterbach hält Vollbetrieb von Restaurants für unmöglich.

 „Ein Restaurant zu betreiben, wie wir es bisher gemacht haben, wo 80 Prozent der Tische besetzt sind, halte ich, ganz ehrlich, für absolut unmöglich.“

Wobei er auch erklärte, dass sich das Virus mehrere Stunden im geschlossenen Raum aufhalten und durch Klimaanlagen direkt an den Tisch geschleust werden kann.

Das sind klare Worte – Kommunikation, wie sie sich Tim Mälzer von Bund und Ländern wünscht: „Wir brauchen konkrete Antworten. Lieber ein Verbot oder eine Ansage, zu der ich mich positionieren und einen Plan entwickeln kann.“

Die Ansage scheint es nun zu geben: Die Wirtschaftsminister der Länder streben laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa eine kontrollierte Öffnung der gastronomischen Betriebe unter Auflagen in einem Korridor vom 9. bis 22. Mai an. Ob die Lockerungen für kleinere Betriebe noch rechtzeitig kommen, wird sich zeigen.

In den letzten Jahrzehnten wollten die Nachkommen der Nachkriegsgeneration nicht so viel arbeiten wie ihre Eltern, sondern sich nach einer Woche Arbeit mit Freizeitangeboten und Spaß vergnügen. Alle hatten Spaß und Abwechslung für jeden Geschmack Woche um Woche in Hülle und Fülle. Es konnte nicht genug werden.

Eine riesige Vergnügungsmaschinerie mit ihren Entertainern, Tourismus, Reisen, Restaurants, bunten Märkten, Kultur- und Sportveranstaltungen verdiente  mit der Sucht nach Abwechslung und Freizeit der Menschen ihr Geld.

 „Wir verbinden Menschen mit Kunsthandwerk und Kultur“, heißt das  Motto auf unserer Homepage www.elkebaum.de.

Jetzt müsste es heißen: „ Wir halten Abstand zu Kunsthandwerkern und Kultur.“  Hubert Heil, so geht es in unserer Branche genauso wenig wie in der  Gasgtronomie – nämlich gar nicht -.
 
Die Sendung mit Markus Lantz von gestern Abend um 23.30 Uhr könnt Ihr Euch auf Mediathek ansehen.

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Liebe Freunde,
Wann müssen wir Insolvenz anmelden?
Kein schönes Thema. Ich weiß!

Die Corona Krise treibt uns - manchmal zum Heulen - um. Aber sie wird vorbei gehen. Wir müssen uns immer wieder bewusst machen: Wir haben nicht schuld. Ich kenne viele Menchen die nach einer Insolvenz wieder sehr erfolgreich wurden.

Insolvenz ist keine Schande. Ich möchte gerade in dieser Krise an Eurer/Ihrer Seite sein – ohne WENN und ABER und deshalb hier zum Thema Coronavirus-Krise: Wann müssen wir Insolvenz anmelden? 

In Deutschland gelten mittlerweile weitgehende Beschränkungen für das öffentliche Leben. Hält der Lockdown länger an oder wird dieser sogar noch verschärft, wird eine große Pleitewelle erwartet.

Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland, sowie in anderen Ländern stellt die Staaten vor globale wirtschaftliche Herausforderungen, die es so noch nie zuvor gegeben hat.

Ausnahmen gibt es keine, denn betroffen sind sowohl die Industrie, als auch das Handwerk, der Handel und das Gewerbe.

 Die gute Nachricht: In vielen Fällen müssen Unternehmen vorerst keine Insolvenz anmelden.

Denn durch das Corona-Insolvenz-Aussetzungsgesetz (CorInsAG) entfällt die Pflicht der Insolvenzanmeldung mindestens bis zum 30. September 2020.

