Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   E-Mail: info@elkebaum.de

Willkommen

Was gibt es Neues?

Elke Baum

Liebe Marktfreunde

Unsere ersten Markttermine 2019 könnt Ihr ab sofort abfragen. Im Laufe des Jahres kommen vielleicht noch Märkte hinzu.

Also immer mal auf unsere Homepage sehen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Herbstmarkt am 29. + 30. September 18 von 10 - 18 Uhr

Moin Moin und herzlich willkommen zum Husumer Herbstmarkt am 29. und 30. September.

Ob Sie über den maritimen Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz schlendern oder sich in den anliegenden Geschäften der Innenstadt am Sonntag von 12 – 17.00 Uhr über die aktuelle Herbstmode informieren. Es erwartet die Besucher in Husum ein fröhliches und buntes Herbsttreiben für die gesamte Familie.

Kunsthandwerker bieten Mode, selbst genähte Kinderkleidung, Keramiken, Perlenstickerei, Schmuck aus Gold, Silber und Bernstein, Mineralien, handbemalte Möbel & Wohnaccessoires, Bürsten aus der Bürstenmanufaktur und viel Schönes mehr an.

Nanette Mende von der Insel Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz natürlich nicht fehlen. Sie präsentiert Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben. Sie verwendet nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Bei der Keramikerin Gretl Langner aus Husum finden die Besucher fröhliche handgearbeitete Dekorationen.

Axel Münster vom Obsthof Münster aus Eutin kommt auf den Marktplatz nach Husum. Seit 1965 existiert der Obsthof der Familie Münster. Neben dem Verkauf von Obst werden in der Mosterei Apfelsaft, reine Säfte, Nektare und Fruchtweine und eine breite Palette verschiedener Liköre, Eingewecktes, Gelees und fruchthaltige Brotaufstriche produziert. Eine Besonderheit sind seine selbst hergestellten Apfelbrote und Apfelchips.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Auch für die Kinder hat Melanie Wilken ihre Schatztruhe wieder aufgefüllt. Wer fleißig sucht findet hier so manchen kleinen Schatz. Ein Kinderkarussell sorgt auch bei den Kleinen für gute Laune.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Besucher mit Spezialitäten vom Grill und oder mit „Frisches vom Fisch“.

Wir haben noch Platz für Kurzentschlossene. Hier können Sie sich anmelden.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Fest der Kunsthandwerker“ am 08. und 09. September in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt

Liebe Marktfreunde,
für mich war es ein Mut machender 21. Herbstmarkt unter dem Motto „Fest der Kunsthandwerker“ in Wohldorf/Ohlstedt in die Herbstsaison bei herrlichem Spätsommerwetter und tausenden Besuchern, erfolgreich und umsatzstark für viele unserer Kunsthandwerker und Aussteller.

Für die einen Aussteller war das Marktwochenende am Wohldorfer Mühlenteich „der Hammer“, für andere der „Markt des Jahres“ und für die nächsten ein sehr „guter Markt“. Viele Besucher waren wieder begeistert. Neu wohnen jetzt Mieter in der seit gefühlt zehn Jahren im Umbau befindlichen Wohldorfer Mühle. Tapfer hatten wir viele Jahre die Baustelle in der Mitte des Mühlenredders ertragen. Jetzt lassen wir nur noch die Straße vor dem Wohnhaus Wohldorfer Mühle frei, obwohl wir sie nutzen könnten. Mehr als 70 Aussteller haben um die Wohldorfer Mühle keinen Platz und mehr sollen es auch in Zukunft nicht werden.

Zur guten Entscheidung wurde, keinen Crêpes Stand mehr anzunehmen. Stattdessen lief das Café Geschäft mit Spezialitäten aus eigener Familien Rösterei in Kenia so gut, dass es mit zwei Personen und einer Hilfskraft kaum zu bewältigen war. Die Besucher lobten den reinen Kaffee Kenya Arabica Coffee und einige kauften gleich mehrere Pfunde für zuhause.

Auch die „Damen vom Grill“ hatten zwei Tage keine Pause. Diesen Ansturm hatte ihr Chef nicht erwartet. Denn eine dritte Kraft wäre am Sonntag mehr als sinnvoll gewesen. Selbst Marita Voss mit „Mojo“ war am Marktende fast ausverkauft und erschöpft.

Die handgearbeiteten Vogelhäuser waren ausverkauft und auch für unseren Glasbläser Hans Harder war es der beste Markt des Jahres wie für viele andere auch.

Wer sich etwas wert ist, kauft nicht billig. Der kauft sich auch mit wenig Geld Qualität. Wer auf unseren Markt kommt – selbstverständlich ohne Eintritt – kann sich einen Cappuccino aus einer besonderen Röstung Kenias gönnen. Er kann sich einen ausgefallenen Fruchtaufstrich z.B. Renekloden (Edelpflaumen) von „Frau Frucht und Herrn Gemüse“ mit nach Hause nehmen, eine besondere Honigsorte, Lakritz Pulver zum Verfeinern von Speisen oder eine frische Tüte Obst. Er kauft aber in jedem Fall Qualität. Deshalb freuen wir uns über unsere kleinen Manufakturen, die Qualität für unsere Besucher bereithalten, die sich jeder leisten kann.

Alle anderen die aber mehr Geld ausgeben möchten und können, finden an vielen Ständen in jeder Preisklasse etwas Schönes und Exklusives. Für diejenigen die immer noch glauben sie könnten unsere Märkte schlecht reden oder schreiben hier Kristin Robers mit Glasexponaten z.B. auf Facebook:

„Liebe Frau Baum, ich bedanke mich, dass ich auf Ihrem wundervollen Markt nach zwei Jahren wieder dabei sein durfte:-) ich denke, jeder Ihrer handverlesenen Aussteller weiß es zu schätzen, welch attraktiven Raum, nicht nur auf Ihren klug auserwählten und zu Recht etablierten Märkten Sie uns zur Präsentation unserer "Herzblut-Themen" uns ALLEN geben - Sie geben uns auch Raum auf dieser Plattform - kennen unsere Angebote und haben ein sicheres Gespür für das Zielpublikum eines jeden Ausstellerkollegen - einfach ausgedrückt: Sie geben uns eine HEIMAT- wir sprachen vorhin drüber- ein ganz wichtiges Moment in diesem "Einzelkämpfer- Business". Und das unterscheidet Sie von vielen Ihrer Kollegen!
Ich freue mich auf Trittau - auf Sie und alle Kollegen.“

Wir geben nicht nur vielen Ausstellern in Trittau seit 38 Jahren eine Marktheimat – nein – Trittau ist unsere Heimat. Dazu gehört für mich nach wie vor, dass wir Kunsthandwerkern den Standplatz geben den sie brauchen. Denn im Gegensatz zu ihnen verdienen Händler auf vielen unterschiedlichen Märkten zeitgleich jede Woche ihr Geld – oft an mehreren Ständen mit Verkäufern. Das können Kunsthandwerker nicht leisten, weil sie ihre Arbeiten selber herstellen. Genau deshalb sind sie einzigartig und besonders für unsere Märkte.

Mit ihnen zusammen kriegen wir unsere Besucher alle – wenn nicht heute, dann spätestens morgen - auf nach Trittau an die Wassermühle! In diesem Jahr am 06. und 07. Oktober.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Liebe Marktfreunde

Auf unseren Märkten finden unsere Besucher auch Stände die mit Kunsthandwerk nichts zu tun haben. Das hat immer wieder zu Kritik Einzelner geführt:
"Wieso haben Spezialitäten etwas mit Kunsthandwerk zu tun?" Das Gleiche hat am letzten Wochenende sogar eine Ausstellerin in Husum mit selbst gebrannten Obstbränden gemeint: „Wir kommen gerade aus St. Peter Ording und da standen die gleichen Stände wie bei Dir mit Spezialitäten." "Ja, aber dann gehört Ihr auch nicht auf Kunsthandwerkermärkte. Was haben Obstschnäpse mit Kunsthandwerk zu tun?", hatte ich geantwortet. "Das sind Wochenmarktstände, Elke“ findet auch der "Mann an meiner Seite". "„Weil auf den Wochenmärkten zu wenig verdient wird, buchen diese Händler jetzt alle anderen Märkte wie LebensART, Landmärkte und vielen andere." Die Chefs schicken ihre Verkäufer auf alle Märkte die es gibt.

Ich finde diese Kritik teils berechtigt. Denn für Anbieter aus dem Feinkostbereich gibt es Genussmessen wie nächste Woche in der Hamburger Markthalle. Vorreiter waren eigentlich unsere Trittauer Märkte. Tausende Besucher, kauffreudiges Publikum und eine wunderbare Gelegenheit Kunden für das Produkt, das sich verzehrt, zu gewinnen. Der einzige und erste Händler Herr Boomers sen. kam schon 1982 mit seinem Gewürzwagen zu unseren Trittauer Märkten. Ich sehe ihn immer noch vor mir. Damals präsentierte noch jeder Stand ehrliches Kunsthandwerk und Herr Boomers sen. kam vom Klosterfest Cismar wie die meisten Kunsthandwerker. Der Trittauer Erntedankmarkt gehörte zu den Geheimtipps unter den Kunsthandwerkern nach dem Motto: "Auf dem Klosterfest in Cismark wird Geld verdient – in Trittau läßt man seine Seele baumeln." Das habe ich viele Jahre geglaubt. Woher sollte ich es auch anders wissen? Wie solidarisch Aussteller wirklich denken, erfuhr ich erst zwanzig Jahre später in einer persönlichen Mail eines neuen Veranstalters im Norden.

