Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedankfest 2011
Ungebrochen starker Zustrom von Besuchern - wie immer.
Weitere Fotos von den Besuchern.
Auf dem idyllischen Mühlenhof.
Weitere Fotos vom Mühlenhof.
Paul Olortegui mit Schmuck aus Bestecken
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Holzofenbäckerei von Helmut Gragger aus Wien
Weitere Fotos von Marktspezialitäten.
Farbenfrohe jahreszeitliche Dekorationen
Weitere Fotos der Dekoration.
Alle Fotos Copyright © Elke Baum 2011
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Rückschau auf die Veranstaltung
1. - 3. Oktober 2011
22946 Trittau
Drei Tage Kunsthandwerker Markt in Trittau bei strahlendem Sonnenschein - ein voller Erfolg
Zufriedene Aussteller und begeisterte Besucher, so könnte man Resümee ziehen zu dem 31. Kunsthandwerker Markt in Trittau.
Wer dachte, dass das schöne Wetter an dem langen Wochenende für den Kunsthandwerker Markt in Trittau so seine Tücken hat und viele an die See statt in das kleine Städtchen lockt, der irrte. Hatten die Aussteller am Samstag noch entsprechende Sorgen, so wurden sie spätestens am Sonntag eines besseren belehrt, denn die Besucherzahlen waren auch auf diesem 31. Kunsthandwerker Markt wieder ungebrochen hoch und es fanden zehntausende den Weg in die Gemeinde. Manch ein Hamburger, der ursprünglich einen Tag an der See verbringen wollte, bog vom Stau abgeschreckt in Stapelfeld ab Richtung Trittau und verbrachte einen interessanten Tag rund um die Wassermühle.
Die alte Wassermühle - der zentrale Punkt des Marktes
Schöner als in Trittau konnte ein Kunsthandwerker Markt in diesem Oktober nicht sein, denn hier kam alles zusammen, ein perfektes Ambiente rund um die Wassermühle, mit dem schönen alten Kopfsteinpflaster, eine Vielfalt an Ausstellern, die ihres gleichen sucht und strahlender Sonnenschein. So waren alle bestens gelaunt, Aussteller wie Besucher.
Susanne Moser, die ihre liebevoll gefilzten Tiere, Engel und Taschen verkauft, erzählt so auch fröhlich im leichten Sommerkleid: „ In diesem Jahr ist es richtig angenehm. Wenn ich noch an das letzte Jahr denke, da musste mein Mann mir erst einmal hier in Trittau etwas Warmes zum Anziehen kaufen, weil ich so gefroren habe.“
Auch den Besuchern hat es großartig gefallen. Manch einer genoss vor allem, dass es in diesem Jahr drei Tage Kunsthandwerker Markt in Trittau gab, so verteilten sich auch die Besucher und man konnte gemütlich über den Markt schlendern und alle Stände in Ruhe ansehen. Maike Meier aus Mollhagen zum Beispiel erzählt begeistert: „Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal den ganzen Markt gesehen. Im letzten Jahr war es uns am Sonntag einfach zu voll, da haben wir nach einigen Ständen schon wieder umgedreht.“ Währenddessen untersuchen ihre beiden Jungen begeistert den Stand von Karin Duda, denn die Schwerter, Dolche und Messer mit aufwendigen Griffen begeistern die „ kids“ und nicht nur die Jungen.

Scherenschleifer Michael Schlüter und Karin Duda
Die „Schleiferey“ gehört zu den begehrtesten Ständen auf dem Trittauer Kunsthandwerker Markt und so warten schon viele Kunden zweimal im Jahr darauf, ihre Messer, Scheren und Gartengeräte fachmännisch und von Hand schleifen zu lassen und wirklich, nach dem Schliff sind selbst stumpfeste Messer so scharf, dass sie mühelos durch Papier gleiten.

Für die Kinder
Das ist es, was den Kunsthandwerker Markt so attraktiv macht, dass selbst aus Celle oder Köln Besucher anreisen: die Vielfalt. Jeder kann etwas finden, das ihn begeistert. So entdeckt man die männlichen Besucher gerne bei dem Stand mit Gartenkaminen oder geräucherten Aalen, die sinnvollerweise in direkter Nachbarschaft liegen und die Damen genießen die große Auswahl von handgemachter Keramik, Herbstgestecken, handgenähter Bekleidung, Seifen und vielem mehr. Doch wie gesagt, auch die ganz kleinen und größeren Kinder kommen voll auf ihre Kosten. So begeistert zum Beispiel Nikolaus Krebs mit seinen Knautschis. Eine große Traube von Zuschauern versammelt sich um seinen Stand, wenn er die lustigen Tierchen laufen lässt und jeder der möchte, darf sie natürlich selbst einmal ausprobieren. Das spornt nicht nur die Kleinsten an, auch mancher Vater und manche Oma lässt sich hier zum Spielen hinreißen.
Das leibliche Wohl ist natürlich bedacht. Es gibt eine so große Auswahl von Ständen mit den verschiedensten kulinarischen Genüssen, dass man sich nur schwer entscheiden kann und so gibt es neben Bratwurst, Aal und Crepes auch im Steinofen gebackene und gefüllte Brote, leckere Kuchen und Torten, Austern und vieles mehr.

Scott Williams und Begleitung
Um alle Sinne zu verwöhnen hat Elke Baum, die Organisatorin des Marktes auch zwei großartige Musiker geladen, die auf der Waldbühne an der Napoleonbrücke das Publikum unterhalten. Seit 30 Jahren ist der beliebte Soulmusiker Scott Williams in Trittau dabei und unterhielt am Sonntag das Publikum. Den Montag gestaltete der Gitarrist Manuel Preuß musikalisch und auch, wenn er alleine die Bühne nicht füllte, so füllte doch seine Stimme den Platz rund um die Napoleonbrücke.
Rundum lässt sich sagen: Ein gelungenes Wochenende. Das sehen sicher auch die vielen Einzelhändler aus Trittau so, denn auch sie luden zum verkaufsoffenen Sonntag und Feiertag die Besucher in ihre Geschäfte ein. „Der Kunsthandwerker Markt ist auch für den Einzelhandel in Trittau ein großer Gewinn“, wie Elke Baum erklärt, „denn er lockt ein großes und breites Publikum nach Trittau“. Es hat sich für Elke Baum wieder einmal gelohnt, die Arbeit eines Jahres, Aussteller finden, Werbung schalten und alles drum herum, denn zufriedene Aussteller und Händler in Trittau und ein begeistertes Publikum sind der beste Beweis, dass sie alles richtig gemacht hat.

Auf der Aldi Veranstaltungsfläche
So warten wir gespannt auf den Pfingstmarkt im nächsten Frühjahr am 27. und 28. Mai und hoffen, dass die Sonne Trittau auch dann wieder gut gesonnen sein wird. Hier wieder auf der Aldi Veranstaltungsfläche mit Gartenaccessoires und Pflanzen.
Jeder beurteilt einen Markt aus einer anderen Perspektive: Die Besucher, die unterschiedlichen Aussteller und auch die Veranstalter. Kerstin Coenen hat diesen Pressebericht für die Wochenzeitung MARKT im Rückblick geschrieben. Mit ihrer Genehmigung dürfen wir ihn an dieser Stelle veröffentlichen. So erhält der Leser einen objektiven Eindruck.
Die Fotos hat Merle Pietz für mich angefertigt.
Ihre
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