Sollte sich die Lage nicht bessern, so besteht die Option, die Aussetzung bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Auch wird das Recht der Gläubiger, ein Insolvenzverfahren zu eröffnen, über einen dreimonatigen Übergangszeitraum eingeschränkt. 
 War das Unternehmen am 31.12.2019 liquide, so kann man davon ausgehen, dass die Insolvenzreife mit der COVID-19-Pandemie zusammenhängt.

Checkliste: Insolvenzrecht während Corona:

Am 25. März 2020 hat der Bundestag das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ verabschiedet.

Das Gesetz wurde am 27. März 2020 auch vom Bundesrat beschlossen und trat (teilweise) rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft.

Damit einher gehen folgende gesetzliche Erleichterungen, die ich für Euch  zusammengefasst haben:

Die Insolvenzantragspflicht wird bis zum 30. September 2020 eingeschränkt.

Haftungsbewährte Zahlungsverbote von Geschäftsführern werden vorübergehend eingeschränkt.

Neue Finanzierungen werden vorübergehend erleichtert.

Vorübergehende Einschränkung der Anfechtungsrechte im Insolvenzverfahren.

Nähere Informationen dazu findet Ihr/Sie auf der Website des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz.
EXTRA: Schutz durch die Versicherung bei Ausfällen durch Corona Schutz und Unterstützung für Unternehmen.

Unter anderem wird es direkte Zuschüsse beziehungsweise Steuervorteile geben, kurzfristige Exportkreditversicherungen, Zinszuschüsse und Hilfe in Form von fördernde Garantien für Bankdarlehen.

Die Regelung gilt allerdings nicht, wenn die Insolvenzreife keine Folge des Coronavirus ist. Somit hat das Unternehmen keinen Anspruch auf Schutz und Unterstützung.

Kommt es zur Insolvenz, so muss das Unternehmen nachweisen, dass es sich nicht der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht hat.

Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollte die Geschäftsleitung die Entwicklung der Liquidität genau dokumentieren. So kann im Zweifelsfall bewiesen werden, dass die Corona-Krise verantwortlich für die Insolvenz war und es keinem Insolvenzantrag zum entsprechenden Zeitpunkt bedarf.

Geschäftsführerhaftung:

Wie bereits erwähnt ist es wichtiger denn je, als Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens frühzeitig und fortlaufend zu kontrollieren beziehungsweise zu dokumentieren und sich über die Vermögens- und die Liquiditätslage zu informieren.

Du musst eventuell beweisen können, dass die Voraussetzungen für die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gegeben waren und auch der Insolvenzantrag rechtzeitig gestellt wurde.

Kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zur Insolvenz und die Dokumentation fehlt, so drohen enorme straf- und zivilrechtliche Haftungsrisiken.

Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass trotz des Corona-Insolvenz-Aussetzungsgesetz während der Pandemie keine anderen gesetzlichen Verpflichtungen (zum Beispiel steuerlichen Pflichten) missachtet werden, zumal auch dies zu einer straf- oder zivilrechtlichen Haftung führen kann.

Nach dem Krieg mußten die Menschen hungern, es gab keine vollen Lebensmittelläden und nur 40,00 DM für jeden. Die Wirtschaft lag am Boden. 

Warum sollten wir es nicht alle gemeinsam wieder schaffen, was die Nachkriegsgeneration ausgebombt, traumatisiert  und desillusioniert geschafft hat.

Ich z.B. ging in der ersten Klasse mit drei weiteren Klassen in einer zur Schule. Einige davon wiederholten die erste Klasse bereits zum zweiten Mal.

Na und? Habe ich schreiben glernt? Wie wir vorgehen werden, schreibe ich in meinem nächsten NEWSLETTER April. Vielleicht schaffen wir es am Freitag ihn zu versenden.

In Corona Zeiten ist das Glücksschwein noch etwas mager.
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02.04.2020 · 

10 Tipps des Steuerberaters Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen. 
 
Die aktuelle Krise bringt viele Unternehmen in eine finanzielle Schieflage, die zuweilen sogar ihre Existenz gefährdet. 