Dass wir Händler aus dem Feinkostbereich annehmen, hat mit der Tatsache zu tun, dass unsere Besucher z.B. aus Hamburg unsere Trittauer Märkte lieben, weil sie für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas anzubieten haben. Nicht jeder Marktbesucher kommt nach Trittau um Kunsthandwerk zu kaufen, sondern um eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote zu erleben, die es in dieser Zusammenstellung in keinem Geschäft gibt. Wenn dieser Besucher erst einmal auf dem Markt ist, kauft er sich neben einem Glas Pastete auch gerne etwas anderes, das ihm gefällt. Einfach aus einer guten Stimmung heraus. So geht es mir – und so geht es vielen anderen Besuchern ebenso. Gerade zum Spätsommer – zur Erntedankzeit freuen sie sich z.B. über Stände mit selbstgebackenem Brot und seinen Zutaten.

Andreas Sommers
Andreas Sommers
Denn wer sich mit 'alten' Brotsorten befasst, muss sich mit der Kultur der Menschen befassen. Denn das ist ein total spannendes Thema. Der, der das sagt, ist kein anderer als Andreas Sommers, Ernährungsberater und ""Brotbäcker aus Leidenschaft". Zumindest in Henstedt-Ulzburg und Umgebung ist er bekannt – nicht nur vom Wochenmarkt an der Hamburger Straße, wo er jeden Donnerstag seine knusprigen, selbst gebackenen Brote zum Verkauf anbietet.

Ebenso wie alle dazugehörigen Zutaten vom Mehl bis zum Sauerteig. Man trifft ihn aber auch auf Umweltmessen und –Veranstaltungen, in Schulen und in der VHS, wo er seine gut besuchten Brotback-Seminare mit Verkostung gibt. Und selbst sein Haus ist all jenen bekannt, die in kleinen Gruppen in seiner Küche das Backen gesunder Brote mit seiner Hilfe erlernen.
"Brot hat einen stark religiösen Aspekt", sagt Andreas Sommers und verweist auf "unser täglich Brot" oder das Heilige Abendmahl, auch wenn es dabei nur als dünne Hostie Verwendung findet – die übrigens aus reinem Weizen hergestellt wird. Amerikaner sind bis heute extrem auf Weizen beim Brot fixiert. Erst wenn alle anderen "Kraftstoffe" entfernt sind, wird dort das reine Weizenbrot, luftig und leicht, verzehrt. Folgende Brote (und natürlich auch das "amerikanische" Weizenbrot) können übrigens sämtlich unter der Anleitung von Andreas Sommers nachgebacken werden.

Das helle Fladenbrot der Israeliten (6000 – bis 5000 v. Chr.) besteht aus Gerste, Ei und Salz und wird heiß geröstet verzehrt. Das gesäuerte Brot der Ägypter wird aus reinem Weizensauerteig auf Weizenvollkornbasis hergestellt. Auch das römische Tontopfbrot besteht aus mineralstoffreichem Weizenmehl, allerdings mit Weizensauerteig. Dagegen besteht der Hafer-Honig-Fladen der Germanen aus Gerste, Hafer, Honig und Salz, während das Erbsenmehlbrot aus dem Mittelalter stammt: Roggen- und Gerstenschrot mit Erbsenmehl und Roggensauerteig. Die ersten Reformversuche gab es mit dem Grahambrot aus Weizenschrot, Weizenvollkorn, Weizensauerteig und ganz ohne Hefe, während das Kommissbrot des deutschen Militärs aus Roggen, Dinkel und Gerste bestand, ein Mischbrot "eng gebacken" mit Sauerteig und Hefe. Eines der beliebtesten Brote unserer Zeit ist das klassische Bauernbrot Norddeutschlands als Roggensauerteigbrot mit 100 % Roggen. Dann kam das Holsteiner Schwarzbrot, das die Bauern in knappen Zeiten mit gesäuerten Roggenkörnern, Roggenschrot, Rübenkraut und Kümmel erfanden. Es findet bis heute begeisterte Anhänger.

Brot backen mit Andreas Sommers

Sein eigenes Brot zu backen, ist für viele Menschen inzwischen ein Bedürfnis geworden. Angesichts des Überangebots an Brotsorten in Bäckereien und Supermärkten hat sich der Wunsch durchgesetzt, eine eigene Mischung aus dem Backofen auf den Tisch zu bringen. Dazu Andreas Sommers: "Ich zeige Ihnen, wie Sie ihr eigenes Brot backen können. Was ist ein Sauerteig, wie geht man mit Hefe um, welches Getreide soll verwendet werden? Die Mehlkunde gehört ebenso zu meinen Brotback-Seminaren wie das praktische Kneten und die Teigbereitung."

Ist das Brot fertig gebacken, wird es gemeinsam verzehrt und dabei viel über gesunde Ernährung gesprochen sowie Tipps ausgetauscht. "Es sind jedes Mal zweieinhalb interessante und lehrreiche Stunden", verspricht der Brotbäcker aus Leidenschaft. Es ist übrigens bekannt, dass jemand, der einmal das Brotbacken bei Andreas Sommers gelernt hat, dabei bleibt. "Bei uns zu Hause kommt seitdem kein anderes Brot mehr auf den Tisch!" Egal, ob kerniges Roggenbrot, Baguette oder Ciabatta – und sogar glutenfreies Brot.

Wer Andreas Sommers aus Henstedt-Ulzburg in Sachen Brot backen kennen lernen möchte, ist auf unserem "Fest der Kunsthandwerker" am 08. und 09. in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt, Mühlenredder 38 oder auf dem "Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank" am 06. und 07.Oktober am Mühlenteich 3 genau richtig.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank

Liebe Marktfreunde,
unser Kunsthandwerkermarkt zum Erntedankfest am 06. und 07. Oktober um die Trittauer Wassermühle ist mit 140 Ausstellern restlos ausgebucht.

Bevorzugt werden hier in jedem Fall Kunsthandwerker, die ihr Handwerk vorführen. Anbieten können wir alternativ noch den Sonntag als Verlängerung der ALDI – Auffahrt für einen Tag (hier auf dem Foto).

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Elke Baum

Kunsthandwerker

21. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich, Mühlenredder 38 am 08. und 09. Sept. 2018

Seit 1997 steht das „Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt“ unter einem guten Marktstern. Es ist die teuerste Marktfläche, die wir anmieten und für die wir mit Änderung der anliegenden Verkehrsschilder über 5000,00 € nur für die Fläche für zwei Tage bezahlen. Doch trennen konnten wir uns von diesem idyllischen Veranstaltungsgelände letztendlich nie.

Und so zeigen auch in diesem Jahr wieder mehr als 60 professionell arbeitende Kunsthandwerker, Künstler und kreative Aussteller am 08. und 09. September am romantisch gelegenen Wohldorfer Mühlenteich in Wohldorf/Ohlstedt, Mühlenredder 38 im Alstertal Tradition und Zeitgeist. Viel Herzblut steckt in ihren Unikaten, die sie an ihren liebevoll dekorierten Ständen anbieten.

Sie präsentieren Öl- und Acrylgemälde, Fotografien, 3D-Grafiken, Unikate aus Glas, Glasdesign, Holzobjekte, Keramiken, flippig designte Mode aus Berlin, Strickdesign aus qualitativ hochwertige Garnen gestrickt, trendige Hüte und Textildesign aus Leinen und Kaschmir, selbst genähte Kindermode, selbst genähte Kissen und Taschen, Gefilztes und Gestricktes, 3D Faltkarten, schwedisches Leinen, Schaffelle, Gürtelanfertigung vor Ort, Ledertaschen, Silber-, Gold-, Edelstein-, Mineralien, handgearbeitete und ausgefallene Brillen, Dekorationen aus Treibholz, Holzobjekte, Holzspielzeug, Metallunikate für Haus und Garten aus Stein und Edelstahl, Ledertaschen und Rucksäcke, Schaffelle, handgearbeitete Seifen und viel Kunsthandwerkliches mehr.

Eine Hommage an die goldene Vergangenheit des Handwerks ziert die Brillen des Brillenmacher und Augenoptikermeister Jörn Dackow aus Henstedt - Ulzburg. Der aus Bremen stammende Brillenmacher ist seit 1988 in der Augenoptik tätig und trägt seit 1996 den Meistertitel. Seit einigen Jahren stellt er individuelle Brillen aus natürlichen und edlen Materialien her z.B. Unikate. aus Holz, Büffelhorn, Gold und Silber. Gefertigt werden sie in seiner Werkstatt in einem alten Bauernhof (Hof Hörnerkamp) von 1756 in Henstedt-Ulzburg.

