MARCUS JEROCH entführt in die eigenwillige Welt von Wort und Irrtum.
Reisen Sie mit, erfahren Sie die furiose Welt des Wowo, mit sehnsüchtigem Pony, direkt vom Friseur, mit einer leidvollen Schnecke, die Rückgrat zeigt, mit einem Rettich als vegetarischen Liebhaber und Fledermäusen, die locken zu Lust und Verkehr.
In gnadenlosen Wortjonglagen lässt MARCUS JEROCH kleine Dichterlein über die Hürden der Nacht springen und wagt sich an uralte Menschheitsgeschichten. Wusste man, dass es Noah war, der das Aussterben der Saurier verschuldete?
Das aktuelle Programm „WORTSETZUNG FOLGT“ vereint Bewährtes mit einer Menge neuer, absurder Ideen. Der Sprachhasardeur Marcus Jeroch erfreut mit skurrilen Texten des Schriftstellers Friedhelm Kändler, bietet ein Programm reich gefüllt mit Trugschluss, Sprachanmutung und ausschlagenden Purzelbäumen.
1990 erhielt Marcus Jeroch beim „13. FESTIVAL MONDIAL DU CIRQUE DE DEMAIN“ seine erste große Auszeichnung im Metier Jonglage. Jeroch komplettierte seine Tätigkeit als Jongleur durch sprachartistische Arbeiten und erhielt 1991 in der Fernsehsendung „Hut Ab“ sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis für seine Interpretation der Rede mit den wegfallenden Buchstaben von F. Kändler.
In den Folgejahren wechselte Jeroch zwischen den Bühnen von Kleinkunst und Varieté. Als Grenzgänger zwischen Körper- und Sprachkunst arbeitete er in den Bereichen Moderation und Jonglage, wirkte in Funk und Fernsehen und tourneete durch den liebevoll irritierten deutschsprachigen Raum. Der antwortete unter anderem mit dem Wilhelmshavener Kleinkunstpreis „Knurrhahn“ (1994).
1996 entwarf Jeroch sein zweites Programm „WOWO“, erneut mit einer Menge Kändler-Texten, ein Bühnenspaß voll Jonglage und Wortwitz. In Folge erhielt er 1998 in Schwerte den „Publikumspreis der Kleinkunst“, wurde im Rahmen des „8. internationalen Köln Comedy Festivals“ mit dem „Deutschen Comedy Preis 1998“ und 2000 mit dem Sonderpreis des Deutschen Kabarettpreises im Nürnberger Burgtheater ausgezeichnet. Weitere Preise folgten, zuletzt 2009 die Tuttlinger Krähe.
Bei Jeroch wird die Sprache zum Theater. Sinnesreiz von Wort und Bild verschmelzen miteinander. Statt plattem Witz brilliert Marcus Jeroch mit Ideenreichtum und literarischer Finesse. Sie ist eine einzigartige Mischung aus Literatur und Varieté in einer Form wie man sie, außer bei Marcus Jeroch in der deutschen Kleinkunstszene, kaum ein zweites Mal findet.
Marcus Jeroch spielt sein Publikum in den ersten 15 Minuten Publikum süchtig.