Fest der Kunsthandwerker in Wohldorf 2017

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   Fax 04154 - 85491

Rückschau

Rückblick auf das 20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich am 2. und 3. Sept. 2017

"Dieses ist noch einer der wenigen Märkte, die funktionieren", sagen die Aussteller. "Elke, was hast Du nur gemacht? Das waren ja Umsätze wie vor zehn Jahren", strahlte die Schmuckhandwerkerin Ulrike Fenske, die seit fünfzehn Jahren zum "Fest der Kunsthandwerker" an den Wohldorfer Mühlenteich kommt und ganz in der Nähe wohnt.

"Weißt Du, Elke, ich bin schon mit meiner Mutter zu Deinen Märkten gegangen und heute stehe ich hier selber. Unglaublich.“ „Elke Baum“ kennt jeder, sagen die Hamburger Aussteller. Frau Frucht – Ehefrau von Herrn Gemüse. "Ich werde immer gefragt. Du gehst zu Elke Baum? Kommst Du mit der klar?" „Na klar“, komme ich mit der klar“. Wie sollte es auch anders sein.

Unternehmerin Yasmine von Rumohr stellte fest: "Sie sind so erfolgreich, weil Sie alles alleine machen. Weil alles über Ihren Tisch geht und weil Sie bei den Menschen sind und nicht abgehoben." Nein, abgehoben bin ich wirklich nicht. Manchmal zupfen mir die Aussteller meine Jacke zurecht, damit ich auch gut aussehe oder bringen mir homöopathische Globulis für alle Fälle mit.

Hinter jedem Veranstalter wird natürlich geratscht und getratscht. Auch über mich – das gehört einfach zum Marktgeschehen dazu. Ich habe selber 40 Jahre als Angestellte in einem Büro gearbeitet. Auch wir haben im Büro über unsere Chefs geratscht und getratscht. Wer mich kennt, und das sind seit 1980 viele, könnten mich so beschreiben: Elke Baum? Die ist norddeutsch geradeaus und ehrlich. Ich bin immer auf der Seite der Aussteller, der Erfolgreichen und derjenigen, die mit meiner Hilfe noch erfolgreicher werden könnten.

Oft auch auf der Seite der Schwachen. Das allerdings hat noch nie etwas gebracht. Deshalb muss ich mich natürlich immer wieder fragen, ob ich die Anerkennung der Schwachen brauche um mich selber besser zu fühlen.

Man muss verstehen, dass, wenn man 100 € minus auf dem Konto hat, 100 % arbeiten muss, um nichts = 0 zu haben und dann 200 % arbeiten muss um 100 Euro im Plus zu stehen. Das ist natürlich symbolisch gemeint.

Ich kenne viele sehr erfolgreiche Kunsthandwerker und Aussteller. Sie handeln immer nach dem gleichen Prinzip. Ebenso wie die Verlierer nach dem gleichen Prinzip mittelmäßig bleiben. Über die Erfolgreichen haben ich am Jahresbeginn in dem Veranstaltungsmagazin Public Events „ Märkte, Messen, Feste“ ausführlich berichtet. Und man muss wissen: Wo Geld ist, da sind auch neidische Menschen. Aber es ist nie zu spät, um Geld zu verdienen, denn dem Mutigen gehört das Geld. Wo könnte das besser gelingen als auf unseren Märkten. Für mich gilt immer: „Verneigst du dich vor dem Geld, wirst du auch vor ihm kriechen“. Ich krieche weder vor dem Geld noch vor jemand anderem, denn dann müsste ich mich verbiegen und genau das wäre mittelmäßig. Meine Stärke ist meine Unabhängigkeit. Auch wer glaubt, er könnte seine Probleme mit Alkohol oder Drogen lösen, wird nie erfolgreich sein können. Erfolg braucht einen klaren Durchblick und der Misserfolg ebenso. Alkohol benebelt nur, und dann erkennt man die Fakten nicht mehr. Damit sind keine Probleme zu lösen.

Wer in Wohldorf/Ohlstedt wohnt, hat es geschafft. Dieses Publikum ist natürlich und höflich. Es interessiert sich für die ausgestellte Ware und für die Menschen, die hinter ihren Ständen stehen. Die Besucher lieben diesen idyllischen Markt und kommen jedes Jahr wieder. Vor zehn Jahren waren sie um die 30 Jahre alt – heute sind sie Mitte vierzig. Die jungen Leute von damals kaufen heute. Am Sonntag kamen wieder viele junge Familien mit ihren Kindern – auch sie werden unsere Kunden von morgen sein.

Aber nicht nur das höfliche und nette Publikum, auch das strahlende Spätsommerwetter und unsere „Werbung hinter den Kulissen“ und damit meine ich natürlich keine Plakatwerbung, die wir selbstverständlich für den gesamten Kreis Stormarn in Auftrag gegeben hatten, haben zu diesem außerordentlich guten Ergebnis geführt.

„Dieser Wohldorfer Markt war fast so gut wie in Trittau“, meinte unser Käsespezialist Rudi Hoffmann.
Ehrlich, ich habe zum Schluss noch einmal alle Trittauer Aussteller in Wohldorf gefragt, ob sie wirklich nach Trittau kommen wollten. Ich würde keine Stornogebühren abrechnen. Man hat sogar bei Ausstellern angerufen von denen man meinte, sie seien gesundheitlich nicht so gut drauf. Nichts zu machen.

Wo sind jetzt die Stimmen: „Elke Baum ist so teuer. Elke Baum ist so diktatorisch. Trittau ist nicht mehr so wie es einmal war. Elke Baum? Furchtbar!“

Leute, bitte meldet Euch – ich bin Euch nicht böse. Nicht jeder erlebt in Trittau ein gutes Geschäft.
Unseren Besuchern verspreche aber ich einen Markt, den es anderswo noch nicht einmal für 7,00 € Eintritt zu sehen gibt. Natürlich bei uns in Trittau am 30. September und 01. Oktober rund um die Wassermühle: Und zwar ohne Eintritt.

Ihre
Elke Baum