Glasbläser Hans Harder
Glasbläser Hans Harder

Glasbläser Hans Harder aus Petershagen bläst in seiner mobilen Glasbläserei aus Glasrohren und -stäben künstlerische Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände. Auf dem Kunsthandwerkermarkt dürfen sich die Besucher zusammen mit ihren Kindern auch selber beim Glasblasen versuchen und das eigene Unikat mit nach Hause nehmen.

Schmied Jochen Schmidt aus Berlin fertigt in seiner Schmiede neben Reparaturen und Anfertigungen für den täglichen Gebrauch Kunst- und Dekorationsgegenstände, Gastromöbel u. Einrichtungen, Bauelementen wie Fenstergitter, Geländer und Ähnliches, oder auch Requisiten für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen her.

Stiftedrechsler Werner Hack aus Hamburg
Stiftedrechsler Werner Hack aus Hamburg

Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg stellt aus ausschließlich natürlichen Werkstoffen seine über 600 unterschiedlichen Bürsten auf historischen Maschinen her.
Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Werner Hack aus Hamburg werden aus feinen Edelholzarten an der Drehbank handgedrechselt. Die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit lassen keine Übereinstimmung zu. So entstehen individuelle Unikate.

Nanette Mende aus Nordstrand bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Sie verwendet nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.
Für Gartenliebhaber werden weiterhin Wohn- und Gartenambiente, Metallarbeiten für Haus und Garten und frische Blumenarrangements angeboten.

Andreas und Carola Sommers aus Hamburg setzen sich für alte Getreidesorten und Bio – Ausmahlmehle ein. Sie bedeuten eine gesunde Grundlage für unsere tägliche Ernährung. Darüber und mehr informieren sie die Besucher und backen in ihrem Holzbackkofen frische Brote. Gebacken wird natürlich nur aus den Grundzutaten: Getreide, Wasser und Salz. Das ist nicht nur für Allergiker interessant, sondern auch für Feinschmecker, die vom Bäckereinerlei mit Zusatzstoffen enttäuscht sind.

Zum Mitnehmen verkaufen Aussteller aus kleinen Manufakturen österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, Honigspezialitäten, italienisches Mandelgebäck und , Fruchtaufstriche, Canarische Spezialitäten „Mojo“, Liköre oder schwedische Lakritzen.

Für Kinder und Jugendliche bringt Naturpädagoge Dag Wixforth vom Hof Balm aus Munkbrarup wieder seine Wippdrehbank mit. Wie im Mittelalter können sie mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespaltet, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kindern handwerklich versuchen können.

In Melanies Schatztruhe dürfen die Kinder wieder nach kleinen Schätzen suchen.
Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Marktbesucher mit Spezialitäten vom Holzkohlegrill, mit Langusten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Marktzeiten:
Sa. von 11 – 19 Uhr
So. von 11 – 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der große Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten 2018

Wir danken allen Freunden unseres Trittauer Mühlenmarktes.
Ich habe gerade die Festsetzung für die nächsten fünf Jahre Mühlenmarkt in Trittau unterschrieben. Wir werden Euch auch in Zukunft nicht enttäuschen.

Das sagen unsere Besucher:
„Liebe Elke Baum, wir haben uns auf den Weg nach Trittau zum Mühlenmarkt gemacht und sind hellauf begeistert.... Die Vielfalt der Anbieter ist berauschend, die Qualität der angebotenen Waren hervorragend..... 3x haben wir den Markt umrundet und so etlichen Taler ausgegeben und es nicht bereut.... Auch Abi Wallenstein hat zum Wohlgefühl beigesteuert.... Es war herrlich!!!!"

Jessica und ich sind das Team des Marktes. Wir haben jeden einzelnen Stand bis auf wenige Ausnahmen persönlich eingeteilt und sind mitgegangen. Wir beide sind zuständig für die Werbung, für die Buchhaltung, für das Marketing, für die persönliche Betreuung unserer Aussteller, für die Einteilung von Johanniter, zusätzlicher Verkehrsschilder und viele andere Dinge mehr die getan werden müssen. Selbst an das Klopapier müssen wir zwei denken. An diesem Wochenende hätten wir allerdings noch einen dritten Eisstand gebrauchen können.

Vor 10.00 Uhr morgens kommen die ersten Besucher. Dann muss jedes Auto der Aussteller rechtzeitig auf den Schützenplatz gefahren sein. Um auf unseren Mühlenmarkt zu kommen, müssen sich die Besucher ins Auto setzen. Sie kommen nicht von nebenan und sind keine Touristen.

Aber Jessica und ich wurden für unsere 10,5 km pro Tag über Kopfsteinpflaster hin und her belohnt. ES WAR EINFACH TOLL! Wir danken allen Ausstellern und Besuchern für das gelungene Mühlenfest.

Wir danken besonders Michael Lukowski an dieser Stelle für seine Film Dokumentationen über Jahre. Wir werden in den nächsten Wochen klären wie wir hier weiter verfahren können. Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung Regelung empfinde ich als ganz bitter für uns. Denn Michaels Videos machten unsere Märkte transparenter für Besucher und Aussteller. "Michael, wir werden uns kümmern, dass Du an unserer Seite bleiben kannst."

Und hier der Film vom Mühlenmarkt 2018

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Elke Baum

Kunsthandwerker

"Mit Liebe Gemacht" in Hamburg - der aktuelle Film

Unser neuestes Video vom Kunsthandwerkermarkt "Mit Liebe Gemacht" - Kunsthandwerk und MEHR in Hamburg ist schon fertig.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Liebe Marktfreunde

wir sehen natürlich immer nur Momentaufnahmen und das was wir individuell auf unseren Märkten sehen wollen. Was tatsächlich hinter unseren Veranstaltungen steht, vermutet keiner wirklich. Sonst würden unsere Aussteller oder Besucher für uns mehr Verständnis und wir uns als deren Organisatoren auch oft gelassener zeigen.

Seit über einem Jahrzehnt freuen sich viele Hamburger und Touristen über unsere liebevoll und mit viel Geld geschmückten kreativen Märkte auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz direkt zwischen der Mönckebergstraße und der Binnenalster im Frühjahr und im Oktober mit den "Herbstimpressionen der Kunsthandwerker".

Zusätzlich zu der Behörde müssen diese Märkte vom City Ausschuss Hamburg Mitte befürwortet werden. Dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus den Geschäftsleuten rund um den Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz.

Nun wünschen sich die Geschäftsleute seit längerer Zeit weniger Veranstaltungen in der Innenstadt. Ausgerechnet dieser kleine geschmückte Creativ-Markt wird jetzt einstimmig gecancelt, obwohl keine Straßen wie bei Großveranstaltungen gesperrt werden müssen und keinerlei Lärm entsteht. Muss man das verstehen? Ich glaube kaum.

Nun heißt es also zum letzten Mal für uns vom 03. – 12. Mai auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz:„ Mit LiebeGemacht“ Kunsthandwerk und MEHR.

Unsere Kunsthandwerker, Designer und Aussteller präsentieren ausgesuchtes Textildesign aus hochwertigen Stoffen, trendige Hüte und Mützen, individuellen Schmuck aus Bernstein, Mineralien, exklusive Ledergürtel nach Maß vor Ort angefertigt, Lederaccessoires, Ledertaschen, selbst hergestellte Spezialitäten aus dem Feinkostbereich und viel Schönes mehr.

Unter dem Label Christel Moden werden nach Maß geschneiderte Damen und Herrenjacken aus erstklassigen Materialien angeboten.

In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt oben an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen. Für Kinder bringt Melanie Wilken ihre Schatztruhe mit. Wer fleißig sucht, findet hier so manchen kleinen Schatz.

Als Gastaussteller freuen wir uns wieder auf den Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen, der eine große Skulptur auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz arbeiten wird. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt. Dabei steht sie doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur aus der und durch die sie entstanden sind, behalten. Man muss sich das einmal vorstellen. Der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen. In seinen Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge. Nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind.

Mitten in Hamburgs City auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Besucher und Touristen im Mai ein bunt geschmücktes kunsthandwerkliches Frühlingstreiben.

Ich bin überzeugt, dass diese Entscheidung gegen unsere Creativ-Märkte von einem Gremium getroffen wurde, das unsere Märkte gar nicht kennt.

Was die Hamburger dazu sagen, lesen Sie bitte auf unserer Facebook Seite ( einfach auf das Facebook Zeichen rechts klicken).

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war "Lust auf Ostern"
Kunsthandwerkermarkt auf dem Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 31. März bis 02. April 2018 in der Video-Rückschau

Kunsthandwerker

Der 23. Österliche Frühlingsmarkt am 17. + 18. März 2018 in Trittau

Unser Frühlingsmarkt war schon ein Tanz mit dem Wetter. Bei eisigem Ostwind begann am Freitag der Aufbau. Aussteller, die ansonsten beharrlich auf ihren bevorzugten Plätzen gegenüber dem Mühlenteich bestehen und auf gar keinen Fall z.B. auf dem Mühlenhof ihre Zelte aufbauen möchten, wollten natürlich bei diesem Ostwind ihre Zelte im Mühlengarten aufschlagen. Andere bestehen aber seit Jahren auf den Mühlenhof. Und die konnten wir jetzt nicht einfach auf anderen Flächen aufbauen lassen. Bei dem Ostwind wollten viele NUR auf den Mühlenhof. Es allen bei diesen Witterungsverhältnissen recht zu machen, wurde zur großen Herausforderung für uns. Auf einmal waren die Top - Flächen, die vorher gebucht wurden, nicht mehr von Interesse. Im Gegensatz zu denen hatten aber alle Stammaussteller ihre Zelte trotz Ostwind direkt am Mühlenteich aufgebaut, die dort immer ihren Standplatz haben. Sie hatten den Ostwind im Rücken ihrer Zelte.