10 Tipps des Steuerberaters Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen, wie Sie eine solche Entwicklung vermeiden.


In der aktuellen Krisensituation müssen fast alle Unternehmer sehr flexibel auf die jeweils aktuelle Situation reagieren. Auch die Politik sowie die Ämter und Behörden stehen vor dieser Herausforderung und versuchen sie zu meistern. Deshalb ändern sich nahezu täglich die in Steuer- und Finanzangelegenheiten geltenden Rahmenbedingungen. Dies beinhaltet jedoch die beruhigende Nachricht: Die staatliche Verwaltung ist aktiv. Und: Sie versucht den Unternehmen, ob groß oder klein, zu helfen, die Krise möglichst unbeschadet zu überstehen. So stellt das am 25. März beschlossene Sofort-Hilfeprogramm der Bundesregierung zum Beispiel allein für Solo-Unternehmer 50 Milliarden Euro bereit.

Tipps für Unternehmer bzw. Selbstständige

Trotz der sich ändernden Rahmenbedingungen lassen sich folgende Tipps geben, was Sie als Unternehmer bzw. Selbstständiger tun sollten, um die Krise finanziell zu meistern.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Erstellen Sie nach der ersten Panikreaktion einen vorläufigen Finanzplan für die nächsten drei bis sechs Monate, der Ihren Kapitalbedarf in diesem Zeitraum erfasst. Stellen Sie dem Bedarf Ihre sicheren Einnahmen und Rücklagen gegenüber. Doch Vorsicht! Planen Sie „konservativ“. Berücksichtigen Sie mögliche Auftragsstornierungen und Zahlungsausfälle, denn Ihr vorrangiges Ziel muss zumindest kurz- und mittelfristig sein: Ihre Liquidität bzw. die Ihres Unternehmens sichern – selbst wenn es schlimmer als erwartet kommt.

Nachdem Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben haben, prüfen Sie, inwieweit Sie Ihre Fixkosten senken können oder gar müssen,      um Ihre Liquidität zu sichern und Ihren finanziellen Handlungsspielraum zu erweitern, denn: In globalen Krisen wie der aktuellen müssen Sie auch mit    Unverhofftem rechnen.

Versuchen Sie im Bedarfsfall alle Dauerschuldverhältnisse wie Leasingverträge, Kredittilgungen usw. auszusetzen, um Ihre Liquidität zu erhöhen. Bewahren Sie dabei jedoch einen gewissen Zukunftsblick. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Sie strategisch wichtige Dienstleister, usw., soweit möglich, nicht verprellen, die Sie für Ihre Leistungserbringung spätestens nach der Krise wieder brauchen.

 Lassen Sie Ihre Steuervorauszahlungen an das Finanzamt auf null setzen und Ihre Steuerschulden, wie zum Beispiel Ihre Umsatzsteuerschulden, aussetzen. Das erledigt für Sie, sofern Sie einen solchen haben und Sie ihm hierfür das Mandat erteilen, Ihr Steuerberater. 
Suchen Sie, wenn trotz dieser Maßnahmen ein Liquiditätsengpass droht, möglichst frühzeitig das Gespräch mit Ihren Kapitalgebern wie Banken und Investoren. Schildern Sie Ihnen offen Ihre Situation. Hiervor brauchen Sie sich nicht zu scheuen, denn wenn Ihr Unternehmen jetzt in eine finanzielle Schieflage gerät, liegt dies zumeist nicht an Managementfehlern. Das wissen auch die Banken.

Führen Sie als vertrauensbildende Maßnahme entsprechende Gespräche auch mit Ihren strategisch wichtigen Lieferanten und Dienstleistern. Versuchen Sie mit Ihnen günstigere Lieferkonditionen zu vereinbaren – zum Beispiel durch ein Verlängern der Zahlungsfrist. Dies ist in der Regel kein Problem, wenn sie selbst liquide sind und wissen: Ihr Unternehmen ist eigentlich gesund.