Immerhin planen wir unsere Märkte für unsere Besucher und die dürfen wir nicht enttäuschen. Wenn sich die Besucher bei Winterwetter ins Auto setzen, möchten sie zumindest für ihren Anfahrtsweg mit einem attraktiven Markt belohnt werden. Dafür zu sorgen ist unsere Aufgabe.

Viele Anrufe kamen aus Hamburg und Umgebung, ob unser Frühlingsmarkt überhaupt stattfinden würde. Aber, und das ist wirklich das Tolle, außer fünf Ausstellern hatten alle ihre angemeldeten Stände auf dem Mühlengelände aufgebaut. Die einen kamen aus Flensburg und Eckernförde, wo heftige Schneestürme tobten, die anderen aus dem Süden, wo ein gleiches zu berichten war. Doch am Samstagmorgen schien in Trittau die Sonne und bei uns in den Herzen.

Ein gut besuchter Samstag bei diesem eisigen Wetter war schon eine Freude wert. Es hätte viel schlimmer kommen können. Doch Sonntag schlenderten wie gewohnt tausende Besucher bei herrlichem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen über unseren dekorativen Markt. Unser Trittauer Aussteller Holger Büttner entdeckte, dass sich am Samstag vom Wind eine Stange oben am Gerüst am Seitengang der Mühle gelöst hatte und kletterte beherzt bis in die Gerüstspitze, um die Eisenstange wieder zu befestigen. Nicht auszudenken wenn sie einem Besucher auf den Kopf gefallen wäre. Viele Aussteller konnten sich über gute Umsätze freuen. Während die einen Anbieter mit Schmuck über gute Verkäufe strahlten und mich vor Freude umarmten, waren die anderen etwas enttäuscht.

Die Stimmung seitens unserer Aussteller und Besucher war aber trotz der Kälte insgesamt freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich das Gelände vor Marktende auch nicht wie gewohnt absperren lassen, sondern als die ersten Aussteller um 17.30 Uhr anfingen einzupacken, haben Jessica und ich mein Mühlenbüro auch eingepackt. Als die ersten Autos auf das Gelände fuhren, haben wir nicht auf die Uhr gesehen, sondern ich war einfach nur glücklich, dass wir alle kollektiv diesen schönen Markt bei eisigem Ostwind durchgehalten hatten und unsere Besucher sich wieder über die Angebote unserer Aussteller freuten und den gesamten Markt insgesamt anerkennend lobten.

Sehr gefreut habe ich mich auch, dass das Trittauer Onlineportal jeden Tag vor Ort war und einen Videoclip drehte und sofort auf FB stellte. „Du siehst auf dem Video wie ein Clown aus“, meinte der „Mann an meiner Seite“. Wenn man meine Wortwahl auf dem Video hört, sollte man denken es reiche nicht weit. Aber die Videoclips wurden aus dem Stand gedreht, und ich war gedanklich nur damit beschäftigt, dass alles bei diesen Witterungsverhältnissen reibungslos lief. „Trittau online“ wird von vielen Menschen in Trittau und Umgebung angeklickt. Das war für mich die einmalige Gelegenheit zu präsentieren, dass der Markt nicht ausgefallen war, sondern sich der Weg nach Trittau im Sonnenschein für alle lohnen würde. Manchmal ist es besser eine Chance beherzt zu ergreifen als sie zu unterlassen, nur weil man sie nicht perfektionieren kann. Auf meiner FB Seite können Sie sich die Videoclips gerne noch einmal ansehen.

Hinter keinem unserer Märkte steht eine so gezielte Werbung auch seitens unserer Aussteller wie für die Trittauer. Wir berechnen dafür keinen Cent, wenn wir z.T. 5000 Flyer an einzelne Aussteller schicken lassen, die sie dann verteilen. Jeder muss heute mehr dafür tun, wenn er Geld verdienen möchte als in vergangenen Jahren. Die Trittauer Märkte sind doch ein „Selbstgänger“, sagen viele. Hey, wer geht schon von selber, wenn er keine Beine hat. Insgesamt sind bereits seit diesem Wochenende 15 000 Flyer für den Mühlenmarkt an bestimmte Aussteller und 5000 Flyer zum Verteilen an eine Firma verschickt worden und werden in den nächsten Wochen verteilt. Diese Aussteller beginnen schon jetzt ihre Kunden und Kundinnen für unseren Pfingstmarkt einzuladen.

Dann, wenn es wieder heißt : „Auf ... auf zum Trittauer Mühlenmarkt“ am 20. und 21. Mai. Pfingsten an zwei Feiertagen mit Kutschfahrten, Mühlengarten und Blueskonzert. Das sicherlich zu freundlicheren Temperaturen als an diesem Wochenende. Allen, die uns hier unterstützen an dieser Stelle noch einmal ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 16. - 18. Februar 18

Der Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus wurde am gesamten Wochenende wieder sehr gut besucht. Die Erwartungshaltung bei einigen unserer Aussteller - besonders im Bereich Schmuck - ist hier sehr hoch. Meine Bedenken, dass die Umsätze im Februar auch in Lüneburg nicht so sein können wie im November - direkt vor Weihnachten, glaubt man mir erst, wenn sich das bestätigt. So waren dann die neuen Aussteller angenehm überrascht, während die anderen ihre Enttäuschung kaum verbergen konnten.

Bei dreiundzwanzig Kunsthandwerkern – kein Eintritt – durchgängig ein interessiertes Publikum auf einer gut besuchten Veranstaltung mit allem Komfort wie hilfsbereitem Hausmeister, ständiger Präsenz der Veranstalterin, gute und personifizierte Werbung, nettes und hilfsbereites Miteinander, kein Nebenmann mit Handelsware und ein attraktiver Standort mitten in der historischen Innenstadt Lüneburgs - das hat schon etwas.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Was ich noch sagen wollte.

Liebe Elke,
im Moment habe ich Zeit um Teile des Jahres Revue passieren zu lassen. Dabei taucht immer wieder ein Name auf, Elke Baum.
Mir ist wieder deutlich geworden, bei wie vielen Unternehmungen, nicht nur Märkten, auch die Buchung, die Fragen, die Tipps, nicht zu vergessen die Hochs und Tiefs, Du mich in diesem Jahr begleitet hast.
Dafür möchte ich mich herzlich bei Dir bedanken. Bei dem Abenteuer Märkte warst Du mir immer eine feste Größe. Ich danke Dir für Deine Arbeit, Deine Zuverlässigkeit und Dein Kümmern.
Ich hoffe, Du bleibst, wie Du bist, auch aus eigennützigen Motiven: Ich weiß dann nämlich, woran ich bin .
Meine Wünsche an und für Dich sind, Du mögest weiter mit Freude Deine Arbeit tun, Du mögest davon profitieren und das in Dein Privatleben transportieren können. Bei all dem soll Dich eine stabile Gesundheit begleiten, ebenso wie der (hoffentlich bald wieder gesunde) Mann an Deiner Seite.
Ansonsten, bekomme ich das Grinsen/Lächeln seit Lüneburg immer noch nicht aus dem Gesicht (will ich auch nicht). Der Erfolg hat mein Selbstbewusstsein wieder an einigen Stellen aufgebaut. Darüber freue ich mich einfach. Wir werden sehen, was im kommenden Jahr geht oder auch nicht. In der Wundertüte-Markt ist vieles drin, auch Schrott. Fürs kommende Jahr werd ich mir wieder mit Freude und Spannung eine Wundertüte kaufen.
Noch viele Grüße an Otto und eine gute Gesundheit.
Lass es Euch gut gehen und ich drück Dich mal
von Günter und Beate (Fohn-Schenk)
P.S. Viele Grüße auch an Jessika Behn.

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Lüneburg

Liebe Elke,
auf diesem Wege möchte ich DANKE sagen, für das schöne Wochenende in Lüneburg. Es ist selten auf einem Markt mit Ausstellern, ein so ruhiges miteinander, sich gegenseitig zu helfen. Sei es beim Aufbau oder Abbau oder gemeinsam zum Parkplatz zu laufen, der ja gute 10 Min. vom Glockenhaus entfernt ist und das im dunkeln. Die Stimmung war sehr gut, viele interessierte Kunden, die auch gekauft haben. Auch finde ich es immer wieder toll, das der Hausmeister, Herr Meyer, beim Abbau vielen Ausstellern hilft, ihre Kisten, Taschen usw. zum Auto zu bringen. Das ist eine sehr große Unterstützung. Der ideale Markt um noch mal Kraft zu tanken vor den Adventsmärkten. Liebe Elke, ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit, Weihnachten, und alles Gute für das Jahr 2018 Ach ja, Otto weiterhin gute Heilung mit der Hüfte und bald kommen die Krücken weg. Du wirst sehen, das Laufen geht super...
Liebe Grüße aus Berlin
Foto en Detail
Barbara Palicki

Kunsthandwerker

Rückblick auf einen erfolgreichen Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus vom 24. – 26. November

Wir haben ein so schönes und erfolgreiches Wochenende erlebt. Beate Fohn-Schenk wusste gar nicht was sie sagen sollte. „Es war mein bester Markt den ich je erlebt habe“, stellte sie begeistert fest. „Das Publikum weiß meine Arbeit zu schätzen und kauft mir die teuersten Stücke vom Tisch.“ Dem schloss sich auch Astrid Voß mit exklusivem Schmuck an, die von der ersten Stunde an auf dem Lüneburger Kunsthandwerkermarkt mit dabei war.

Auch Thomas Nolte musste edle Getränkehalter aus Holz aus seiner Werkstatt aus Satemin nachholen. Viele, viele Aussteller wie Heidegret Steffens mit Textilkunst oder der Grafiker Thomas Kubitz freuten sich nicht nur über die guten Umsätze, den drei Tage lang gut besuchten Markt und das interessierte Publikum, sondern auch über die behagliche Atmosphäre und das harmonische Miteinander. Einige Aussteller hatten schon vor zwanzig Jahren die „Weihnachtsausstellung der schönen Künste im Trittauer Gemeindehaus“ mit mir zusammen erlebt. „Irgendwie ist es wie damals“, meinte Bärbel Palicki, und Corinna Beering stimmte uns zu. Ja, wir kennen uns alle schon so lange. Wo sind nur die vielen Jahre geblieben?

Am Sonntagnachmittag hatte uns dann der Wirt vom Cafe „Bi dat Klockenhus“ gegenüber vom historischen Glockenhaus vor Freude über die vielen Besucher spontan Kuchen und Kaffee zu Ausstellerpreisen geliefert. In wenigen Stunden hatte ich mehrere Torten und viele, viele Tassen Kaffee verkauft. Michael Wucherpfennig vom Glockenhaus Café eilte wie ein „Irrer“ mit Tellern und Tassen über den Glockenhof. „SIE würde ich am liebsten einstellen“, meint er. „Ja , Herr Wucherpfennig, bei mir rollt der Rubel“. Da musste auch der Grafiker Thomas Kubitz herzhaft lachen, der neben der Bar seinen Stand aufgebaut hatte. Es hatte mir soooo viel Spaß gemacht. Als wir abends dann alle einpackten war ich traurig, dass die Marktsaison 17 für uns zu Ende ist.

Auch das Konzert mit Le Clou am Samstagabend in der Trittauer Wassermühle war einzigartig. Die Mühle ausverkauft und das Publikum in bester Laune. Es wurde geklatscht, getanzt und um eine Zugabe nach der anderen gerungen. Einfach toll.

Und nun freuen wir uns alle auf das Improtheater „Rabatzmarken“ am Freitag . Die Presse vom Hamburger Abendblatt hat sich bereits zu der Vorstellung angesagt. Meine Tochter Nadine hat bereits einen tollen Pressebericht für diesen Abend im Hamburger Abendblatt bekommen. Sie sagte in dem Pressebericht: Nach „müde kommt albern“. Na ja, und albern dürfen wir schließlich auch einmal sein und uns über ein insgesamt gut gelungenes Wochenende freuen.
Hier wieder ein kurzer Videoclip von Michael Lukowski.

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Elke Baum

Kulturzentrum Trittau

Improtheater „Rabatzmarken“ in der Trittau Wassermühle am Fr. 01. Dezember um 19.30 Uhr

Das Improtheater 'Rabatzmarken'
Das Improtheater „Rabatzmarken“

Das Chlorophyll verlässt die Blätter, der Wind fegt den Regen durch die Straßen und die Tage werden spürbar kürzer. Doch das Improtheater Rabatzmarken aus Hamburg bringt Wärme und Licht auf die Bühne der Trittauer Wassermühle.

Am 01. Dezember um 19.30 Uhr lassen die Spieler der Hobbygruppe ohne Drehbuch, nur mit Hilfe der Vorgaben des Publikums herzliche, kuriose und ergreifende Geschichten entstehen. Es werden mehrere Szenen gespielt, die zuvor nicht inszeniert sind. Die Schauspieler lassen sich auf ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum ein. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen.

Die überraschenden und spannenden Szenen entstehen aus dem Moment – aus der Improvisation. Das heißt: die eigene Wahrnehmung schärfen und zuhören, spontan und schlagfähig reagieren, selbstbewusst Spiel-Impulse annehmen, weitergeben und sich mutig auf die Situation einlassen! Den Alltag hinter sich lassen, experimentieren und improvisieren mit Lust auf lebendige Kommunikation und Neugierde einmal etwas anderes zu machen. Die Besucher sind genau genau richtig – nämlich an einem Abend voller Premieren. So gab es im letzten Jahr Szenen zur „Konfirmationsplanung bei Eiscafe Griem“ und „den Radiobericht über den Trittauer Weihnachtsmarkt“.

Machen Sie mit und amüsieren Sie sich aus dem Moment. Die Spieler werden durch das Ensemblemitglied Markus Glossner auf dem Flügel begleitet.
Gespielt wird für den Hut nach individuellem Ermessen – also Eintritt frei!

Einlass: 19.00 Uhr - Beginn 19.30 Uhr
Veranstalterin: Gemeinde Trittau
Organisation: Veranstaltungsagentur Elke Baum
Kartenvorverkauf: der Buchladen Anja Wenck, Poststraße 31 Tel. 04154 98 92 405, Elke Baum 014154 2037 oder an der Abendkasse.
Fotorechte: Nadine Lenz

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf den 37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum am 30.9 + 1.10. 2017

37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum
37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum

Leute, was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter, denn tausende Besucher machten sich an diesem Wochenende auf den Weg bei herrlichem spätsommerlichen Wetter zu unserem Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank um die Trittauer Wassermühle.

Hinter unserem Markt steht eine beispiellose Werbung über das ganze Jahr, denn zu uns nach Trittau kommen keine Touristen wie z.B. zu den Hamburger Herbstimpressionen auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.
„Sind Sie zufrieden?“, wurde ich von vielen Ausstellern am Marktende gefragt. Nein, ich bin nicht nur zufrieden. Ich bin dankbar. Ich bin dankbar, dass sich unsere Detailarbeit in den letzten Wochen hinter den Marktkulissen für diesen Markt für viele Aussteller gelohnt hat.

Ich bin dankbar, dass ich es ganz locker geschafft habe, diesen großen Markt einzuteilen und auch jeden Tag zwölf Stunden dort präsent war, um ihn zu betreuen. Man hat das Gefühl man geht halb durch Trittau, wenn man unten von der Napoleon Brücke über das Marktgelände über Kopfsteinpflaster bis oben auf die ALDI Parkbuchten läuft – immer wieder - und immer wieder - hin und zurück.

Zwanzig Aussteller konnten nur einen Tag aufbauen und waren hinterher über ihren Umsatz auf der ALDI Veranstaltungsfläche total überrascht. „Ich habe an diesem Sonntag mehr verkauft als an zwei Tagen zu Pfingsten“, strahlte der Kettensäger Dirk Wulf auf der ALDI-Veranstaltungsfläche.
Dagmar Böhne hatte am Sonntag Verkaufspersonal zusätzlich engagiert und war an zwei Tagen dicht von Kunden umringt. So ging es vielen Ausstellern – aber ich denke bei aller Begeisterung - auch nicht bei allen.

Auch für Jessica war es eine Premiere. Denn als sie im Oktober letzten Jahres ohne jegliche Erfahrung und nur kurzer Einarbeitungszeit die Nachfolge von meiner erfahrenen und langjährigen Mitarbeiterin Mareike antrat, war es für uns beide nicht leicht. Mareike und ich waren ein eingespieltes Team. Wir verstanden uns ohne Wort, denn Mareike kannte jeden Aussteller und das gesamte Marktgeschäft mit allem WENN und ABER.

Viele Märkte hat Jessica in diesem Jahr deshalb besucht, um sich mit unseren Ausstellern vertraut zu machen. Jetzt weiß sie worüber unsere Aussteller reden, sich freuen und wovon sie träumen. Unermüdlich hat sie unsere Flyer auf den unterschiedlichsten Märkten verteilt, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Einige Aussteller nennen sie inzwischen „Locke“, denn ihre Naturlocken machen mit ihr was sie wollen. Nichts hat sie in diesem Jahr abgeschreckt oder abgehalten. Auch darüber habe ich mich gefreut.