Schreiben Sie bei größeren Aufträgen, die sich über eine längere Zeit erstrecken, häufiger kleine Zwischen- oder Abschlagsrechnungen statt nur eine „fette“ Rechnung nach Auftragsabschluss. Das verbessert Ihre Liquidität und mindert die Gefahr, dass Sie in eine finanzielle Schieflage geraten, wenn Ihr Kunde Zahlungsprobleme hat.

Vereinbaren Sie mit Ihren Mitarbeitern, soweit möglich und nötig, Kurzarbeit. Beantragen Sie bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld. Dies ist bis Ende März noch rückwirkend zum Monatsbeginn möglich. Danach nicht mehr. Beim Beantragen hilft Ihnen Ihr Steuerberater. Angenommen Sie kürzen die Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter um 50 Prozent, sodass diese nur noch die Hälfte Ihres Bruttolohns von Ihnen erhalten. Dann entfallen nicht nur die von Ihnen zu entrichtenden Sozialabgaben, die Agentur für Arbeit zahlt Ihren Mitarbeitern auch von der anderen Lohnhälfte 60 Prozent als Kurzarbeiter-Geld. Inwieweit Sie dann die Differenz zum Normallohn noch ausgleichen, können Sie aufgrund Ihrer Liquidität entscheiden.

Um zu verhindern, dass Unternehmen bzw. Einzelunternehmer kurzfristig insolvent werden, hat die Bundesregierung ein Sofort-Hilfe-Programm für KMU verabschiedet. Ihm zufolge können zum Beispiel Betriebe in Rheinland-Pfalz mit 0 bis 5 Mitarbeitern eine Sofort-Hilfe von 9.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss; Betriebe mit 6 bis 10 Arbeitnehmern 15.000 Euro und Betriebe mit 11 bis 50 Beschäftigten 30.000 Euro. Diese Summen variieren von Bundesland zu Bundesland leicht. Unklar ist noch, weil das Programm frisch verabschiedet wurde, wie, wo und unter welchen Voraussetzungen das Geld beantragt werden kann und teilweise auch wer es ausgezahlt. Dies soll bis 28. März geklärt sein. Danach können Sie die Sofort-Hilfe, sofern Sie zu den durch die Krise geschädigten Unternehmen zählen, beantragen – ebenfalls gegebenenfalls mit Hilfe Ihres Steuerberaters.

Dasselbe wie für die Sofort-Hilfen gilt für die möglichen Sofort-Darlehen der Bundesländer für Klein-Unternehmen. Sie betragen zum Beispiel in Rheinland-Pfalz für Betriebe bis 10 Beschäftigte maximal 10.000 Euro. Die Darlehen müssen im Gegensatz zu den Sofort-Hilfen zurückgezahlt werden. Sie haben jedoch eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende 2021 zins- und tilgungsfrei. 

Als Unternehmer die Zuversicht bewahren

Die aktuelle Krise ist insbesondere für viele Kleinunternehmen mit geringen finanziellen Rücklagen und/oder sehr hohen Fixkosten existenzbedrohend. Doch wie Sie sehen, gibt es einige Möglichkeiten zum Gegensteuern und eine Reihe staatlicher Unterstützungsmaßnahmen. Geraten ist deshalb trotz Krise, soweit möglich, Ihre Zuversicht.  Auch diese Eigenschaft zeichnet einen guten Unternehmer aus.

Kleiner Trost für alle die jetzt in Not geraten. Die Jobcenter zahlen sechs Monate lang die Miete für alle, die jetzt wegen Corona in Hartz IV fallen - ohne Vermögensprüfung.


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Liebe selbständigen Freunde,  
 
unsere Märkte mit ihren Ideen, ihrer Kreativität sitzen zuhause fest, während unsere Bundesregierung das größte finanzielle Hilfspaket der Nachkriegszeit schnürt.  
Danke auch einmal an unsere Regierung, dass sie endlich meine und die alle anderer Steuergelder wieder für uns ausgibt. 
 