Das Schönste für mich war aber, als mein kleiner Enkel Momme (5 Jahre alt) mit „Opa Otto“ und Glasbläser Hans Harder ein Glas blies. Er war so stolz. Vielleicht wird er später einmal sagen: „Als ich Kind war konnte ich mit meinem Opa noch bei einem richtigen Glasbläser zusammen ein Trinkglas blasen. Heute gibt es ja nur noch Drohnen“. Wenn er später als junger Mann über das Mühlengelände geht, wird er vielleicht zu seinem Bruder sagen: „Hier stand immer ein Glasbläser als Oma noch die Märkte organisierte.“ Denn er wohnt gleich hinter der Napoleon Brücke und das Mühlengelände ist fast sein Zuhause.

Vor unserem Schmied Jochen Schmidt standen ganz in Leder gekleidete Männer, und der eine sagte zum anderen: „Nicht alles so 0 8 15 was man überall sieht – DAS hier gefällt mir“.
Besucher kamen extra aus Husum um bei „unserer Tulpe“ etwas zu kaufen oder Besucher aus Braunschweig. Am Ende des Marktes habe ich unsere „Stammaussteller“ gefragt: „Hattet Ihr viele neue Kunden oder waren es die treuen, die Euch besucht haben?“ Einstimmung war das Feedback: „Elke, es waren sehr viele neue Besucher bei uns!“ Da war ich mit mir nicht nur zufrieden, sondern sehr zufrieden.

Glücklich war auch Glasbläser Hans Harder. Wir hatten ihn in der Presse mit einem Foto wie er einen Eisvogel bläst. Viele Besucher kamen nur, um bei ihm einen Eisvogel zu kaufen. Irgendwann waren sie dann ausverkauft. Auch unsere französischen Freunde konnten wieder so richtig fröhlich mit ihren Trittauer Freunden abfeiern.

Als der Abbau begann und einige Aussteller die Straße mit ihren Fahrzeugen versperrten, konnte ein Rettungswagen für einen Anlieger nicht durchkommen. Da könnte es noch ein Nachspiel geben. Es kann doch wohl nicht angehen, dass es wichtiger ist, schneller nach Hause zu kommen als das Leben eines anderen zu retten und sein Fahrzeug deshalb für kurze Zeit beiseite zu fahren. Ich habe viele Anrufe inzwischen bekommen. Sollte es ein Nachspiel geben, haben wir alle Fahrzeuge gelistet. Unterlassene Hilfeleistung kostet richtig Geld. Was geht nur in diesen Köpfen nach einem so erfolgreichen Marktwochenende vor ????????

Für alle, die nicht auf dem Mark waren hier unser Video:


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Elke Baum

Kunsthandwerker

Der Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Teufelsbrücker Fährplatz in Hamburg - Nienstedten – direkt an der Elbchaussee am 09. und 10. September 17 wurde für mich das Wechselbad der Gefühle

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Der Teufelsbrücker Platz gehört zum Hamburger Stadtteil Altona. Altona ist einer der am dichtesten bebauten Stadtteile Hamburgs und Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das bedeutet: Bunte Straßenfeste und Läden aus aller Herren Länder. Auf einer Fläche von 2,7 Quadratkilometern wohnen mehr als 28.000 Menschen, darunter viele junge Leute. Hier leben vor allem Singles und Alleinerziehende, oft auf engem Wohnraum und in öffentlich geförderten Wohnungen. Mittlerweile sind etliche Bereiche des Stadtteils verkehrsberuhigt, so dass es in Altona trotz seiner dichten Bebauung auch ruhige Gegenden gibt

Elegant und hanseatisch, aber auch dörflich und beschaulich: Das ist der Elbvorort Nienstedten, der schon lange betuchte Hamburger anzieht. Hier wohnen aber auch wohlhabende junge Familien mit vielen Kindern. Nur ein Mit-Mach-Kinderprogramm zieht auch sie auf einen Markt. Auf der anderen Elbseite vom Teufelsbrücker Fährplatz liegt Finkenwerder mit Tradition und dem Flugzeugbauer Airbus.

Zusätzlich kommen viele Touristen aus der Innenstadt mit der Fähre an die Elbchaussee – geradezu auf unseren Markt auf den Teufelsbrücker Platz. Man muss sich nur einmal dieses unterschiedliche Besucherpotential vorstellen. Alles gut und schön – nur eines – es darf nicht regnen. In dem Fall bietet Hamburg begehrenswertere Aktivitäten.

Auf unserem kleinen „Düwelsbrücker Creativ Markt“ sollten sowohl wohlhabende, alternative als auch Familien mit Migrantenhintergrund Spaß haben. Das ältere Publikum, das an unseren Ständen vorbeizieht mit dem Spruch: „Schade, aber wir haben schon alles,“ war gestern und nützt uns nichts, denn morgen sind sie gestorben. Auch wenn junge Familien zurzeit nicht so viel Geld ausgeben können, sie sind unser Publikum mit mehr Geld in den nächsten Jahren. Wir müssen unsere Märkte für die kommende Generation ganz neu aufstellen. Oder unsere Märkte sterben mit den Alten. Damit haben wir in diesem Jahr viel Erfolg gehabt. Man kann nicht immer aus einem Geschäft alles herausholen wollen, wenn man in der Zukunft davon leben will.

Kleine Stände, traditionelle vorführende Handwerker so weit möglich und ein anspruchsvolles Kinderprogramm. Das alles auf einem kleinen Markt an der Hamburger Elbchaussee sollte begeistern. Vielleicht war ich von dem Gedanken so beseelt, weil meine Tochter bis vor kurzem in der Neustadt mit ihren Kindern gewohnt hatte und ich erlebt habe wie vorbildlich die Stadt Hamburg junge Familien mit Kindern und geringem Einkommen unterstützt.

Doch nun kam es wie es kommen musste, wenn man sich so begeistert in eine Sache hineinsteigert. Der Samstag begann mit Dauerregen. Es regnete bis zum Spätnachmittag und meine Vorfreude endete in großer Enttäuschung. Selbst Dag stand neben seinen Wippdrehbänken und blickte traurig auf die Elbe mit ihren vorbeiziehenden Schiffen. Natürlich tröstete es mich nicht als unser Huthändler Uwe Rathje erzählte, dass es auf anderen Märkten auch nicht anders aussah. Was interessieren mich andere Märkte: Hier an der Elbchaussee hatten sich meine Visionen zu erfüllen. „Es kann doch nicht jedes Wochenende das passende Marktwetter sein“, versuchte auch „der Mann an meiner Seite“ mich aufzuheitern. „Und, wenn es morgen auch regnet? Was dann?“ Nur der Inhaber vom Hausboot des Restaurants „Dübelsbrücker Kajüt“ meinte: „Morgen scheint die Sonne. Und dann wird es hier brechend voll. Wirst Du sehen!“ Seine Gäste kommen auch mit der Fähre. Er ist fast immer ausgebucht und total nett mit seinem Team. Und er sollte Recht behalten.

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Am Sonntag Sonnenschein

Am Sonntagmorgen schien tatsächlich die Sonne. Ich konnte es kaum fassen. Als wir gegen 10.30 Uhr auf dem Teufelsbrücker Fährplatz ankamen, kamen schon die ersten Besucher. Gegen 12.00 Uhr strömten die Familien mit ihren Kindern aus Nienstedten, Altona und aus Othmarschen. Viele Kinder mit ihren Vätern stürzten sich regelrecht auf die Wippdrehbänke von Dag Wixforth. Dicht von Zuschauern umringt wurden Kerzenleuchter gedrechselt was die Wippdrehbänke nur hergaben – begeistert diskutiert und das Marktleben nahm seinen Lauf so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zusätzlich kamen in kurzen Abständen Touristen und Gäste aus Finkenwerder oder aus der Innenstadt mit der Fähre.

Ab 12.00 Uhr bis nach 18.00 Uhr standen an unserem Crêpesstand durchgehend ca. fünfunddreißig Besucher geduldig Schlange und auch unser Grillprinz war ausverkauft. Man hört ab und zu: „Den Tag holen wir nicht mehr ein“, aber an diesem Tag war alles ausverkauft, was für zwei Tage gedacht war: das will bei einem Profi schon was heißen, der eher mehr Ware vorrätig hat als zu wenig. Selbst die vielen Fahrradfahrer hielten an und oft hörte ich: „Lass uns mal eine Wurst essen.“ Die beiden „Grillprinzesssinnen“ haben da schon etwas geleistet um die Schlangen zu bedienen.

„Also, hier ist viel zu wenig zu essen“, meinte eine Besucherin. „Wieso“, meinte der Mann „das ist ein Kunsthandwerkermarkt und keine Fressmeile“. Das Ehepaar kam aus Wohldorf/Ohlstedt. Nein, eine Fressmeile sieht anders aus. „Dann hätten Sie gestern einmal kommen sollen - gähnende Leere“, klärte ich das Ehepaar auf und lud sie gleich zum großen Erntedankmarkt nach Trittau ein. „Da kommen die Besucher auch im Regen“.

Was diesen Markt aber auszeichnete war die Freude des Publikums, ob wohlhabend, alternativ oder mit Migrantenhintergrund. Es kamen viele junge Familien mit ihren Kindern. Genau so hatte ich den Markt beworben. Das Marktpublikum fern ab von kleinbürgerlicher Spießigkeit würde ich zu gerne weiter einfangen. Und genau das bietet Hamburg. Im Vergleich dazu ist Trittau kleinbürgerlich und manchmal auch ein wenig spießig. Meine Tochter wollte nie mit ihrer Familie nach Trittau ziehen, und ich kann sie verstehen. Doch letztendlich wohnt man mit kleinen Kindern bevorzugt in einem Haus auch in Trittau, wenn das Wohnen in Hamburg in größeren Räumlichkeiten unbezahlbar wird.