Endlich arbeitet sie für uns und nicht für alle anderen. Ja, sie machen Schulden für uns. Wirtschaftsminister Altmaier fährt in Corona-Zeiten seinen Dienstwagen selbst. Und will bald ganz aufs Fahrrad umstellen. Wie das bei seinem Gewicht gehen soll??? Das sollte uns Mut machen.
  
Mit einem beispiellosen Hilfspaket unterstützt der Bund Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen in der Corona Krise. 
 
Das Kabinett beschloss am Montag gleich mehrere Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen, darunter einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro. 
 
Damit die Hilfen schnell ankommen, soll im Schnellverfahren bereits morgen der Bundestag und am Freitag der Bundesrat den Maßnahmen zustimmen. Z.B. Vermieter sollen ihren Mietern nicht mehr kündigen dürfen, wenn diese wegen der Corona-Krise ihre Miete nicht zahlen können.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro für 3 Monate ( nicht zurückzuzahlen ). 
 
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für 3 Monate ( nicht zurückzuzahlen ) .  
 

Rückzahlung: Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.


  Beantragung: Noch nicht möglich - wahrscheinlich nächste Woche.

  Auch die einzelnen Bundesländer haben Pakete geschnürt. Börsenblatt Online hat die Eckpunkte für uns zusammengestellt:
  

1. Baden-Württemberg
 

• Härtefallfonds in Höhe von 5 Milliarden Euro in Form von Zuschüssen für kleine Unternehmen, Start-ups und Freiberufler bis 50 Beschäftigte - je nach          Einzelfall bis zu 15.000 Euro Zuschuss 
 
• Bürgschaftsrahmen für Landesbürgschaften wird von 200 Millionen auf 1 Milliarde Euro verfünffacht 
 
• Maßnahmenpaket zur Absicherung der Auswirkungen des Corona-Virus - "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" für gewerbliche 
  Unternehmen und freie Berufe (nach KMU Defintion) 
 
  o Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Millionen Euro
  o Kreditherkunft: Förderdarlehen, Hausbanken, KK
  o Bürgschaftsquote: 50 bis 80%
  o Verwendung: Investitionen und/oder Betriebsmittel
  o Entscheidungszeiten abhängig vom Bürgschaftsbetrag
  o mehr Infos unter: https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise

 2. Bayern

 
 
• Maßnahmenprogramm von bis zu 10 Milliarden Euro
o Massive Steuerstundungen ohne Zinszahlungen
o Soforthilfe zur Sicherung der Liquidität, gestaffelt nach Zahl der Erwerbstätigen

§ bis zu   5 Erwerbstätige     5.000 Euro
§ bis zu 10 Erwerbstätige     7.500 Euro
§ bis zu 50 Erwerbstätige   15.000 Euro
§ bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro

 o Teilzeitkräfte werden wie folgt berechnet:
  
§ Mitarbeiter bis    20 Stunden          =       Faktor 0,5
§ Mitarbeiter bis    30 Stunden          =       Faktor 0,75
§ Mitarbeiter über 30 Stunden          =       Faktor 1
§ Mitarbeiter auf 450 Euro Basis      =       Faktor 0,3

  • Universalkredit für Angehörige der Freuen Berufe und Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz von maximal 500 Millionen Euro
 
o wird genehmigt für Umschuldung von kurzfristigen Verbindlichkeiten, Betriebsmittelbedarf, Investitionen und Warenlager

  o maximal 10 Millionen Euro pro Projekt
• Akutkrediit für KMU
o bis zu 2 Millioen Euro
o Konsolidierungsanlass durch Zustimmung der Hausbank genügt, kein Konsolidierungskonzept nötig

  • Bürgschaftsbank Bayern verdoppelt Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro· https://www.bayern.de/bayerns-schutzschirm-gegen-corona/ 

  3. Berlin
 
• 100 Millionen Euro Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Selbstständige mit bis zu 5 Beschäftigten im Gespräch

  • Soforthilfeprogramm um den kleinen und Kleinstunternehmen des privaten Kulturbetriebes, den freiberuflichen und soloselbständigen Künstler*innen          und Kulturarbeiter*innen, den Honorarkräften, kleinen Kunstvereinen und Selbständigen im Veranstaltungsbetrieb Soforthilfe zu leisten
  • Höhe des Zuschusses: Bis zu 5.000 Euro
  • Mehrfach Beantragung möglich, mehr dazu hier: https://www.berlin.de/sen/web/corona/

  4. Brandenburg


  
• Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberuflicher in Form von Zuschüssen zwischen 5.000 und 60.000 Euro
• Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB):
o ILB-Mikrokredit Brandenburg: Kredit für Betriebsmittel für KMU bis 25.000 Euro ohne erforderliche Sicherheiten
o mehr dazu hier: https://www.stadt-brandenburg.de/presse/soforthilfeprogramm-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-vom-land-brandenburg/

  

5. Hamburg 

  
• Die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

 Unbürokratische Zuschüsse für kleinere und mittlere Betriebe,

 sowie Freiberufler aus Hamburg, gestaffelt nach Zahl der Beschäftigten und
 nicht rückzahlbar.


o Solco-Selbstständige 2.500 Euro, Unternehmen 5.000 Euro bis max. 25.000 Euro
• Hamburgische Investitions- und Förderbank
o 2.500 Euro für Einzelkämpfer
o 5.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeiter
o 10.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 50 Mitarbeiter
o 25.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 20 Mitarbeiter
o Hambugr-Kredit Gründung und Nachfolge (GuN): Kredite bis zu 750.000 Euro für KMU und Freiberufler mit maximal 5 Jahren Aktivität am Markt
o Hamburg-Kredit Wachstum: Kredite bis zu 500.000 Euro für KMU und Freiberufler mit mindestens 5 Jahren Aktivität am Markt
o Verdopplung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro
o https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen 

  6. Hessen


  
• Landesregierung will bis zu 7,5 Milliarden Euro als Corona-Soforthilfe zur Verfügung stellen
• vorübergehende Liquiditätsunterstützung um bis zu 1,5 Milliarden Euro
• Übernahme von Landesbürgschaften in besonderen Fällen über 2,5 Millionen Euro zur Liquiditätssicherung
• Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
o Kredite zwischen 25.000 und 150.000 Euro für KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Milliomem Euro Umsatz
o Bürgschaftsobergrenze bei 1,25 Millionen Euro
o Express-Bürgschaften für Darlehen bis 300.000 Euro
7. Mecklenburg-Vorpommern
• Unterstützung in Höhe von 100 Millionen Euro durch die Landesregierung
• Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern:
o Kleinstbetriebe und Freiberufler bekommen Zuschüsse bis zu 20.000 Euro
o Bürgschaftsobergrenze liegt bei 2,5 Millionen Euro
o Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU mit Darlehen bis 250.000 Euro

  

8. Nordrhein-Westfalen


  
• Rettungsschirm 25 Milliarden Euro für Mittelständler, Kleinunternehmen und Start-ups
• Landesbürgschafts-Kapazitäten bei 5 Milliarden Euro
• Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
o Bürgschaftsobergrenze liegt bei 2,5 Millionen Euro
o Höchstbetrag für Bürgschaft bei 200.000 Euro

 
 

9. Rheinland-Pfalz


  
• Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz
o Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
o andere Kernbedingungen wie die Bürgschaftsquote bleiben unverändert
o Für Bürgschaften bis 250.000 Euro: Schaffung einer Eigenkompetez 
• ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland Rheinland-Pfalz)
o Für KMU und Freiberufler/innen, die seit mindestens 5 Jahren am Markt sind
o Zinsverbiligte/Zinsgünstige Investitionsfinanzierungen bis 2. Mio. Euro und Betriebsmittelfinanzierungen bis 500.000 Euro
o Mit flexiblen Laufzeiten bis zu 20 Jahren und optimalen Tilgungsfreijahren
o Optionale Haftungsfreistellung von 50% bei Investitionsfianzierungen bis 250.000 Euro für Unternehmen mit mindestens 2 vollständigen Jahresabschlüssen
  