Der Sonntag hat natürlich auch unsere Aussteller zum größten Teil wieder auf die Haben- Seite gebracht. Frau Rathje hatte übrigens schon am Sonnabend im Regen Hüte verkauft. Ihre Kunden kamen durch unsere Werbung. Aber sie verkauft immer gut auf unserem Markt am Fähranleger Teufelsbrück. Die Leute kommen von der Fähre und kaufen wie selbstverständlich einen Hut. Manchmal frage ich mich, wie das angehen kann? Dazu meinte unser Hamburger Aussteller Mattuch: „Elke, wo findest Du heute noch einen passenden Hut in guter Qualität?“ Muss so ja wohl sein.

Meine heute etwas längeren Ausführungen möchte ich mit denen von der Veranstalterin der weltweiten größten und erfolgreichen Cruise Days an diesem Wochenende im Hamburger Hafen beenden. „Wir werden die Cruise Days nur alle zwei Jahre ausrichten. Die Leute sollen sich darauf freuen und nicht sagen: „Ach, schon wieder die Cruise Days. Dann ist es nichts Besonderes mehr.“


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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das 20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich am 2. und 3. Sept. 2017

20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf
20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf

"Dieses ist noch einer der wenigen Märkte, die funktionieren", sagen die Aussteller. "Elke, was hast Du nur gemacht? Das waren ja Umsätze wie vor zehn Jahren", strahlte die Schmuckhandwerkerin Ulrike Fenske, die seit fünfzehn Jahren zum "Fest der Kunsthandwerker" an den Wohldorfer Mühlenteich kommt und ganz in der Nähe wohnt.

"Weißt Du, Elke, ich bin schon mit meiner Mutter zu Deinen Märkten gegangen und heute stehe ich hier selber. Unglaublich.“ „Elke Baum“ kennt jeder, sagen die Hamburger Aussteller. Frau Frucht – Ehefrau von Herrn Gemüse. "Ich werde immer gefragt. Du gehst zu Elke Baum? Kommst Du mit der klar?" „Na klar“, komme ich mit der klar“. Wie sollte es auch anders sein.

Unternehmerin Yasmine von Rumohr stellte fest: "Sie sind so erfolgreich, weil Sie alles alleine machen. Weil alles über Ihren Tisch geht und weil Sie bei den Menschen sind und nicht abgehoben." Nein, abgehoben bin ich wirklich nicht. Manchmal zupfen mir die Aussteller meine Jacke zurecht, damit ich auch gut aussehe oder bringen mir homöopathische Globulis für alle Fälle mit.

Hinter jedem Veranstalter wird natürlich geratscht und getratscht. Auch über mich – das gehört einfach zum Marktgeschehen dazu. Ich habe selber 40 Jahre als Angestellte in einem Büro gearbeitet. Auch wir haben im Büro über unsere Chefs geratscht und getratscht. Wer mich kennt, und das sind seit 1980 viele, könnten mich so beschreiben: Elke Baum? Die ist norddeutsch geradeaus und ehrlich. Ich bin immer auf der Seite der Aussteller, der Erfolgreichen und derjenigen, die mit meiner Hilfe noch erfolgreicher werden könnten.

Oft auch auf der Seite der Schwachen. Das allerdings hat noch nie etwas gebracht. Deshalb muss ich mich natürlich immer wieder fragen, ob ich die Anerkennung der Schwachen brauche um mich selber besser zu fühlen.

Man muss verstehen, dass, wenn man 100 € minus auf dem Konto hat, 100 % arbeiten muss, um nichts = 0 zu haben und dann 200 % arbeiten muss um 100 Euro im Plus zu stehen. Das ist natürlich symbolisch gemeint.

Ich kenne viele sehr erfolgreiche Kunsthandwerker und Aussteller. Sie handeln immer nach dem gleichen Prinzip. Ebenso wie die Verlierer nach dem gleichen Prinzip mittelmäßig bleiben. Über die Erfolgreichen habe ich am Jahresbeginn in dem Veranstaltungsmagazin Public Events „ Märkte, Messen, Feste“ ausführlich berichtet. Und man muss wissen: Wo Geld ist, da sind auch neidische Menschen. Aber es ist nie zu spät, um Geld zu verdienen, denn dem Mutigen gehört das Geld. Wo könnte das besser gelingen als auf unseren Märkten. Für mich gilt immer: „Verneigst du dich vor dem Geld, wirst du auch vor ihm kriechen“. Ich krieche weder vor dem Geld noch vor jemand anderem, denn dann müsste ich mich verbiegen und genau das wäre mittelmäßig. Meine Stärke ist meine Unabhängigkeit. Auch wer glaubt, er könnte seine Probleme mit Alkohol oder Drogen lösen, wird nie erfolgreich sein können. Erfolg braucht einen klaren Durchblick und der Misserfolg ebenso. Alkohol benebelt nur, und dann erkennt man die Fakten nicht mehr. Damit sind keine Probleme zu lösen.

Wer in Wohldorf/Ohlstedt wohnt, hat es geschafft. Dieses Publikum ist natürlich und höflich. Es interessiert sich für die ausgestellte Ware und für die Menschen, die hinter ihren Ständen stehen. Die Besucher lieben diesen idyllischen Markt und kommen jedes Jahr wieder. Vor zehn Jahren waren sie um die 30 Jahre alt – heute sind sie Mitte vierzig. Die jungen Leute von damals kaufen heute. Am Sonntag kamen wieder viele junge Familien mit ihren Kindern – auch sie werden unsere Kunden von morgen sein.

Aber nicht nur das höfliche und nette Publikum, auch das strahlende Spätsommerwetter und unsere „Werbung hinter den Kulissen“ und damit meine ich natürlich keine Plakatwerbung, die wir selbstverständlich für den gesamten Kreis Stormarn in Auftrag gegeben hatten, haben zu diesem außerordentlich guten Ergebnis geführt.

„Dieser Wohldorfer Markt war fast so gut wie in Trittau“, meinte unser Käsespezialist Rudi Hoffmann.
Ehrlich, ich habe zum Schluss noch einmal alle Trittauer Aussteller in Wohldorf gefragt, ob sie wirklich nach Trittau kommen wollten. Ich würde keine Stornogebühren abrechnen. Man hat sogar bei Ausstellern angerufen von denen man meinte, sie seien gesundheitlich nicht so gut drauf. Nichts zu machen.

Wo sind jetzt die Stimmen: „Elke Baum ist so teuer. Elke Baum ist so diktatorisch. Trittau ist nicht mehr so wie es einmal war. Elke Baum? Furchtbar!“

Leute, bitte meldet Euch – ich bin Euch nicht böse. Nicht jeder erlebt in Trittau ein gutes Geschäft.
Unseren Besuchern verspreche aber ich einen Markt, den es anderswo noch nicht einmal für 7,00 € Eintritt zu sehen gibt. Natürlich bei uns in Trittau am 30. September und 01. Oktober rund um die Wassermühle: Und zwar ohne Eintritt.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Sommermarkt „Lust auf Kunsthandwerk“ vom 25. – 27. August auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde und unsere Husumer „Kunsthandwerker Tage“ vom 04. – 06. August (Sonntag bis Dienstag).

EL SHURUK S. Salama
EL SHURUK S. Salama mit 'Schätzen des Orients'

Wir freuen uns über den Erfolg unserer erfolgreichen kleinen kunsthandwerklichen und familienfreundlichen Sommermärkte im August. Alle Märkte wurden sehr gut besucht. Hier ein kurzer Videoclip von den Kunsthandwerkertagen in Husum vom 04. – 06. August.

Hinter unseren Märkten steht eine kontinuierliche durchdachte Werbung an der wir täglich arbeiten. Das durchschnittliche Sommerwetter wurde für unsere Märkte der Garant, dass die Urlauber über unsere Märkte schlenderten statt in der Sonne am Strand zu brutzeln. Viele Deutsche bevorzugten wieder neu unsere attraktiven Urlaubsgebiete an der Nord- und Ostseeküste in Zeiten der Unruhen und des Terrorismus. Die Ost- und Nordseebäder waren total ausgebucht.

Unsere Ausstellerzahlen auf unseren Sommermärkten bewegten sich zwischen 30 und 40 Ausstellern plus vorführender Kunsthandwerker wie der Naturpädagoge Dag Wixforth, der mit den Kindern und Eltern drechselte oder der Glasbläser Hans Harder, der auch mit Fans der Glaskunst unter großem Beifall der Zuschauer zusammen bunte Objekte herstellte. Die Schatztruhe für Kinder von Melanie Wilkens oder das nostalgische kleine Kinderkarussell zogen viele junge Familien zusätzlich auf unsere Märkte.

In unserer Arbeit steckt viel Herzblut und Engagement, denn die Zukunft gehört unseren Kindern mit ihren Eltern. Wer wüsste das nicht besser als ich, denn meine Enkelkinder sind drei und fünf Jahre alt. Ich erlebe hautnah mit, wie junge Familien denken und rechnen müssen. Wer kein Geld auf unseren Märkten ausgeben kann, soll mit seiner Familie trotzdem willkommen sein und sich über das bunte Treiben freuen und an den kostenlosen „Mitmachaktionen“ teilnehmen dürfen.

Bei der Größenordnung unserer Sommermärkte hatte jeder Aussteller eine reelle Chance gut zu verkaufen, und wir konnten ihnen fast immer die von ihnen gewünschten Standplätze zuweisen.
Aussteller, die bevorzugt große Märkte buchen, dürfen sich im Nachhinein dann auch nicht beschweren, dass es zu viele Mitbewerber gab. Das Geld kann immer nur einmal ausgegeben werden.

Wer sich auf den großen Märkten wie um die Trittauer Wassermühle durchsetzen möchte, muss schon etwas Besonders anbieten. Das mag für manche Aussteller böse klingen, erspart ihnen aber eine spätere Enttäuschung. Es geht uns nicht um das schnelle Standgeld, sondern darum, unseren Ausstellern eine reelle Chance zu bieten.

Hier eine Mail von Susann-Katrin & Syedhom Salama:
„Hallo und Guten Abend,
wir möchten uns noch einmal ganz, ganz herzlich bedanken für den Artikel in der Lübecker Zeitung, der über uns schon im Vorwege veröffentlicht wurde und natürlich auch über den schönen Rasenstandplatz! Das war eine tolle Idee!! Unser Stand ist oft in der Presse, aber immer nach einer Veranstaltung, weil der Journalist eben erst beim Besuch des jeweiligen Marktes auf uns aufmerksam wird. Viele Kunden haben uns in Travemünde erzählt, dass sie extra aufgrund des Artikels den Markt besucht haben, das haben wir dann natürlich auch kräftig in unserer Kasse gespürt. Der Markt war sehr erfolgreich für uns und wir würden gerne wieder im nächsten Jahr, wenn es terminlich passt, daran teilnehmen.
Herzliche Grüße und ein Dankeschön aus Schönberg
von
Susann-Katrin & Syedhom Salama

Hier ein kurzer Videoclip vom Sommermarkt in Lübeck Travemünde.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – am 12. und 13. August in Dahme

Creativ Lust im Ostseebad Dahme
Creativ Lust im Ostseebad Dahme

In der idyllischen Landschaft Wagriens und der Holsteinischen Schweiz lockt zwischen Grube und Kellenhusen der Ostsee-Küstenort Dahme mit seinem Sand-Strand, den kleinen Fischerhäusern und mondänen Stadtvillen. In Dahme findet der Gast kein Schicki – Micki Publikum, sondern Familien mit Kindern und oft auch Hunden aller Rassen. Das Klientel liebt die Ruhe und auch die familienfreundlichen Übernachtungspreise in Dahme. 4000 Camper machen Urlaub in Dahme und 4000 Touristen wohnen im anderen Teil von Dahme, so dass insgesamt ca. 8.000 – 10.000 Gäste zusammen mit Einwohnern in der Ferienzeit in Dahme verweilen.

Wir haben schon einmal 2014 insgesamt vier Märkte unter dem Motto „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – in Dahme organisiert. Als die Veranstaltungsleiterin Ulrike Dallmann Ende Juni mit der Bitte um einen kleinen Markt in Dahme anrief, blieb uns natürlich wenig Zeit, zumal die meisten Aussteller ihre Termine bereits im Januar das gesamte Jahr durch buchen. Aber auf dem Nystedtplatz kann man selbst mit zwölf Ausstellern einen attraktiven kleinen Markt aufbauen.

Wir hatten das Logo noch von 2014. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dann doch mit einer kleinen Mannschaft von 22 Ausstellern nach Dahme gehen konnten. Meine Sorge, dass der große und bekannte Klostermarkt in Cismar uns Kunden nehmen könnte, erwies sich als unbegründet. Überhaupt – alle meine Sorgen aus den vergangenen Märkten 2014 erwiesen sich als überholt. Denn selbst am Samstag bei durchwachsenem Wetter freuten sich schon viele Aussteller über gute Verkäufe. Nettes Publikum, tolle Location und marktfreundliche Marktzeiten fanden große Zustimmung bei allen Beteiligten.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne – Urlaubsstimmung pur. Erst läpperte es sich so dahin – aber dann ... aber dann!!!!! Dann strahlten viele Gesichter. Wieder hatten die Schmuckanbieter das große Los gezogen. Aber auch Mode für starke Frauen und Kinderkleidung kamen sehr gut an – und natürlich unsere Schatztruhe für Kinder.

Sehr positiv erwies sich für uns, dass neben unserer Fläche eine große Hüpfburglandschaft aufgebaut war. Die Eltern wussten ihre Kinder bespaßt und konnten sich in Ruhe auf unserem kleinen Markt umsehen. Nun muss man aber auch fairnesshalber sagen, dass wir nur 22 Aussteller waren, und das ist natürlich ein Unterschied zu sechzig oder noch mehr Anbietern. So bleibt für den Einzelnen eben mehr übrig. Doch so war es auch gedacht. Mehr als 30 Stände haben auf dem Nystedplatz auch keinen Platz.

Natürlich war ich auch am Samstag auf dem Klosterfest in Cismar und habe beim Künstler und Grafiker Hans Blödorn anspruchsvolle Karten gekauft. Viele Jahre hatte ich den Klostermarkt nicht besucht. So war ich über die gewaltige Gastronomiestraße überrascht. Aber die Besucher mögen dort auch essen und trinken was der Appetit hergibt. Es waren irre viele Besucher dort– und am Sonntag ging gar nichts mehr.

Viele Kunsthandwerker kenne ich seit dreißig Jahren. Aus ihren kleinen Ständen von damals sind heute 4,5 Meter Zelte geworden und die können wir leider auf dem Mühlengelände nicht stellen. Doch auch auf dem Klosterfest in Cismar fehlen inzwischen viele vorführende traditionelle Kunsthandwerker wie z.B. die große Schmiede. Diese Kunsthandwerker der ersten Stunde fahren die weiten Strecken nicht mehr oder sind eben auch zu alt für die enormen Anstrengungen des Aufbaus geworden. Nachdem ich in diesem Jahr nach langer Zeit Kunsthandwerkermärkte besucht habe, die auch den Anspruch erfüllen, freue ich mich sehr, dass wir unseren Besuchern auf unserem Erntedankmarkt am 30. Sept. und 01. Oktober in Trittau eine Reihe von vorführenden Kunsthandwerkern präsentieren werden.

Gut gefallen haben mir in Cismar die attraktiven Holzstände der Gastronomie und dass der Boden gegen Matsch mit Mulch ausgelegt war. Vier Tage wurde auf dem Veranstaltungsgelände Rindenmulch gestreut, und vier Tage wird er wieder abgetragen, damit anschließend wieder Rasen gesät werden kann.

Cismar ist seit achtunddreißig Jahren der umsatzstärkste Markt in Norddeutschland an der Ostseeküste – neben dem Kunsthandwerkermarkt in Süderschmedeby zu Pfingsten. Schön anzusehen ist auch immer wieder, dass die Händler in Trachten ihre Ware feilbieten. Das gibt dem Markt eine unverwechselbare ganz besondere Atmosphäre. Witziges Kleinkunstprogramm, Livemusik und viele Kunsthandwerker - DAS ist Cimar heute noch. CISMAR und die Besuchermassen wissen es zu schätzen. Und selbstverständlich alles ohne Eintritt.

Insgesamt ging für uns wieder ein sehr erfolgreiches und schönes Marktwochenende zu Ende, obwohl wir eigentlich nur eine Lücke füllen wollten. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön an alle unsere Aussteller in Dahme.“

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Kunsthandwerkertage mit Drechseln für Erwachsene und Kinder auf dem Marktplatz in Husum vom 20. - 22. August 2017

Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Husumer Kunsthandwerkertage
Husumer Kunsthandwerkertage

Ca. 40 Kunsthandwerker haben sich zu den Husumer Kunsthandwerkertagen auf dem Marktplatz vom 20. - 22. August angemeldet und präsentieren handgearbeitete hochwertige Lederwaren, selbst genähte Kindermode, alles rund um den Filz, Schmuckunikate aus Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen und Bernstein, Keramiken und Holzobjekte für Haus & Garten, Schaffelle, Holzspielzeug, aus der Lederwerkstatt handgearbeitete und nach Maß angefertigte Ledergürtel, schwedisches Leinen, und viel Schönes mehr.

Auch Nanette Mende aus Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz nicht fehlen. Sie bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Gretl Langner aus Husum präsentiert Aufbaukeramik.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Zum Mitnehmen bieten aus kleinen Manufakturen Aussteller österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Mojo“, Dips von Gallone, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen an.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Urlauber mit Spezialitäten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Aufgrund der Interessen des am Samstag stattfindenden Wochenmarktes müssen wir leider auf die Wochentage Montag und Dienstag ausweichen.

Ihre

Elke Baum