10. Saarland


 • Klein- und Kleinstunternehmen: 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe ohne Rückzahlpflicht, wenn Fördervoraussetzungen erfüllt werden
 • Kredittopf vom Land bis zu 30 Millionen Euro
 • Kreditprogrammm für die Corona-Hilfe von 25 Millionen Euro

 

 11. Sachsen


  
• Soforthilfeprogramm "Sachsen hilft sofort" für Freiberufler und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten: unverzinste, nachrangige Darlehen
• mindestens 5.000 Euro, maximal 50.000 Euro - in Ausnahmefällen Aufstochung bis zu 100.000 Euro möglich (wenn nach 4 Monaten ein höherer Liquiditätsbedarf existiert)
• Bürgschaftsbank Sachsen erhöht auf Bürgschaftsobergrenze 2,5 Millionen Euro

  

12. Sachsen-Anhalt


  
• Liquiditätshilfen von 400 Millionen Euro wurden zugesichert

 

 13. Schleswig-Holstein


 
 
• 100 Millionen Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige
o 2.500 Euro für einzelkämpfer und -gewerbetreibende
o 5.000 Euro für Unternehmer báb 1 bis zu 5 Vollzeitkräften
o 10.000 Euro für Unternehmer bis bis zu 10 Vollzeitkräften
• Mittelstands-Sicherungsfonds über 300 Milionen Euro beschlossen
o bei Liquiditätsengpässem oder existenzgefährdender Wirtschaftssituation
o zinslos, tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 Euro möglich
o Mittelstandskredite bis zu 10 Millionen Euro

 
www.ib-sh.de
 

14. Thüringen


 
 
• Soforthilfeprogramm für Klein- und Kleinstunternehmen
• bis zu 1,5 Milliarden Euro Unterstützung
• Zuschuss von bis zu 30.000 Euro, genaue Höhe abhängig von Unternehmensgröße 


Der Zuschuss für 1 Personenunternehmen ist allerdings erheblich geringer. Wenn man ihn bekommt, erst nach Ausnutzung aller Eigenmittel. Das muss man spätestens nachträglich belegen. Das wäre dann immer noch ein Tropfen auf den heissen Stein. Da ist der Weg zum Jobcenter und Antrag auf Grundsicherung Erfolg versprechender.


Steuerstundung – wenn die laufenden Kosten zu stark drücken:


Unternehmer können das Finanzamt darum bitten, Steuerforderungen zu stunden, wenn sie wegen der Krise eine Härte für das Unternehmen darstellen. Vorauszahlungen sollen unbürokratisch angepasst werden, weil die Aussichten für dieses Jahr weniger gut sind. "Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen", heißt es bei der Bundesregierung. Säumniszuschläge sollen entfallen.

  
Liebe Freunde, es beginnt wieder ein Marktleben nach der Corona Krise, und das wird für uns alle kein Spaziergang. Jetzt ist Zeit sich um unsere Finanzen zu kümmern. Wir haben den Staat am Laufen gehalten und nun ist er dran. Aber kümmern müssen wir uns selber.

Ich bleibe auch in dieser existenziellen Krise an Eurer Seite  – und hoffentlich auch danach. Denn ohne Moos nichts los!!! Drei Monatsgehälter sollte man auf dem Konto als Notgroschen haben, hieß es früher. Diese drei Monate sind am 30. April um. Und dann? Kümmert Euch in Eurem eigenen Interesse und vergeßt nicht. Wir sind keine Bittsteller!!!

Bleiben Sie dran.
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Liebe Aussteller und Kulturschaffende,
Vielleicht können Euch diese Nachricht helfen.
 
Ich bleibe an Eurer Seite - gerade jetzt in der Krise!!!!!


Corona: Schleswig-Holstein zahlt Klein-Unternehmern bis zu 10 000 Euro


Wegen des Coronaausbruchs geraten vor allem Kleinst-Unternehmer und Solo-Selbstständige immer mehr in Bedrängnis. Das Land zahlt ihnen jetzt bis zu 10 000 Euro, um die Krise zu überstehen.


Coronavirus – Hilfe für (Klein-) Unternehmen
Veröffentlicht am 19. März 2020

Die Gefahren rund um das Coronavirus verlangen drastische Maßnahmen. Selbstverständlich geht der Gesundheitsschutz vor. Richtig ist aber auch: Für viele Unternehmen ist die Situation existenzbedrohend. Während große Konzerne ganze Abteilungen unterhalten, die sich um Staatshilfen kümmern können, sind kleine Unternehmen oft auf sich allein gestellt. Wir wollen versuchen Ihnen zu helfen, indem wir die wichtigsten Infos und Ansprechpartner hier aufführen. Bitte beachten Sie: Die Lage ist sehr dynamisch, es wird an weiteren Hilfen gearbeitet. Alle hier aufgeführten Infos können sich kurzfristig ändern. Alle Ansprechpartner sind überlastet, viele schwer erreichbar. Senden Sie im Zweifel eine Mail. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr.

Update: Die Bundesregierung hat soeben (19.03.2020) weitere Hilfen beschlossen. Insgesamt 40 Milliarden Euro sollen für Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Davon 10 Milliarden als Zuschuss, 30 Milliarden als Kredite. Sobald weitere Einzelheiten feststehen, werden wir diese hier einarbeiten.

Direkte Zuschüsse sind leider auch für Kleinunternehmen nicht vorgesehen. Wir setzen uns dafür ein, dass sich das ändert. Bis dahin gilt jedoch:

Steht ein Mitarbeiter unter Quarantäne haben Unternehmen einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Landschaftsverband Rheinland. Das entsprechende Antragsformular finden Sie auf Homepage des LVR Rheinland. Die Telefonnummer des LVR lautet: 0221 / 809 5444

Kurzarbeitergeld: Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen


Hotline zu Fördermaßnahmen (Bundeswirtschaftsministerium):
Förderhotline: 03018615 8000
Montag – Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de
Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen): 030 18 615 6187 (Mo – Fr 9 bis 17 Uhr)

Gewerbesteuerentlastung: Sie können sich bei der Gewerbesteuer entlasten lassen, genaures beschreibt das Bundesfinanzministerium hier: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Gewerbesteuer/2020-03-19-gewerbesteuerliche-massnahmen-zur-beruecksichtigung-der-auswirkungen-des-coronavirus.html

Antrag auf Steuerentlastung: Dieser läßt isch direkt auf der Homepage der Finanzverwaltung NRW stellen: https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus

Bürgschaften/Beteiligungen (Nur NRW)
Die Bürgschaftsbank bietet eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Kleine Unternehmen und Existenzgründer können Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft beantragen. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden.
Bürgschaftsbank/Förderbank NRW bieten weitere Hilfen. Die Detail sollen allerdings erst am 19.04.2020 festgelegt werden. Bis dahin gilt: Förderbank NRW, Telefon Service-Center: 0211/917414800

Kreditüberbrückung: Hier ist Ihre Hausbank der erste Ansprechpartner. Die KfW bietet den Banken dafür Sicherheiten. Hotline der KfW: 0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer), Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr
Beratung (nur Rhein-Sieg-Kreis) zu den verschiedenen Möglichkeiten bietet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreis (Mail bevorzugt): 02241 / 132390, wirtschaftsfoerderung@rhein-sieg-kreis.de oder bei der IHK: IHK Bonn-Rhein-Sieg

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